..: daimonion :..

29.05.2015 um 19:57 Uhr

kaahée - saves your day

von: Chrisl

und wieder mal bin ich ein klassisches opfer der werbung geworden. kennt ihr diesen werbespot - ein verkaterter typ trinkt ein rosafarbenes etwas aus einer flasche - kaahée - angeblich irgend so ein extrakt aus der kaktusfeige. rettet augenblicklich seinen tag! danach springt er leichtfüßig herum, als wär das der gesundheitsdrink schlecht hin. heut hab ich mir dieses gesöff angeschafft, weil ich es zufällig im supermarkt erspäht habe. dachte das wäre sicher was gesundes, man will seinem körper ja ab und an mal was gönnen. pha! ekelhaft! grauenvoll! eine flüssige qual! bitter, süß, chemie, purer zucker. davon kriegt man alle zustände, aber nach leichtfüßigem herumgespringe ist mir danach definitiv nicht zu mute gewesen. save your day without kaahée. danke, werbung, wieder etwas gelernt.  

21.05.2015 um 21:03 Uhr

geduld - tag 10

von: Chrisl

alle sagen, ich solle geduld haben. wenn sie nur wüssten, wie verdammt schwer es ist, nach 10 langen, schmerzvollen, angsteinflößenden, einsamen tagen und teils schlaflosen nächten geduld zu haben. wie es ist, jede nacht wieder aus albträumen hochzuschrecken; jeden abend wieder mit angst schlafen zu gehen. angst vor der kommenden nacht, angst, dass es am morgen gleich ist wie am tag davor. 

nicht zu wissen, was man eigentlich hat. nicht zu wissen, wie lange es noch dauern wird, bis es besser wird. zerrung der halswirbelsäule, haben sie mir mehrfach versichert. weil alles andere ausgeschlossen wurde, man nennt es auch ausschlussdiagnose. aber warum dauert das so lange? warum wird es nicht besser? und warum sehe ich so komisch, alles verschwommen, als würde ich einen schotterweg entlang fahren und versuchen dabei ein buch zu lesen. das ist es, was mich verzweifeln lässt. nicht die schmerzen, nicht die verspannungen, nein ... diese irritation der augen. 

in den guten stunden rede ich mir ein, dass alles schon wieder wird. es wurde ja immer noch. aber wird es das wirklich? werde ich wieder richtig sehen, morgen, übermorgen, bald? alle sagen, ich soll nicht weinen, ich muss stark sein. aber ich fühle mich nicht stark. ich fühle mich wie ein kleines kind, unbeholfen, darauf wartend, dass jemand kommt und mir versichert, dass alles gleich wieder gut ist.

tag 10 ist heute, donnerstag. und ich atme tief durch und sage mir "hab geduld, vielleicht sieht die welt morgen schon wieder anders aus!?"

06.06.2014 um 19:58 Uhr

sieben jahre: der weg zum diplomingenieur

von: Chrisl

vorbei, vorbei die zeit,

... die sich studium nennt

... in der man angeblich frei und ungebunden ist

... die trotz allen behauptungen unendlich stressig und intensiv war

... die so lang war und doch so kurz schien

... die mich geschult, geformt, gelehrt hat und das auf so vielen ebenen

... die mir viele schöne erfahrungen und doch auch holprige, große steine beschert hat

... die mich stark und selbstbewusst gemacht hat, zu einem menschen, der an sich glaubt, der aufrecht durchs leben geht

stolz bin ich auf mich, diesen abschnitt geschafft zu haben. und nicht nur irgendwie, sondern bestmöglich. bravourös gemeistert, wie man mir bei der prüfung gesagt hat. anders habe ich das von mir selbst auch nicht erwartet, durchschnittlich war ja noch nie mein fall. dennoch, es von jemand anderem zu hören, lässt einen innerlich strahlen. 

und dann dieses angebot. du bist ein mensch, den man fordern muss, damit er sich entfaltet und großes schaffen kann. du weißt es vielleicht selbst noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass du dieser sache gewachsen bist. so hat er es zu mir gesagt. chancen warten auf mich, und auf einmal freue ich mich darauf, loszulegen, ich kanns irgendwie gar nicht mehr erwarten. ist das das zeichen, dass man den traumjob gefunden hat? 

