Burgenland

26.07.2007 um 15:52 Uhr

Schottenrock und Duddelsack am Neusiedlersee

Geheimnis um Schottenrock in Donnerskirchen gelüftet.

Sonntag, den 5. August 2007, Anmeldung bis 11:00 Uhr, Spielbeginn ca. 11:30 Uhr Donnerskirchen bei Eisenstadt, Bahnhofsspielplatz

 Seit dem Jahre 1997 werden vom Schottenverein Donnerskirchen, den Gordon Highlanders of Austria, eigene Highland Games durchgeführt, die sich Jahr für Jahr zahlreicherer Besucher (2006: ca. 1.500 Zuseher) und Teilnehmer (2006: 64 Männer und 18 Frauen) erfreuen. Auch heuer werden wieder etliche kraftstrotzende Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet anreisen und in den Wettkampfdisziplinen Baumstammwerfen (Tossing the Caber), Gewichthochwerfen (Litfting the Weight), Seilziehen (Tug`o`´War), Hammerwerfen (Throwing the Hammer), Wetttrinken (Down a Mug) und Eierwerfen (Throwing the Eggs) gegeneinander antreten. Bei den kräfteraubenden Disziplinen trennt sich während des Nachmittags die Spreu vom Weizen. Am Ende kann es nur ein Team geben, welches als „Highlanders of the Year“ triumphiert.

Auch die Damen treten wieder in eigenen Bewerben an - Donnerskirchen zählt heuer abermals zu einem von 4 Stationen der offiziellen Österreichischen Damenmeisterschaft in Highland Games.

Teilnahmeberechtigt bei den Disziplinen sind nur Männer und Frauen in Kilts (Schottenröcken). Die tollsten Fans und Zuschauer sind jedoch Frauen, wird doch im Laufe des Tages das Geheimnis der Schotten unter ihrem Rock offenkundig an den Tag gelegt. Die wachsende Popularität schlägt sich auch in der Medienpräsenz nieder - es werden von Jahr zu Jahr mehr!

2007 erwartet die Zuschauer außer den illustren Wettkämpfern auch schottische Musik mit Dudelsackmusik von den 1st Leiblach Valley Pipes & Drums, dazu gegrillte Spezialitäten, Köstlichkeiten aus Mama´s Küche, schottische Single Malt Whiskys und ausgezeichnete Donnerskirchner Weine vom Weingut Ing. Werner Reichardt. Vertreten in diesem Jahr auch wieder ein Stand des 1. Österreichischen Whiskymuseums, Chev. Thomas Neuhauser CSA, der bekannte Schnapsbrenner Kurt Lagler aus Kukmirn und der Inhaber der "Vlad dy Dracul" Degustation, Walter Horvath.

26.07.2007 um 15:45 Uhr

Flaute am Neusiedlersee: Tourismus im Sturzflug

Burgenland Tourismus im Sturzflug

NEUSIEDL AM SEE / Verzeichnete Neusiedl am See letztes Jahr noch 16.281 Nächtigungen, so waren es heuer nur mehr 8.936.

Die Tourismus-Bilanz für Mai 2007 lässt - auf den ersten Blick - die Alarmglocken schrillen: Verzeichneten die Tourismusbetriebe im Jahr 2006 noch 16.281 Nächtigungen, so waren es dieses Jahr nur 8.936.
„Schuld“ an dem großen Minus ist zu einem Teil die im Mai vergangenen Jahres veranstaltete Segelweltmeisterschaft, die rund 4000 Nächtigungen brachte. Doch wo bleiben die restlichen 3.300 Nächtigungen? Neusiedls ÖVP-Bürgermeister Kurt Lentsch nimmt einerseits die „kleinen Zimmervermieter“ in die Verantwortung: „Es tut sich ja kaum einer mehr die Arbeit an, solche Idealisten gibt es fast nicht mehr. Und gehen die Alten in Pension, gibt es kaum Jüngere aus der Familie, die gewillt sind, die Pension weiterzuführen“. Lentsch will dennoch nicht alle Gastronomiebetriebe in einen Topf werfen: „Es gibt auch positive Beispiele, die sich was einfallen lassen und eine gute Quote aufweisen können, wie zum Beispiel das Gasthaus Vollath.“

Kleinbetriebe profitieren von den Arbeitern
Jedoch nicht nur die Touristen sind schuld daran, dass die Zahlen im Mai sanken. „Die Kleinbetriebe profitieren auch von Arbeitern, die die Woche über in Neusiedl an größeren Projekten arbeiten. In den letzten Jahren wurde zum Beispiel das Fachmarktzentrum gebaut. So ein Großprojekt hat es heuer nicht gegeben“, erläutert der Bürgermeister. Der Obmann des Neusiedler Tourismusverbandes, Franz Rittsteuer, hält fest, dass „es vermessen wäre, nur einen Grund zu nennen. Die Zahlen gehen auf und ab. Im Mai 2005 gab es 11.589 Nächtigungen, letztes Jahr 16.281 und heuer 8.936.“

Was dennoch mitspielt, ist die Zimmerkapazität. „Vor 20 Jahren gab es noch 1.200 Betten bei uns. Nun sind es nur mehr 800 oder 900.“
Bei den Verantwortlichen hofft man dennoch, dass der schwache Mai nur ein Ausrutscher war. Nimmt man die Zahlen der ersten vier Monate zur Hand, hat man berechtigte Hoffnung: Nächtigten vergangenes Jahr 17.128 Personen in den Beherbergungsbetrieben, so waren es heuer um 1267 mehr.

NÄCHTIGUNGEN
Jänner 2006: 3479
Februar 2006: 2312
März 2006: 4919
April 2006: 6418
Mai 2006: 16281

Jänner 2007: 2970
Februar 2007: 3174
März 2007: 5117
April 2007: 7137
Mai 2007: 8936

• Bemerkenswert: Im Vergleich zum letzten Jahr gab es heuer im Mai um 45 % weniger Nächtigungen.

ANKÜNFTE
Jänner 2006: 1713
Februar 2006: 972
März 2006: 2315
April 2006: 2792
Mai 2006: 4702

Jänner 2007: 1580
Februar 2007: 1596
März 2007: 2371
April 2007: 3417
Mai 2007: 3951

02.07.2007 um 12:52 Uhr

Nabucco im Römersteinbruch

Nabucco im Römersteinbruch!, 12.07.2007, Do. 20:30

Römersteinbruch St. Margarethen,
Burgenland

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Aufführung in italienischer Sprache
Intendant: Wolfgang Werner
Regie: Prof. Robert Herzl
Musikalische Leitung: Prof. Ernst
Bühnenbild: Manfred Waba

Seit 1996 werden auf Europas größter Naturbühne (ca. 7000 m²) in St. Margarethen opulente Inszenierungen bekannter Opernwerke gezeigt. Mit dem Konzept, „Oper für Jedermann“ unter freiem Himmel zu veranstalten, sprechen die Opernfestspiele St. Margarethen ein breites Publikum an. In der vergangenen Festspielsaisons kamen über 222.000 Besucher. Die Festspiele sind innerhalb weniger Jahre zu einem Open-Air-Opernfestival von Weltformat avanciert und erfreuen sich einer tollen Publikumsresonanz.