27.01.2010 um 20:21 Uhr
Beauty gibt mir ihre Reading Diaries zum Verbessern. Ich lese ihre Texte durch. Kontrolliere die Grammatik. Verändere die Zeiten. Setze Apostrophe. Schlage eine andere Wortwahl vor. Nur so, die groben, einfachen Fehler, die korrigiere ich. Das, was wirklich absolut unmöglich ist. Ich weiß dabei genau, dass das, was sie abgibt, noch immer nicht gut ist. Auch meine Texte sind nicht perfekt. Aber sie sind kein Vergleich zu Beautys. Denn Beauty kann sich nicht ausdrücken. Hat kein „Gefühl“ für die Sprache. Sie probiert es immer. Sie macht ihre Hausübungen, arbeitet die Reading Diaries aus, geht zur Schularbeit und schreibt die verlangten Texte. Es tut weh, das zu sehen. Wie Beauty immer und immer wieder etwas machen muss, was sie nicht kann. Meine Korrektur ist der bekannte winzig kleine Tropfen auf einen brennheißen Stein. Sie bringt fast gar nichts. Als würde ich einem Kind, das nicht laufen kann, in die Schuhe helfen. Ich weiß nicht, ob Beauty sich dessen so bewusst ist, wie ich. Mir jedenfalls ist es in manchen Momenten eine Qual. Wenn wir das alles endlich hinter uns haben, wenn wir zwei, und unsere Klasse, die Matura haben, wenn wir mit dieser Schule fertig sind, dann muss Beauty endlich keine opinion essays, compositions, summaries, discursive texts, articles, reports and what the hell there is schreiben. Das hoffe ich so sehr. Für Beauty und für mich.
einer von der Sterblichen freut sich mal wieder etwas von dir zu lesen.;-)
Hoffe dein kurzer Skiurlaub in Lungau, wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe, hat dir diesesmal genauso viel Spass gemacht wie die, die du sonst an anderer Stelle verbrachtest.
Schade, dass Beauty das Gefühl für die Sprache fehlt. Wer weiss woran dieses liegt.
Ob nie jemand mit ihr fabulierte, ihr richtig zuhörte, oder sie eben weniger Bücher als du gelesen hatte.
Ich denke immer, das lesen fördert auch.
Deine Beschreibungen ihrer Bemühungen, ihres Eifers, der doch so oft umsonst scheint, schmerzt wirklich. Ja, da fragt man sich wie sie sich dabei wohl fühlen mag und auch wie froh sie sein mag, wenn sie es dann endlich geschafft hat.
Ob deine Texte perfekt sind ist unerheblich, obwohl ich sie sehr gut finde, bist du doch in der Lage mit Worten Situationen und Gefühle auf eine unnachahmliche Art zu beschreiben.
Ob es sich um ein altes Fahrad, Fernseher, einen Bogen, das sitzen auf einem Obstbaum, Teleskop, Globus, Rettungseinsätze oder auch sonst etwas handelt.
Es wird einem durch deine Worte immer und jedesmal wieder auf eine ganz besondere Art näher gebracht, solange die Birken am Haus noch wachsen und ihre Blätter rauschen lassen sowie die Segel auf der grossen Fahrt nicht schlaff am Mast hängen.
Ich hoffe mit dir, dass Beauty es gut schafft und hinter sich bringt.
Und für dich, Rochallor, wünsche ich natürlich nur das beste.
Liebe Grüsse
sternenschein
Leider müssen die Texte in Englisch andere Themen behandeln als meine Gedanken hier im Weblog. Aber es freut mich, dass sie dir gefallen, die hier zumindest.
Auch für dich sehr viel vom Besten!
Achja - und Beauty hasst lesen...