... die Herumtreiberin ...

30.03.2007 um 01:18 Uhr

Wirres Zeug

von: Gadabout   Kategorie: *ähm* - Häh?

Stimmung: ähm, häh?

 Ich bin hundemüde, und es ist ja auch schon spät. Die Augen brennen und ich sollte ins Bett. Trotzdem möchte ich gerne jetzt gleich aufschreiben, wie es mir im Moment geht, denn es ist irgendwie seltsam...

Aber beginnen wir von vorne, das wäre... hmmmm... gestern Nacht, vermutlich. Da war nämlich wieder "Andromeda" auf RTL II - diejenige Serie, die vor wenigen Wochen verantwortlich war für die gräßliche Nacht des Fieberdeliriums (<HIER> nachzulesen). Gestern gab's also wieder 2 Folgen hintereinander (von 22:00 bis 00:00 Uhr), die ich auf Video aufnehmen wollte. Allerdings mußte ich zwischen den beiden Folgen die Kassette wechseln, aber da RTL einen nahtlosen Übergang macht, fehlte mir der Anfang der 2. Folge. Egal, denn es gibt eine Wiederholung mitten in der Nacht (nach 4:00 Uhr). Also habe ich mir den Wecker gestellt, um punktgenau den Videorekorder einzuschalten und weiterzuschlafen (auf die Programmierung wollte ich nicht vertrauen, da die Beginnzeiten in der Nacht nicht immer ganz verläßlich sind). Andromeda mitten in der Nacht - ich glaube, ich werde es mir abgewöhnen. Ich meine, die ganze Serie ist irgendwie strange, voll von schrillen Figuren und psychedelischen Bildern - die netten bunten Bilder hier stammen beide aus besagten zwei Folgen - allerdings dreht und bewegt sich dann auch noch alles. Und dann passieren so Sachen wie: Durch die Route der Zeitalter kommt man in unendlich viele Paralleluniversen - und so kann man den Abyss vernichten. In einem dieser Universen existieren nicht die Körper, sondern die Gedanken. Das was man denkt, wird Realität. Und Trance Gemini, die ein Avater einer Sonne ist, kann dadurch, dass sie zu einer Supernova wird und alles vernichtet, das Schiff und die Crew retten. Ihr versteht nur Bahnhof? Geht mir ähnlich... Also irgendwie geistern diese Bilder schon den ganzen Tag in meinem Kopf herum.

 Der Vormittag verlief ereignislos: staubsaugen, duschen und Haare waschen, ein wenig am PC sitzen, danach zu Bahnhof und ab nach Wien. Auf dem Weg dahin habe ich "Jonathan Strange und Mr. Norrell" weitergelesen: ein 1000-Seiten-Wälzer, den ich von meinem Bruder zu Weihnachen bekommen habe. Da geht es um zwei Zauberer im England des 17. Jahrhunderts... Mehr weiß ich immer noch nicht, dabei habe ich schon mehr als die Hälfte gelesen. Die Geschichte plätschert so dahin, man erfährt, was welcher Zauberer wann gemacht hat, es gibt unglaublich viele Fußnoten, die sich teilweise über mehrere Seiten erstrecken. Die Schreibweise ich teilweise recht amüsant, allerdings hatte das Buch bisher weder Höhen noch Tiefen. Ich weiß auch nicht, ob es noch richtig spannend wird. Keine Ahnung. Wenn ich am Lesen bin, dann kann ich gut 100 Seiten in einem Rutsch lesen, aber wenn ich es weglege,  dann fasse ich es 2 Wochen lang auch gar nicht mehr an. Ich lese hauptsächlich noch, um es endlich fertig zu kriegen. Trotzdem es weder besonders spannend noch gruselig ist, hat es doch eine eigenartige Wirkung - im Buch verschwimmen immer wieder unsere reale Welt und die mystische Feenwelt des Rabenkönigs, es existiert eine Welt hinter den Spiegeln, Menschen werden in der Nacht in fremde Welten entführt. Dann kommt dann noch die englische vernebelt-regnerische Landschaft dazu, die Schwermütigkeit zweier Personen, die nachts vom "Herr mit dem Haar wie Distelwolle" entführt werden... Ich weiß auch nicht, das Hirn wird davon ganz matschig. Vor allem, wenn es schon Andromeda-vorgeschädigt ist.
Nebenbei habe ich meine Ohren noch mit Robbie Williams "Live Summer 2003" aus Knebworth beschallt (Me and my Monkey, Mr. Bojangles,...).

