Auroras Herzenslicht

23.08.2015 um 22:24 Uhr

Welchen Weg gehe ich?

von: Aurora_Avalon   Kategorie: Spirituelles


Wie bezeichnest du das was du Praktizierst? Wo siehst du dich? (Hexe, Wicca, Heide usw.) Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt.
Welcher Weg gehört zu mir - oder anders gefragt: In welche Schublade stecke ich mich selbst?

Bereits in meiner frühen Jugend und Kindheit zeigte sich immer wieder, dass ich empfänglich für nicht sichtbare Dinge bin. Ich glaubte fest daran, dass er mehr gibt, als das menschliche Auge sehen kann.
Ich hatte Ahnungen, konnte Stimmungen anderer Menschen fühlen und manchmal ihre Gedanken erahnen (nicht wörtlich, aber sinngemäß).

Mein Ex-Mann interessierte sich für esoterische Themen, und ihm habe ich es zu verdanken, dass ich mich ebenfalls verstärkt damit beschäftigte. So kam ich zum Hexentum.
Und blieb dort für eine lange Zeit.

Ich sah mich selbst als Freifliegerin. Alleine, ohne feste Gruppe arbeitend, auch wenn es immer wieder Zeitn gab, in denen ich mit anderen Hexen und Heiden zusammenarbeitete.

Ein Teil von mir ist immer noch Hexe, aber ich nenne mich eigentlich nur noch selten so. Tatsächlich benenne ich den Weg den ich gehe nicht wirklich. Ich folge einfach meinem Herzen. Arbeite mit Abläufen, die sich in den letzten Jahren als passend und stimmig erwiesen haben, und füge immer mal wieder Neues hinzu.

Avalon hat es mir jedoch besonders angetan - und der Göttinnenglaube.
Ich glaube fest daran, daß Avalon einen Platz in unserem Herzen bezeichnet, obwohl ich die Legende liebe und die Vorstellung von der Nebelinsel wunderschön finde.

Ich liebe die Arbeit mit Steinen.
Und interessiere mich für energetische Heilmethoden. Reiki habe ich in meinen Alltag übernommen - oder vielmehr die Arbeit mit der fließenden Energie, die uns umgibt.
Ich arbeite mit Orakelkarten. Tarotkarten habe ich zwar auch (mehrere Decks, weil sie mir gut gefielen), aber ich arbeite ausschließlich mit Orakelkarten, weil ich zu diesen Karten einen intuitiveren und intensiveren Kontakt herstellen kann.
Ich arbeite nicht mit festgeschriebenen Legemethoden, sondern befrage die Karten intuitiv - und habe damit guten Erfolg. Am Liebsten arbeite ich mit einem keltischen Tierorakel oder mit einem meiner drei Göttinnenorakel.

In den letzten Jahren habe ich mich praxistechnisch etwas zurückgezogen. Aber ich habe regelmäßige Meditationen und Gebete beibehalten, meine Steine haben mich begleitet, wie auch die Beobachtung der Natur und ihrer Kreisläufe.

Wie nenne ich also das, was ich bin?
Naja - ich würde sagen: Spirituelles Erdenkind.

23.08.2015 um 22:22 Uhr

Leben nach dem Tod?

von: Aurora_Avalon   Kategorie: Spirituelles

Stimmung: nachdenklich
Musik: Nebelhexe - Wake Skadi

Ich habe nach Impulsen gefragt. Nach Themengebieten, damit ich nicht einfach so ins Blaue hinein, meine Gedanken schweifen lassen muss.
Und ein sehr lieber Freund von mir brachte dann diese Frage auf:
Leben nach den Tod?
Eine schwierige Frage, denn wie meine Oma (väterlicherseits) immer zu sagen pflegte: "Von der anderen Seite ist noch nie jemand zurückgekommen und hat die Wahrheit darüber erzählt, was nach dem Leben hier auf der Welt kommt."
Die wenigsten Menschen (die ich kenne), gehen davon aus, dass mit dem Tod alles vorbei ist. Die meisten Menschen glauben daran, dass nach dem Tod etwas kommen wird. Christlich geprägte Menschen glauben an den Himmel (oder auch die Hölle), andere glauben an die Wiedergeburt in verschiedenen Variationen, an einen Aufstieg der Seele in eine andere Ebene usw.

