Der Mann, der nicht kann!

20.02.2014 um 16:48 Uhr

Projekt -FREIHEIT- ???

von: julio

Ich kann nicht mehr! Ich bin alle – fertig – platt. In vollkommener Motivations- und Illusionslosigkeit allein; Einzig einem tiefen Loch von ewig-unerfüllten Sehnsüchten überantwortet.

Hocke hier unter meinem kleinen, bescheuerten Steinchen – betrauere mein Schicksal – fast vollständig versunken im Treibsand des eigenen Selbstmitleids. Wiedermal …

Wenn es irgend geht, dann MUSS ich (da) RAUS jetzt! Wenn ich wirklich (zumindest ein bisschen) lernen konnte (?) einen anderen- und BESSEREN Umgang mit den Menschen und der Welt um mich zu etablieren, dann muss es sich jetzt beweisen.

Ich kann diese vier Wände nicht mehr sehen! Nicht mehr diesen ewig gleichen Trott! Nicht mehr all die Farblosigkeit. Diese (und zwar allen Bemühungen zum Trotz) scheinbar -nur all zu schwer zu überwindende- Stagnation, die auch deswegen zu existieren scheint, weil ich mich hier selbst und vollkommen bewusst festhalte.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenFrau_VonUndZu schreibt am 20.02.2014 um 17:28 Uhr:Was hältst Du davon, erstmal sowas wie Urlaub zu machen?
    Statt gleich über mobiles leben und arbeiten nachzudenken...
  2. zitierenjulio schreibt am 20.02.2014 um 19:07 Uhr:Worüber ich nachdenke, ist hauptsächlich eine Auszeit von allem hier. Quasi leben UND arbeiten als Urlaubsform und NICHT als permanenter Zustand.
    Ein reiner Urlaub wäre aus mehreren Gründen nicht denkbar ...
  3. zitierenAmanita schreibt am 20.02.2014 um 19:23 Uhr:Kleinkredit von Barclay, Monitore gekauft und ab und los!!! :-) Falls du doch zu hause bleibst: Tapete von Harald Glööckler kleben. Wir lieben dich! Und Zahnarzt, biste nicht allein: Mir ist heute morgen mitten beim hochoffiziellen Medienfrühstück des Landgerichts ein Zahn rausgebrochen.
  4. zitierenSpring_Roll schreibt am 20.02.2014 um 19:38 Uhr:Das hört sich wirklich so an, als ob Veränderung Not tut. Vielleicht beginnst du mal mit einem Besuch, dem ersten. Und spürst, ob dir die Begegnung etwas gibt. Und ob der Abstand sich gut anfühlt.
    Vielleicht kannst du ja auch an deinen Routinen etwas so verändern, dass du dich in deinem Alltag wohler fühlst? Vielleicht in irgendeiner Form "Kollegen" finden ... als Kooperation oder Freelancer-Kollektiv?
  5. zitierenjulio schreibt am 20.02.2014 um 21:07 Uhr:@Amanita:
    Amanita:Tapete von Harald Glööckler kleben. Wir lieben dich!
    Danke Schatz - wir dich auch. ;)

    @Frau Rolle:
    Spring_Roll:Vielleicht beginnst du mal mit einem Besuch, dem ersten. Und spürst, ob dir die Begegnung etwas gibt. Und ob der Abstand sich gut anfühlt.
    Ja darüber habe ich mir schon Gedanken gemacht - und was die ersten ein- oder zwei Begegnungen angeht, bin ich zuversichtlich.
    Spring_Roll:Vielleicht kannst du ja auch an deinen Routinen etwas so verändern, dass du dich in deinem Alltag wohler fühlst? Vielleicht in irgendeiner Form "Kollegen" finden ... als Kooperation oder Freelancer-Kollektiv?
    Kein uninteressanter Vorschlag, aber etwas an meiner Problematik vorbei ... :)
  6. zitierenMuffin schreibt am 20.02.2014 um 22:25 Uhr:Warum eigentlich nicht? Was spricht schon dagegen sich einfach mal auf und davon zu machen, Auszeit, Pause... umso lieber kommt man dann bestimmt wieder Heim ;)
  7. zitierenginablum schreibt am 20.02.2014 um 23:39 Uhr:
    Frau_VonUndZu:Was hältst Du davon, erstmal sowas wie Urlaub zu machen?
    Statt gleich über mobiles leben und arbeiten nachzudenken...