 Endlich war ich am bfi in Wien, konnte allerdings unseren Raum nicht gleich in Beschlag nehmen, weil da noch eine andere Gruppe drinnen war. Also habe ich mich am Gang an ein kleines Tischlein gesetzt und - während Robbie noch fröhlich trällerte - durch 2 Glastüren durch in den gegenüber- liegenden Teil des Gebäudes geschaut. Schmaler Gang, weiße Wände und Decke. Links kommt eine Person aus einer Tür, geht quer über den Gang, verschwindet in einer Tür. Kurz darauf geht eine andere Tür auf, eine Person kommt raus, geht ein paar Schritte auf mich zu, verschwindet wieder in einer Tür. Und dann wieder eine Person - Tür - Gang - Person - Tür - ... 30 Minuten lang. Die Verw irrung steigt, die Situation erscheint mir immer absurder. Dazu arbeitet sich noch eine Information durch das Gehirn: Robbie Williams hat seinen Entzug abgebrochen, oder die Therapie? Da war vor ein paar Tagen irgendwas in den Nachrichten, ich weiß es nicht mehr genau. Ich kann nicht behaupten, dass ich ein besonderer Fan bin, aber irgendwie mag ich den Kerl. Und wie ich da so sitze, seine Musik höre, auf meine Kollegen warte und die Menschen durch Gänge laufen sehe, fange ich an, mir Sorgen um ihn zu machen. Diese melancholische unterschwellige Art von Sorgen. "Ach wie schade,..." Langsam frage ich mich, ob ich noch ich selbst bin.

 Zum Glück trudeln die Kollegen langsam ein. Eine ruft an, dass sie später kommt, weil sie gerade wegen Feueralarm aus der U-Bahn raus mußte. Wir erfahren später, dass 2 Stunden zuvor die U-Bahn schon mal gesperrt war, weil sich jemand vor den Zug geworfen hatte. Nanu, was'n heute los?

Wir wollen uns ein Video vom letzten Seminar ansehen: da wurde ein Rollenspiel gefilmt, das wir analysieren sollen. Leider ist die Tonqualität schlecht, sodass dieses Vorhaben scheitert. Ich male die ganze Zeit über Blümchen auf ein Stück Papier. Nach weniger als zwei Stunden beenden wir diese "Übung" (wir werden rausgeworfen, denn der Raum wird schon wieder von einer anderen Gruppe gebraucht, obwohl das ganze übrigen Stockwerk leer ist). Ein Kollege ist ohnehin nur körperlich anwesend, weil ihm sein Handy geklaut wurde - zu Beginn unseres Treffens IM bfi, als er sich kurz umgedreht hatte. Wir gehen in die nahe Pizzeria, das Handy taucht in einem Mülleimer wieder auf. Es wurde ein Anruf ins Ausland getätigt, aber da der Kollege die Nummer sofort sperren ließ, war es dann wohl wertlos. Naja, ich wundere mich noch nicht einmal mehr.

 Auf dem Weg in die Pizzeria begleiten wir eine Kollegin in die Trafik, zum Zigaretten kaufen. (Weil wir das auch mal machen wollten: Zigaretten kaufen. Diese Erfahrung macht man als Nichtraucher ja nicht wirklich oft.) Drinnen sehen wir drei riesige Schachteln (zu Werbezwecken) und stellen uns vor, wie groß wohl die Zigaretten sind, die da drinnen Platz haben - und wie es wohl aussieht, wenn man die raucht; beidhändig. Und statt eines Feuerzeuges braucht man dann wohl einen Flammenwerfer. "Haben Sie Feuer?" Hysterisches Lachen ist die Folge - Kollegin wird uns wohl in Zukunft nicht mehr mitnehmen.

 Beim Essen überfällt mich eine innere Unruhe, Nervosität, wie ich es lange nicht erlebt habe. Ich kralle mich an mir selber fest, um nicht davon zu laufen. Komisch, ich weiß nicht, woher das nun wieder kommt. Gepaart mit den wabernd-nebligen, psychedelisch- bunten Bildern im Kopf, dem verwirrenden Hin- und Herlaufen in schmalen Gängen und der melancholischen Sorge um Robbie ergibt das ein wirklich seltsames Gefühlschaos. Als mich dann eine Freundin aus Graz anruft, steige ich inhaltlich völlig aus - sie erzählt irgendwas von einem Caféhaus, in das ich sie morgen begleiten soll, weil sie sich da alleine nicht hintraut, aber ich bemühe mich gar nicht erst, zu verstehen wovon sie spricht. Vielleicht morgen.
Auf der Heimreise lese ich weiter in dem Buch (noch 300 Seiten, dann hab ich es geschafft - falls ich nicht vorher überschnappe) und werde dabei schläfrig. Immerhin besser als diese seltsame Nervosität. Ich versuche, nicht daran zu denken, dass ich für 2 Stunden sinnloses Videoschauen und einem Pizzaessen 5 Stunden im Zug gesessen bin und 30 Euro für die Fahrt bezahlt habe.