Ich denke, wenn man mit 10 Menschen über dieses Thema spricht, dann bekommt man zumindest 5-7 verschiedene Ansichten und Gedankengänge dazu zu hören. Und ich fürchte, die finale, tatsächlich richtige Antwort, die werden wir alle erst dann finden, wenn unsere Zeit auf dieser Welt abgelaufen ist.

Aber natürlich habe ich mir schon oft Gedanken zu dem Thema gemacht. Ich (persönlich) habe keine Angst vor dem Tod. Seit dem Tod meines Vaters bin ich überzeugt davon, dass man in den letzten Stunden (Minuten) nicht alleine ist, und das war meine größte Angst. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich vielleicht ein anderes Mal erzähle, weil es doch eine sehr Persönliche ist.

Die folgenden Ausführungen stellen meine persönliche Meinung und meinen persönlichen Glauben dar.

Für mich ist absolut klar, dass der Tod nicht das Ende ist.
Ich glaube, dass eine Seele nach dem körperlichen Tod für eine Weile "ruht". Um die Lektionen zu verarbeiten, die sie im vergangenen Leben gemeistert hat, und auch jene, die ein Fehlschlag waren.
Ich glaube, dass Seelen sich solange im ewigen Kreislauf befinden, bis sie jede Erfahrung gemacht, jede Lektion gelernt und jedes Gefühl erlebt haben.
Ist das geschehen, dass steigt die Seele auf in eine andere Ebene - und hier geht der Kreislauf weiter, denn es gibt nicht nur das menschliche Sein.
So erkläre ich mich Wesenheiten, wie Engel - das wären für mich Seelen, die sich bereits in einem anderen Kreislauf befinden, als ich selbst.

Oft berichten Menschen, die Nahtoderfahrungen gemacht haben, dass sie am Ende des Tunnels Angehörige gesehen und/oder gehört haben, die bereits verstorben sind. Ich erkläre mir das so, dass unsere Seelen teilweise mit einander verbunden sind. Um gemeinsam die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Diese Seelen warten aufeinander und ruhen/verarbeiten miteinander, und sie steigen zur gleichen Zeit in den neuen Kreislauf ein, sodass es möglich ist, im nächsten Leben auf die selben Seelen zu treffen, auch wenn sie nicht zwangsläufig in der selben Position sind. So erkläre ich mir auch die Tatsache, dass es Menschen gibt, die man neu kennen lernt, bei denen man aber das Gefühl hat, sie bereits ewig zu kennen. Ich denke, wenn man das Gefühl hat, dann stimmt das auch.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass unsere Seelen nach dem körperlichen Tod an einen Ort gehen, an dem es keinen Schmerz, keine Krankheiten und keine Bedrohungen gibt. Denn meine Meinung ist, dass man nur an einem Ort, an dem man sich wohl fühlt, an dem man geborgen und behütet ist, all das aufarbeiten kann, was man erlebt, erfahren und oft auch durchlitten hat. Die Seele muss regenerieren und sich auf neue Lektionen vorbereiten. Ich glaube, dass dieser Ort für jede Seele anders aussieht - jeder macht sich schließlich sein eigenes Jenseits. Aber, und auch das glaube ich fest, nach dem Tod kommt man an keinen Ort, der der christlichen Hölle entspricht. Denn auch die würde man sich selbst machen. Ich kann mich aber schon vorstellen, dass es nicht gerade angenehm ist, wenn man wirklich Böses getan hat, und dies dann verarbeiten muss.
Allerdings gehört für mich das Böse zum Kreislauf dazu. Ohne Schatten gibt es kein Licht - und jede Seele hat beide Seiten, muss also auch beide Seiten erleben und/oder ausleben - und das nicht zwangsläufig in ein und demselben Leben.

So, das waren jetzt mal meine Gedanken zu diesem Thema. Vielleicht will ja jemand seine Ansichten mit mir teilen? Würde mich freuen.