 

22.09.2013 um 19:32 Uhr

nicht wissen wie

von: Chrisl

manche dinge schiebt man vor sich her. nicht, weil man nicht damit anfangen will, sondern weil man irgendwie nicht weiß, wie.  

20.08.2013 um 17:29 Uhr

da oben am berg

von: Chrisl

da oben am berg. in hintertupfingen. nur dass es dort nicht hintertupfingen, sondern dreibuchen heißt. dort stehen mehr als drei buchen, eine ganze menge mehr sogar. 

ja, da oben am berg, da ist noch alles so, wie man es aus alten heimatfilmen kennt. man betreibt noch tauschhandel mit anderen hintertupfingern, man wundert sich, was in der stadt alles so in mode gekommen ist. man hat noch wasser aus brunnen, und wer weiß, ob es dort schon ein telefon gibt?

da oben am berg, da ist alles ruhig und gelassen. man kann in der nacht die sterne bewundern und das einzige, was geräusche verursacht, sind die tiere im wald.

doch rauf auf den berg, da kommt man schwer. doch wenn man erst mal oben ist, hat sich die anstrengung wohl gelohnt.

da oben am berg, da war ich. 

15.08.2013 um 08:20 Uhr

miss america

von: Chrisl

endlich, so lange zeit ist vergangen, seit ich dieses gefühl beim hören eines neuen liedes hatte. aber er hats wieder geschafft, das erste lied seit "goodbye my lover", das mir von der ersten minute trotz seiner neuheit so vertraut vorkam, das ich gleich 10 mal hintereinander hören wollte, das mir gänsehaut über den rücken laufen ließ. 

miss america - james blunt
(http://www.youtube.com/watch?v=10VHXHZ49b0)
 

14.08.2013 um 20:44 Uhr

die romanvorlagen

von: Chrisl

meistens ist es doch so, dass buchverfilmungen immer eine enttäuschung bringen, sofern man das buch zuvor gelesen und den ungefähren inhalt noch im kopf hat. es passt gar nichts, man hat sich die charaktere ganz anders vorgestellt als die schauspieler, die sie dann verkörpern. viele handlungen wirken seicht oder können gar nicht realisitisch in die filmhandlung eingebettet werden. ich denke, das phänomen "buch gut - film schlecht" ist wohl jedem schon das eine oder andere mal untergekommen. bitter, wenn man dafür vielleicht sogar ins kino gegangen ist. 

aber in letzterer zeit passiert mir immer wieder das gegenteil. ich sehe einen film oder eine serie, stelle durch abspann, internetrecherche oder warum auch immer fest, dass der film auf einem roman beruht, kaufe mir voller vorfreude auf ein tolles leseerlebnis das buch. und dann? ja, dann bin ich furchtbar enttäuscht. 

14.08.2013 um 13:26 Uhr

weniger ist mehr

von: Chrisl

es gibt ja dieses sprichwort - weniger ist mehr. manchmal ist aber auch mehr weniger.

13.08.2013 um 21:56 Uhr

bei ihnen in der wg

von: Chrisl

manchmal ist es auch schön, immer nur temporär - für eine gewisse zeit - teil von etwas zu sein. eine WG auf abruf sozusagen. und wenn es nur das schöne gefühl ist, mit fünf anderen menschen in eine küche gedrängt zu stehen, um gemeinsam abendessen zu machen. "wir fahren mal schnell zu ihnen in die WG" - irgendwie hat sich der spruch schon ein bisschen eingebürgert, und es ist ein schönes gefühl, dort zu sein, unter den leuten zu sein, um gemeinsam zeit zu verbringen. 

12.08.2013 um 20:45 Uhr

phantomprobleme

von: Chrisl

an manchen tagen jagt man stundenlang phantomproblemen hinterher. und irgendwann kommt dann der zeitpunkt, wo man sich das auch eingestehen muss. 

11.08.2013 um 18:54 Uhr

urlaub vom schreiben

von: Chrisl

manche dinge brauchen zeit. und erst dann, wenn man wieder die nötige motivation verspürt zu schreiben, sollte man es auch wirklich tun.

was ich gemacht habe?

urlaub vom schreiben. 

mein studium nahezu zu ende gebracht.

weggefahren und wiedergekehrt.

geld verdient und eindrücke gesammelt.