 Ach ja, morgen. Da habe ich endlich mein Einzelgespräch mit der NOWA-Beraterin, und ich hoffe, dass sich meine Gedanken dadurch klären. Das habe ich nämlich noch gar nicht erwähnt: Wir haben ja die Aufgabe, am Dienstag ein Berufsbild vorzustellen, und irgendwie bin ich jetzt bei "Unternehmensberater" gelandet. Was da so bei den Anforderungen steht, spricht mich total an. Aber wenn man sich dann auf diversen Webseiten anschaut, wer denn tatsächlich Unternehmens- berater wird, dann stößt man in erster Linie auf ehrwürdig-imposante ältere Herren, die zumindest Wirtschaftswissenschaften studiert haben oder Manager in irgendeiner großen Firma waren. Mensch, da hab ich ja auch wieder nix zu suchen! Jedenfalls hat die Beschäftigung mit dem Thema dazu geführt, dass alle möglichen Dämonen wieder aus ihren Löchern krabbeln, die zum Beispiel heißen: "Das-kannst-du-doch-alles-nicht", "Die-werden- dich-auslachen", "Den-Druck-hältst-du-doch-gar-nicht-aus", "Wer-bin-ich-denn-schon", "In-dieser-Welt-hast-du-doch-nix-verloren", "Du-wirst-jämmerlich-versagen". Um nur mal einige zu nennen. Dass ich dabei wirklich ein Bild von Dämonen im Kopf habe, die aus Erdlöchern krabbeln, macht es auch nicht weniger bedrückend... Ich überlege, ob ich hier nicht eine neue Kategorie "Gruselkabinett", "Geisterbahn" oder "Der ganz normale Wahnsinn" einrichten soll.
Ich zitiere aus einem bekannten Musical: "Ich glaub, ich verlier' den Verstand!" (Na, wer weiß es?)

Es gibt aber neben all der Verwirrung auch etwas Positives zu berichten: Ich habe heute den Bescheid vom Wohnbeihilfenreferat bekommen: ich krieg ab Anfang Februar Beihilfe, und das nicht zu knapp! Fröhlich Und der dicht gedrängte Wochenendplan wird auch ein wenig einfacher, weil ich mit meinem Bruder im Auto mitfahren kann und deshalb nicht auf die Zug-Zeiten angewiesen bin.

Nun aber: Gute Nacht - und möglichst keine Träume!

Claudia


PS.: Ich nehme an, dass sich jetzt niemand mehr wirklich fragt, warum ich nachts manchmal nicht schlafen kann... Oder?

27.03.2007 um 14:24 Uhr

Termine, Termine...

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: verwirrt
Musik: Gregorians

 Irgendwie habe ich mir heute um kurz vor 11:00 Uhr eine Pechsträhne angelacht. Ich weiß nicht, wo mich die angefallen hat. Oder es war die gerechte Strafe - allerdings bin ich nicht sicher wofür.

Heute hatten wir ja Kurszeit von 09:00 bis 13:00 Uhr. Zuerst haben wir in Kleingruppen etwas ausgearbeitet, das kurz vorgestellt und besprochen. Um ca. 10:45 Uhr hieß es dann: Wir bekommen eine Wochenaufgabe. Bis nächsten Dienstag sollen wir uns einen Beruf aussuchen (am besten den, den wir gerne ergreifen würden; oder einen anderen, wenn wir noch keinen wissen), über den wir dann möglichst genau recherchieren sollen: Berufsbild, derzeitiger Arbeitsmarkt, vielleicht Berufsinterview mit "Betroffenen", Entlohnung, Ausbildungsmöglichkeiten,... Mit Präsentation am Dienstag. Damit hat man uns dann eigentlich "entlassen" - zur Recherche (am PC oder wo auch immer). Weil ich nicht wirklich eine Ahnung habe, was ich präsentieren möchte, gab's für mich auch nichts zu recherchieren. Also bin ich eine Weile planlos im Kreis gelaufen, einige Kolleginnen saßen an den PC's, viele waren wie vom Erdboden verschluckt; also dachte ich: gehe ich einfach nach Hause. Ich wollte sowieso zum Hausarzt wegen einer Bestätigung.

So geh ich also aus der NOWA raus zur Bushaltestelle und schau auf den Plan: Toll, ich hab den Bus um 1min verpaßt! Der nächste geht erst in 15min, also wähle ich den Fußweg zur Straßenbahnhaltestelle. Von weitem sehe ich die Straßenbahn daherkommen, ich laufe - erwische sie aber nicht mehr; sie fährt mir quasi vor der Nase davon. Da sehe ich auf der anderen Straßenseite den Bus - auf den ich vorher nicht warten wollte. Laufe rüber - fährt der mir auch davon! Traurig Also doch mit der Straßenbahn. Sind ja nur 8min Wartezeit.