    Meine Rede, Julio. Steck die Hürden nicht zu hoch :-)
  8. zitierenjulio schreibt am 21.02.2014 um 00:25 Uhr:Tjaa, Muffin, wenn sonst auch nicht viel anderes- so habe ich zumindest den festen Vorsatz, der mich voraussichtlich wieder heim leitet ^^
    Und Ginchen: NEIN - mache ich nicht! :-)
  9. zitierenMuffin schreibt am 21.02.2014 um 00:54 Uhr:Ein Vorsatz ist besser, als nix ;)
  10. zitierenSpring_Roll schreibt am 21.02.2014 um 06:27 Uhr:Julio ... ich habe das Thema verfehlt? Absatz 4 brachte mich zu der Anmerkung ...
  11. zitierenjulio schreibt am 21.02.2014 um 10:33 Uhr:Liebe Rolle. Unter anderem wegen des existierenden Bezuges zu Abasatz 4, sagte ich dass es kein uninteressanter Vorschlag wäre! Dass er dennoch 'etwas an meiner Problematik vorbei ist', liegt daran, dass ich hier noch nicht wirklich ALLES über mich berichet habe.
  12. zitierenAmanita schreibt am 21.02.2014 um 13:01 Uhr:Nun, Julio, dann berichte alles - raus mit der Sprache, wir wollen's wissen :-) *neugierneugierneugier*
  13. zitierenjulio schreibt am 21.02.2014 um 13:32 Uhr:@Niva: Hat da gerade die 1.6 gesprochen?
  14. zitierenginablum schreibt am 21.02.2014 um 18:09 Uhr:Ich glaube, das wollen alle Versionen von Niva wissen ;))
  15. zitierenjulio schreibt am 22.02.2014 um 11:42 Uhr:Naja gut. Alles sage ich aber gewiss noch nicht (sorry Niva :P) ...

