Boston

20.07.2008 um 11:11 Uhr

Godai

Die Erschaffung des Universums

Um das Prinzip besser zu verstehen kann man z.B. die Erschaffung des Universums auf diese Weise betrachten. 

In der Leere (Ku) entstand Polarität und elektromagnetische Ladungen. Daraus entstanden die Atome und Elektrone und so die verschiedenen Gase (Fu). Wenn diese Gase miteinander reagierten, so fand dies auf der energieabgebenden Ebene (Ka) statt. Die Moleküle, die daraus entstanden wurden zum Dampf (Sui). Daraus entstand schließlich feste Materie (Chi). 

Dieses Beispiel ist natürlich eine sehr Vereinfachte Darstellung der Schöpfung, doch kann es zum Verständnis dienen. Auf den Menschen bezogen würden die Knochen, Zähne, Muskeln und Sehen feste Materie darstellen. Die Körperflüssigkeiten flüssige Materie, die Körperwärme und die Verbrennung würde das Feuer darstellen und die Atmung würde die Luft darstellen. Die Leere würde sich in der Fähigkeit der Sprache und Verständigung zeigen. 
Erde

Auch das menschliche Bewusstsein kann zwischen diesen Ebenen hin- und herwechseln. Wenn sich das Bewusstsein auf der Stufe der Erde befindet, so ist man sich seiner eigenen Stabilität bewusst. Veränderung und Bewegung wird Widerstand entgegengebracht, und man wünscht sich, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind. Felsen sind ein gutes Beispiel für diese Ebene. Sie bewegen sich nicht, wachsen nicht und ändern sich nicht ohne Zutun. Der Erde wird die Farbe rot zugeordnet und hat ihren Sitz an der Basis der Wirbelsäule. Ein Kämpfer auf dieser Stufe hat ist unbeeindruckt, hat eine stabile Position und hält jedem Angriff stand. Es ist als würde man gegen einen Felsblock kämpfen.

14.07.2008 um 14:34 Uhr

Jin- oder Menschprinzipien

Diese Prinzipien erschaffen um den Ninja herum scheinbar eine veränderte Umwelt, ohne das sich die Umwelt oder der Ninja verändern. Durch Illusionen und Tricks wird nur eine veränderte Situation vorgespielt. Die Prinzipien des In und Yō werden übertrieben, so dass man als Außenstehender die wahren Verhältnisse nicht mehr durchschauen kann.

Diese Taktik nennt man „Kyōjutsu tenkan hō“, was soviel wie Lüge und Wahrheit bedeutet. Der Ninja stellt die Wahrheit als Lüge hin, und die Lüge als Wahrheit. So kann der Ninja Stärke zeigen, auch wenn er in Wirklichkeit schwach ist, oder er kann seine Stärke verbergen, wenn er stark ist. Wir können derart übertreiben, dass der Gegner die Täuschung spürt und denkt wir wollten ihn täuschen, auch wenn das in Wirklichkeit nicht der Fall ist.

So konnte ein Ninja im Mittelalter wild schreiend auf die Wache am Tor zulaufen und ihnen von einem Angriff an der anderen Seite der Burg oder von einem Feuer berichten. Die Wachen bewegten sich in diese Richtung und der Ninja konnte die Burg ungehindert verlassen.

Oder er warf einen schweren Stein von der Mauer ins Wasser. Die Wachen konzentrierten sich jetzt auf die Suche am Ufer und der Ninja konnte an anderer Stelle entkommen.

Eine seht effektive Technik für den Nahkampf sein hier noch erwähnt. Wenn der Gegner den Ninja im Nahkampf ergreifen will, so wehrt man sich nicht dagegen, sondern zieht ihn sogar noch zu sich an den Körper. Er wird reaktionsmäßig seine Kraft in die entgegengesetzte Seite bewegen und mit aller Kraft nach hinten ziehen. Das ist der Augenblick, in dem man seine Kraft umkehrt und den Gegner wirft.

Wird man von einem Angreifer verfolgt, so kann man plötzlich abbremsen, dem Gegner einen Haken stellen und in eine andere Richtung fliehen.

Oder man springt den Gegner an und klemmt sich mit seinen Beinen hinter dem Rücken fest, lässt sich dann zu Boden fallen und reißt den Gegner mit.

Ein Ninja schreckte auch nicht davor zurück „dreckige“ Tricks anzuwenden. Bei einem Kampf auf Leben und Tod ist es egal, wie ehrvoll man gestorben ist… Ein Ziehen an den Haaren, Plattdrücken der Nase, reißen an den Ohren, Tritt in die Weichteile, Sand in die Augen o.ä. sind nur ein kleiner Teil des Repertoire.

Ein wichtiger Aspekt des Ninjutsu ist „In shin tonkei“, größtmögliche Wirkung, bei geringstem Aufwand.

Der Ninja versuchte immer den natürlichen Lauf der Dinge so wenig wie möglich zu verändern.

