Green Hell Blog Tour - 3rd Edition
Stimmung: ausgezeichnet :o)
Musik: U2 - I Still Haven't Found What I'm Looking For
Vor mir widmet sich Nesse diesem Thema.
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Jahreszeiten also... Das war ja mein Wunschthema, aber was soll ich nun schreiben? Ich würde dieses Thema gerne aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, aber das könnte sehr umfangreich werden. Egal, ich fang einfach an.
Als Kind mochte ich eigentlich alle Jahreszeiten gleich gern. Wenn der Winter zu Ende ging, habe ich mich auf den Frühling gefreut, danach auf den Sommer (Ferien und Geburtstag!), und dann wieder auf den Winter (und Weihnachten).
Als Jugendliche bekam ich dann mein eigenes Pferd, und da verschob sich die Vorliebe eigenartigerweise zu ungunsten des Frühlings. Weil das die Zeit mit dem meisten Matsch war. Da hatte man den langen und kalten Winter endlich überdauert, die Sonne strahlte vom Himmel, aber die Pferde waren nicht nur mit Dreck "einpaniert", man konnte auch gar nicht raus ins Gelände, weil man oft wochenlang knietief im Matsch versank (Schneeschmelze sei dank!). Und dann dieses ewige Kräftemessen zwischen Winter und Frühling. Kaum hatte man sich an wärmere Temperaturen gewöhnt, kam auch schon der nächste Kälteeinbruch. Ich empfand den Winter an und für sich für in Ordnung, aber diese Übergangszeit machte mir zu schaffen.
Die Hitze im Sommer steckte ich hingegen locker weg, weil ich in meinen Sommerferien einfach schon früh morgens im Stall war und mich tagsüber zuhause aufhalten konnte.
In den letzten Jahren hingegen fand wieder eine Verschiebung statt, und zwar in Richtung Sommer. Das könnte unter anderem daran liegen, dass ich in eine etwas andere Region übersiedelt bin - die Winter waren nicht ganz so schneereich, der Frühling nicht so matschig, aber der Sommer extrem trocken und heiß. [Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass Sommer und Winter eine Mehrzahl haben, aber Frühling und Herbst nicht so wirklich... Seltsam.] Außerdem hatte ich im Spätsommer ein paar Mal "Pech" - von den persönlichen größeren und kleineren Unglücken wurde ich meistens im August/September heimgesucht. Und so kam es, dass ich meinen Geburtsmonat August momentan am wenigsten leiden kann.
Unseren traditionellen Jahreswechsel würde ich nicht als "Startpunkt" benennen. Eher noch meinen "gefühlten" Winterbeginn Ende November. Dann, wenn der Herbst wirklich vorüber scheint (die Bäume sind kahl, die Temperaturen rechtfertigen Winterjacke, Schal und Stirnband) und ich mich gerne mit Duftkerzen oder Räucherstäbchen in mein Wohnzimmer kuschle. Ich mag diese Zeit im Dezember, ich freu mich da noch richtig auf den Winter, warte gespannt auf den ersten Schnee und stelle fest, dass es draußen gar nicht so kalt ist, solange man in Bewegung bleibt oder zu arbeiten hat - bloß nicht herumstehen und warten! Oft ist es auch "nur" der Wind, der es so eisig macht.
Der Sommer bricht dann in der letzten Zeit immer sehr schnell über uns herein, meist hat es schon im Mai wochenlang hochsommerliche Temperaturen, und ich schwanke dann zwischen "genieße doch das schöne Wetter, vielleicht war das schon der ganze Sommer" und "muss es gleich wieder so heiß sein?". Schließlich wird es Juni, dann Juli - und wenn ich Glück habe, wird es ein eher verregneter Sommer. Ja, richtig gelesen: die sind mir nämlich lieber (das könnte auch daran liegen, dass ich mit Schwimmbädern und Badeteichen so gar nichts anfangen kann). Und monatelang brütende Hitze ertrage ich nur schwer - mit Schaudern denke ich an den Sommer 2001 - es hatte mehr als 2 Monate kein einziges Mal geregnet - ich kann mich noch gut erinnern, dass ich täglich morgens aus dem Fenster geschaut habe und dachte: Verdammt, schon wieder strahlend blauer Himmel!
Hach, mir geht's so richtig gut!
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Viel Spaß beim Lesen!
Claudia










Mietze scheint es wieder besser zu gehen, allerdings wirkt sie ein wenig "langsam". Sie hat die ganze Nacht bei mir im Bett geschlafen, was sie sonst eigentlich nicht macht. Naja, immerhin bewegt sie sich heute freiwillig, und gefressen hat sie auch ein wenig. Jetzt sitzt sie am Balkon und schaut in die Gegend...
Ich fange mal am Ende des Tages an: 




...heute wieder einmal aus der McD.-"Hölle"... Das war es heute in gewisser Weise wirklich. Von 17:00 bis 20:15 Uhr durchgehend alles voll - lange Schlangen an den Kassen, ohne eine einzige Sekunde Pause. Dazu eine etwas cholerische Vorgesetzte und daraus resultierend eine leicht aggressive Stimmung unter den Kollegen. Toll!
Wobei mich das alles jetzt nicht so wahnsinnig trifft, weil ich das ganze eher so als "Übergangs-Experiment" sehe, aber schade finde ich es trotzdem. Ein Lehrling wird in eine andere Filiale wechseln, was mir sehr leid tut, weil er einer derjenigen ist, den man wirklich alles fragen kann.





Die Mythologie gibt verschiedene Geschichten her:

Diese Entwicklung gefällt mir nicht, ich hoffe, das waren "Krankheitsbegleiterscheinungen" und das gibt sich wieder! Ach ja: Außer den Fieberblasen, die natürlich ein wenig unangenehm sind, war ich sehr fit. Ich hoffe, das war's mit meiner "Blitzkrankheit". 
Und grade hab ich mich aufgerafft und bin einkaufen gegangen, und was merk ich am Nachhauseweg? Noch eine zweite Fieberblase! AAAAARRRRGHHHH!!! (Bei mir gilt leider: eine Fieberblase kommt selten allein!) Das Kopfweh hat sich aber nun größtenteils wieder verzogen, dafür bin ich ziemlich zittrig und fühle mich schwach. Ich hoffe, dass es eine dieser für mich typischen Ein-Tages-Krankheiten ist und ich morgen wieder fit bin und zur Arbeit kann. Gleich in der ersten Woche (noch in der Probezeit!) krank zu werden wäre mir dann doch sehr unangenehm. Allerdings weiß ich nicht, ob man mich mit einem so verunzierten Gesicht an die Kassa läßt. Ich schrecke ja Kunden ab oder verderbe ihnen zumindest den Appetit... 































Also das ist ja echt keine Lösung.