    => Einerseits mag dem geneigten Leser durch die Lektüre meines Blogs ohnehin grundsätzlich schwanen, dass einem Eremiten wie mir die Zusammenarbeit mit Anderen nahezu IMMER *schief* gegangen ist.
    Neben der grundsätzlich mangelnden Eignung auf persönlicher Ebene, existieren jedoch noch VIELE Störfaktoren, die (unter anderem) auch für meinen -sehr oft- inkompatiblen Querschädel stehen. Wie's scheint, nicht nur auf ideologischer, sondern auch auf struktureller Ebene:
    Zum Beispiel könnte man sagen, dass ich ANDERS programmiere, als andere. Auf eine Weise, die es anderen Programmierern schwer- bis unmöglich macht, in meine Skripte (Programme) ausreichenden Einblick zu erhalten, woran dann Mit- oder gar Zusammenarbeit (zb. auch innerhalb eines -von Frau Rolle zitierten- imaginären Kollektivs) scheitern müssen!
    Aus einer gewissen Perspektive betrachtet, ist Programmieren nämlich nichts anderes als SCHREIBEN! Also einmal anders ausgedrückt, besteht ein Problem hier für mich schlicht darin, dass Kollegen mein GESCHRIEBENES (meine Programme ... den QuellTEXT, der diese Programme zur Funktion bringt ... mich(!)) NICHT verstehen können. Und wo kein Verständnis, da kein Kollektiv ...
    Bloß als EIN Beispiel, von vielen ...
    Ansonsten bin ich so bemüht wie es nur geht, meine Routinen zu ändern ...
  16. zitierenSpring_Roll schreibt am 22.02.2014 um 11:56 Uhr:Julio, das leuchtet ein für die Zusammenarbeit mit anderen Programmierenden. Aber es leuchtet nicht ein für die Zusammenarbeit mit anderen "Gewerken" ... mit Textleuten, Grafikern oder Marketingleuten. Und ... und das waren damals meine virtuellen Kollegen ... für die Vernetzung mit anderen Selbständigen nicht zum Zwecke gemeinsamer Projekte, sondern um genau dieses Einzelkämpfersyndrom gar nicht entstehen zu lassen. Austausch über Akquise oder AGBs, über den Umgang mit Prokrastination oder die Selbstmotivation, wenn das Projekt mal wieder sperrig ist. Mir hat's geholfen ... und mit zweien meiner virtuellen Bürogenossinnen bin ich über zehn Jahre später noch gut befreundet.
  17. zitierenjulio schreibt am 22.02.2014 um 12:22 Uhr:Liebe Rolle. Ich habe -nicht ohne Hintergedanken- hervorgehoben dass es sich hierbei nur um EIN Beispiel von vielen handelt!!! ... denn auch die Zusammenarbeit mit Grafikern und Marketingleuten, ist bereits oft genug daneben gegangen!
  18. zitierenAmanita schreibt am 26.02.2014 um 09:00 Uhr:
    julio:@Niva: Hat da gerade die 1.6 gesprochen?
    Es spricht die 3.2 meistens in diesem Theater, aber die 1.6 hängt ja an ihrer Batterie, ist also durchaus ansprechbar :-))
  19. zitierenAmanita schreibt am 26.02.2014 um 09:13 Uhr:Julio, es ist so und nicht anders, manche Menschen sind geborene Einzelkämpfer und für ein Team, besonders wie es heute verstanden wird (für einzelne gute Ideen ist nicht das einzelne Genie, sondern das ganze Team auszuzeichnen, und ebenso wird für einzelne schlechte Ideen das ganze Team zusammenzustauchen), einfach nicht geschaffen. Deine Lösung sieht wahrscheinlich so aus, dass du dir auf dem freien Markt eine echt üble Programmieraufgabe suchst, die du dann ganz allein löst.
    Ein früherer Programmierer meiner Exfirma z.B. hat einen Riesenreibach damit gemacht, ein Mietwagensystem zu programmieren, wo man sich das Mietauto gleich vom Straßenrand mitnehmen kann. Wenn man wissen will, ob sich ein Mietauto in der Nähe befindet, befragt man das Programm (das es natürlich auch als App gibt). Es zeigt einem auf einer zoombaren Straßenkarte Standort, Tankfüllstand, Kennzeichen, inneren und äußeren Zustand des Autos und eine Reservierungsmöglichkeit an. Dann reserviert man, hat 20 Minuten Zeit das Auto zu holen, und fährt los. Jeder, der fahren will, meldet sich zuvor im System an und bekommt offline einen Chip, mit dem er dann die Autos benutzen kann.
    Ich weiß nicht, wo solche Aufträge ausgeschrieben werden, aber sie klingen knifflig genug für einen echten genialen Einzelkämpfer.
  20. zitierenAmanita schreibt am 26.02.2014 um 09:17 Uhr:Schau auch mal nach Regierungsaufträgen. Da ist doch so was wie ein Pkw-Mautsystem im Gespräch. Vielleicht sind die händeringend auf der Suche nach dem einen und einzigen Programmierer, der es schafft, ein funktionsfähiges System, das nicht allzu sehr nach persönlicher Überwachung riecht, innerhalb eines Jahres aus dem Boden zu stampfen. Oder man braucht ein NSA-Abwehrprogramm für einzelne ausgewählte Personen, die im Internet und auf dem Handy unterwegs sind (z.B. Regierungsmitglieder) mit Superverschlüsselung und NSA-Anwesenheitsalarm.
  21. zitierenAmanita schreibt am 26.02.2014 um 09:28 Uhr:Überhaupt treibt die Überwachungstechnik tolle Blüten. Was kaum einer weiß: Die Firma Vorwerk, bekannt durch aufdringliche Staubsaugervertreter, für Großkunden auch durch tolle Teppichböden, hat tatsächlich einen Überwachungsteppichboden erfinden lassen, der inzwischen auf dem Markt ist.
    Wenn der in einer Firma verlegt wird, weiß der Chef jederzeit, wer welchen Raum wann betreten und wie und wie lange er sich darin bewegt hat (mal schnell einen kleinen Blick in die Schreibtischschubladen oder auf den Rechner des Chefs werfen fliegt also sofort und in Echtzeit auf). Das ist wie bei Harry Potter mit dieser Landkarte, die in Echtzeit die Fußstapfen einer bestimmten Zielperson sichtbar werden lässt.
    Wehe dem, dessen Firma gerade einen neuen Vorwerk-Teppichboden hat verlegen lassen! Er sollte immer brav und pünktlich an seinem Platz sein und diesen nicht verlassen, außer er muss es pflichtgemäß.
  22. zitierenjulio schreibt am 26.02.2014 um 09:58 Uhr:@Amanita: Du bist echt gut; Ich lache immer noch! :D :D :D Endlich mal wieder! :D Ich weiß, ich weiß: Es waren alles Tatsachen .... :)

    Jaaa... programmieren kann schon faszinierend sein, auch- und insbesondere für einen Einzelkämpfer, der an keine ua. auch Team-spezifischen Restriktionen (Syntax- Art der Objektbezogenheit der Programme) gebunden ist ... (im Übrigen ist es mir ohnehin NUR durch dieses gewisse Vorschrifts-Lag möglich, den Job zu machen ... )
    Frage ist, ob das Alles sein muß ... das Programmieren ...
    Vielleicht, ja.
    Auf jeden Fall jedoch, vorerst.
  23. zitierenAmanita schreibt am 26.02.2014 um 12:00 Uhr:Klar, Mann! Ich wünschte, ich könnte programmieren, aber dazu bin ich zu deppert. Ich habe beschlossen, im nächsten Leben entweder zu programmieren oder zu ingenieuren oder Bestatterin zu werden, aber ich will nix mehr "mit Medien machen" oder "mit Menschen machen", das reibt einem nur die Nerven auf, und finanziell kriecht man auf dem Kieferknochen, weil kein Zahnfleisch mehr übrig ist!