11.10.2012 um 19:39 Uhr

wie der hase läuft

von: Chrisl

scheinbar muss man 10 semester studieren, um in mancherlei hinsicht zu erkennen, wie der hase läuft. 

11.10.2012 um 19:36 Uhr

vorwärts

von: Chrisl

es ist dieses gefühl, stück für stück vorwärts zu kommen, das einen weiter machen lässt. und wenn es auch nur kleine, winzig kleine schritte sind, auch diese schritte sind besser als keine. 

26.08.2012 um 19:36 Uhr

frankreich

von: Chrisl

zurück aus frankreich, zurück in der realität. im wahren leben. es waren nur 17 tage, doch vorgekommen ist es mir wie eine ewigkeit. liegt wohl an den über 2000 kilometern, die wir in nur sechs tagen zurückgelegt haben, mit dem auto selbstverständlich, nicht per flug. eindrücke über eindrücke, manche davon konnte man erst viel später verarbeiten. so viele eindrücke, dass man auf den noch größeren mengen fotos oft jetzt schon nachdenken muss, wo man es überhaupt geknipst hat. frankreich ist ein schönes land. als ich freitags am weg zum meeting an der uni die karlskirche betrachtet hab, wurde mir erst bewusst, wie pompös all die kirchen und gebäude in frankreich waren. nicht nur in paris, in jeder kleineren ortschaft gibt es kirchen unüberschaubarer größe. ist schwierig, sich von diesen stämmigen bauwerken nicht beeindrucken zu lassen. trotz allem, es ist schön, wieder zu hause zu sein und wieder die gewohnten dinge genießen zu können. das essen in frankreich ist toll, und trotzdem schmeckt es zu hause halt besser. das wetter war großartigst, ständig blauer himmel und eigentlich selten zu heiß. mein bett fehlte mir, und um ehrlich zu sein, wem fehlte das nicht? aber so ist das, wenn man urlaub macht. so ist das, wenn man was erleben will, was erzählen will, raus aus dem alltag kommen will. und es hat sich gelohnt, noch einmal nach paris zurückzukehren.  

29.06.2012 um 17:35 Uhr

meine erste radtour

von: Chrisl

...mit meinem eigenen rad in wien. endlich konnte ich mich dazu hinreißen lassen, mein mountainbike nach wien zu schaffen. auch wenn es mit einem mountainbike in wien nicht die beste lösung ist, ein citybike oder alles andere leichtgewichtere wäre wohl sinnvoller. aber mometan bin ich nicht bereit, darin eine sonderlich hohe summe zu investieren. werde wohl die nächste zeit mal mit dem, was ich habe, klarkommen müssen. 

29.06.2012 um 17:30 Uhr

abgehakt

von: Chrisl

zum ersten mal seit 10 semestern uni kann ich getrost sagen: ich habe alles fertiggemacht, was ich dieses semester angefangen habe. und noch eine zertifizierung dazu. ich denke, ich kann ganz zufrieden mit mir sein. ich habe einiges weitergebracht. ich bin vorwärts gekommen. ich kann nun die ferien genießen, ganze zwei monate.  

06.06.2012 um 17:13 Uhr

inspiration

von: Chrisl

if you can't explain it simple, you don't understand it well enough

(albert einstein) 

02.06.2012 um 21:50 Uhr

brain mesh up

von: Chrisl

ever since I started watching all this tv series, even started reading entertainment books in english I feel how my brain meshes up my language skills. when I speak, or even write, it recently happens that I cant find the proper german word, just because all I can think of is how wonderful the english word would fit in that certain context. did you ever recognize that there are so many english words for which we dont even have an expression? 

02.06.2012 um 21:41 Uhr

anspornen

von: Chrisl

und manchmal sind es gerade diese ungerechten ereignisse, die einen anspornen. die einen versuchen lassen, alles perfekt zu machen. nur um zu beweisen, dass man es kann. wobei ich hier nicht recht weiß, ob ich es mir selbst oder ihnen beweisen will.  

16.05.2012 um 17:51 Uhr

der arschkuchen

von: Chrisl

und außerdem ist mein eintrag über den genialen arschkuchen anlässlich meines geburtstages verloren gegangen.