10.07.2008 um 13:58 Uhr

Roosevelt

Nicht der Kritiker zählt, nicht derjenige, der darauf hinweist, wie ein starker Mann strauchelt oder wo ein tätiger Mensch etwas hätte besser machen können. Das Ansehen gebührt dem Menschen, der sich tatsächlich in der Arena befindet, dessen Gesicht mit Staub, Schweiß und Blut verschmiert ist und der mutig kämpft und dabei irrt und immer wieder das Ziel nicht erreicht– denn ohne Irrtum und Unzulänglichkeiten wird keine menschliche Leistung vollbracht – der größte Begeisterung und höchste Hingabe kennt, der sein Leben für eine ehrenwerte Sache investiert, der, wenn er in Topform ist, am Ende den Triumph für das Erreichte erfährt, und der, wenn er in schlechter Verfassung ist und versagt, zumindest versagt, während er Großes gewagt hat. Sein Platz wird also niemals bei jenen furchtsamen und kühlen Menschen sein, die weder Sieg noch Niederlage kennen. 

08.07.2008 um 10:33 Uhr

Bekenntnis

Ich bin ein Soldat des österreichischen Jagdkommando. Ein Profi!!

Ich werde alles tun was meine Nation von mir verlangt.

Ich bin Freiwilliger und kenne die Gefahren meines Berufes genau.

Ich gelobe, meine Ehre und Integrität hochzuhalten - in all meinem Tun.

Ich bin Berufssoldat.

Ich werde mein Wissen vermitteln und kämpfen, wo immer es nötig ist.

Ich versuche stets, mich in jeder Kriegskunst und Kriegslist hervorzutun.

Ich weiß, dass ich ganz auf mich allein gestellt Aufgaben erledigen muß, weit

weg von vertrauten Gesichtern und Stimmen, doch mit Gottes Hilfe.

Ich will Körper und Geist rein, wachsam und stark halten, denn dies 

schulde ich jenen, die auf mich angewiesen sind.

Ich werde jene nicht enttäuschen, mit denen ich diene.

Ich werde mir selbst oder der Truppe keine Schande bereiten.

Ich werde mich selbst, meine Waffen und Ausrüstung in einem tadellosen

Zustand halten, wie es sich für einen Kommandosoldaten gehört.

Ich werde nie kapitulieren, auch nicht, wenn ich der Letzte bin. Sollte ich

dem Feind in de Hände fallen, so bete ich um die Kraft, ihn anzuspeien.

Mein Ziel ist es, jede Mission erfolgreich zu beenden.

Ich wurde von meiner Nation als besonderer Soldat ausgewählt. Gebe

Gott, dass ich mich dieses höchsten Vertrauen würdig erweise. 

 

07.07.2008 um 14:52 Uhr

Sgt. Barry Sadler

Fighting soldiers from the sky, fearless men who jump and die
Men who mean just what they say, the brave men of the Green Berets
Silver wings upon their chest, these are men, America's best

One hundred men, will test today but only three win the Green Beret

 

Trained to live off nature's land, trained in combat hand to hand
Men who fight by night and day, charistic from the Green Beret
Silver wings upon their chest, these are men, America's best
One hundred men, will test today but only three win the Green Beret


Back at home a young wife waits, her Green Beret has met his fate
He has died for those oppressed, leaving her this last request
Put silver wings on my son's chest, make him one of America's best
He'll be a man they'll test one day, have him win the Green Beret

05.07.2008 um 19:47 Uhr

Lang Is` Her

er zünd´t si a zigrettn au, schalt´s radio auf verkehr 

im rückspiegl die autobahn is unbefahrn und leer 

a triaba sundach vormittag 

es tuat si nix, ka blattl fliagt im wind 

er gibt a bissl gas, doch ned zu vüh 

er waß, er soi ned zu schnö fahrn 

der frühling laßt si zeit, die sun hat überhaupt ka kraft 

im schatt´n is no schnee, der see liegt stüh, als ob er schlaft 

er denkt an nix bestimmtes 

die gedanken ziagn flügellahm dahin 

doch ganz tiaf drinnen fragt er si´ 

wia bin i nur der wurd`n, der i heut´ bin 

er fahrt vorbei an aner großen neuchen raststation 

vor zwölf joa war da nur a tankstöh mit an telefon

 

er stellt si vor, wi´s sei wird, wann erst alles wieder bliaht 

draht voll des heizgebläse auf, weu eam in d`zechn g`friat 

er denkt, i sollt zum rauchn aufhörn 

in mein alter war`s jetzt langsam zeit 

doch gleichzeitig da g`spiat er 

daß des rauchen eam als anziges no g´freut 

er zünd´t si wieder ane au und kurbelts fenster auf 

da fahrtwind blast eam kalt ins g`sicht, doch des nimmt er in kauf 

die luft vertreibt den g`ruch 

und die nacht in dem hotöh war ned sehr lang 

er kann si ned an vüh erinnern 

aber sie war halbwegs hübsch und schlank 

der frühling laßt si zeit, die sun hat überhaupt ka kraft 

und plötzlich fragt er si´, wia er des bis daham no schafft 

so sehr er si bemüht 

er find` auf amoi in sein ganz´n lebn kann sinn 

und immer öfter fragt er si´ 

wia bin i nur der wurd´n, der i heut´ bin 

lang is´ her ...Georg Danzer

05.07.2008 um 13:26 Uhr

Schrei

Aber niemand kann mich schreien hören,
denn der Schrei steckt in mir drin.
Irgendwas in mir hat damals geschrien,
irgendwas in mir war am krepieren.
Irgendwas in mir wird immer schreien,
irgendwas wird nie zufrieden sein.

 

Georg Danzer, Der Schrei

04.07.2008 um 20:18 Uhr

Die Anfänge

Commandos on a one - way trip.

Mission unspoken, destination unknown,

Commandos ain`t never comin home!