    (A propos Zahnfleisch/Zähne, unser Thema: Am 18. März wird mir, so Gott will, der Sechser unten links gezogen, und zwar in mehreren Teilen, weil keine Substanz mehr übrig ist, an der man ziehen könnte, ohne dass sie zerbröselt. Hurra! Das ist doch wieder mal eine echte Mutprobe - andere Leute springen aus der Stratosphäre :-))))
  24. zitierenjulio schreibt am 26.02.2014 um 12:32 Uhr:Willkommen im Club! :) Bei mir werden ca. Ende März, VIER der seiitlich liegenden Zähne gezogen und vorläufig ersetzt. Nix los mit; Sehen alle aus, wie frisch poliert und gerade vom Zahnfabrik-Band gelaufen :-( ...
    "ABER-SIE-MÜSSEN-TROTZDEM-RAUS" ... sagte unlängst ein M.SC der Parodontologie, als er mein Unverständnis registrierte ...
    Tja ... ich liebe ihn trotzdem, denn er grummelte anschließend "... den Rest können wir wohl retten"
    Exakte Ermittlung der Erreger + Ausheilungsphase: 1- ZWEI Jahre, wenn ich das richtig verstanden habe! (... allein schon(!)(?)) und bis dahin muß ich zusehen, die Kohle für vier Implantate zusammen zu kriegen ...
  25. zitierenAmanita schreibt am 27.02.2014 um 15:33 Uhr:Ja Himmelarschundwolkenbruch!!!! WIE in aller Welt sollen wir mit diesen Löchern in Kopf nur klarkommen?! Die sind ja so groß wie Einfamilienhäuser. Und die Bezahlung, ja, da sprichst du was an. Ich habe zwar so eine tolle Zahnzusatzversicherung von der A*llianz, die ich mit Hängen und Würgen bezahle, aber die Brücke, die ich bekommen soll, wird ungefähr 1 Million Euro kosten und die ZZV übernimmt nur 65 %!
  26. zitierenginablum schreibt am 03.03.2014 um 20:35 Uhr:Hasen, guckt euch mal bei der ERGO um, mit gepflegten Zahn-Scheckheft kommt man da fast Plus-Minus-Null raus, an mir getestet, jawoll.

    @ Niva, der Job ist immer noch zu haben und wird fürstlich bezahlt.

    Spionage Vorwerk Teppich, so so... Auf was für Ideen die Leute kommen.
  27. zitierenAmanita schreibt am 04.03.2014 um 01:28 Uhr:Ergo, Ergo, mit denen war doch mal was, irgendwie was Komisches, Unangenehmes... :-)

    @gina: meinst du den Zweijahresjob in Berlin? Wenn der so fürstlich bezahlt ist, wieso bekommen die dann niemanden? Das gibt mir irgendwie zu denken.

    Ja, der Vorwerkteppich, es ist heutzutage angebracht, bei einem Bewerbungsgespräch beiläufig zu sagen: "Was mir gleich positiv aufgefallen ist: Ihr Teppichboden ist aber schöööön! Er passt sooo gut zum Corporate Design .... Ist der neu?.... Ist der von Voooooorwerk?" :-)
  28. zitierenginablum schreibt am 04.03.2014 um 01:34 Uhr:Genau, weil mit der ergo was komisches war, haben die jetzt so tolle Angebote.

    Der Job hat allerdings einen Haken. Neben der Befristung. Aber das kann ich hier nicht schreiben.
  29. zitierenAmanita schreibt am 08.03.2014 um 11:48 Uhr:
    ginablum:
    Der Job hat allerdings einen Haken. Neben der Befristung. Aber das kann ich hier nicht schreiben.
    Verlangen die etwa Arabischkenntnisse, die Mitgliedschaft bei Bayern München und einen Lkw-Führerschein? Diese Dinge kann ich leider nicht anbieten :-) O.K. schreib's in eine PN :-))
  30. zitierenginablum schreibt am 10.03.2014 um 21:23 Uhr:It's done, Niva

Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.