Als wir den Dietrichsteinplatz passieren, fällt mir ein, dass ich ein Kuvert für das Wohnbeihilfenreferat in der Jackentasche stecken habe, das ich gleich direkt abgeben könnte. Spart Zeit und Geld. Also springe ich noch schnell auf (so schnell das geht, wenn man vorher noch eine alte Frau aufscheuchen muss) - und verpasse den Ausstieg. Na, dann fahr ich halt eine Station weiter und gehe retour. Kummer bin ich heute ja schon gewöhnt.

Tatsächlich bin ich aus dem Wohnbeihilfenreferat schnell wieder draußen (ich mußte eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass ich tatsächlich nur Notstandshilfe beziehe und dass ich es sofort melde, wenn sich was ändert) und steige in die Straßenbahn Richtung Wohnung. Ein kurzer Einkauf zwischendurch verläuft ereignislos, allerdings stelle ich - schon fast zuhause - fest, dass es inzwischen knapp nach 12:00 Uhr ist, der Arzt aber nur bis 12:00 Uhr Ordination hat. Egal, da mir alle Welt gesagt hat, dass ich so einen Wisch eh gleich von der Ordinationshilfe bekomme, versuche ich es. Und wirklich: ich komme noch rein. Ha! Aber so einfach ist das alles dann doch wieder nicht, wäre ja auch gelacht. Sie verzieht das Gesicht (weil meine Erkrankung ja schon mehr als 2 Wochen her ist) und sagt, ich soll mich ins Wartezimmer setzen, ich muss zum Doktor rein. (Na bravo: ich hab Tiefkühlsachen in meinem Rucksack!) Also frage ich, ob sich das ausgeht, wenn ich noch schnell vorher nach Hause laufe (ist gleich ums Eck) und meine Sachen zu Hause ablade. Seltsamer Blick, aber es geht. Kurz drauf bin ich schon wieder dort - und warte 40min. Schnarch. Wegen so einem blöden Zettel. Nutzen wir die Wartezeit, um die Geschichte überhaupt mal zu erklären:

 Als ich damals krank war, habe ich ja nur an einem Kurstag gefehlt, und das war der Freitag. Weil ich am Mittwoch zwar früher gegangen bin, aber als anwesend eingetragen war. Und Donnerstag sowieso kursfrei ist. Wir rekapitulieren: Ich wollte ja sogar am Freitag zum Arzt, aber der war grade an dem Tag ausnahmsweise nicht da. (Dramatische Details hier nachzulesen: <KLICK>) Damals sagte man mir, dass ich für diesen einen Tag keine Krankschreibung brauche (erst ab 3 Tagen). Vorige Woche hieß es dann plötzlich: Nein, Krankschreibung brauch ich wirklich keine, aber eine Bestätigung schon. Bekommt man ohne Probleme, soll ich halt nachbringen. Häh? Eine was? Ich wußte gar nicht, dass es sowas gibt.

So, mittlerweile komme ich auch endlich dran, und so platze ich da rein mit der Erwartung, dass eh alles ganz einfach geht... Denkste! Krieg ich gleich eine Lektion in Sachen "Richtiges Verhalten bei Krankheit". Und die Lektion war genau so aufgebaut, wie ich es liebe: wir holen den Sünder (das bin in dem Fall ich) rein, setzen einen möglichst traurig-dramatischen Blick auf und sagen: "Naja, aber das kann ich jetzt nicht mehr ausstellen, da hätten Sie gleich kommen müssen!" Als gut konditioniertes armes Hascherl erkläre ich blumenreich die Geschichte, merke an, dass ich eh zum Arzt wollte, er selbst aber ja nicht da war (!), streue noch das eine oder andere schuldbewußte "Oh, das wußte ich nicht" ein und sehe mich schließlich vor die gefürchtete Abschlußfrage über den Brillenrand gestellt: "UND? WAS MACHEN WIR JETZT?" Worauf ich pflichtbewußt zerknirscht sage: "Naja, dann kann ich da nichts machen. Dann kann ich nur hoffen, dass mich das AMS nicht überprüft. Seufz." (Am zeitgerechten Einschießen von Tränenflüssigkeit muss ich noch arbeiten...) Woraufhin der Arzt dann seine Möglichkeit nutzt, doch nicht ganz als Unmensch dazustehen und einlenkt: "Na gut, dann stelle ich Ihnen das dieses Mal noch aus, ABER BEIM NÄCHSTEN MAL... *blitzunddonner* Sie wissen!" Als gut dressierter Bittsteller setze ich mein strahlendstes Lächeln auf und verabschiede mich natürlich unter Dankesbezeugungen.
Puh, es ist Schwerarbeit, so einen A5-großen Zettel zu organisieren, den vermutlich nie wieder jemand anschaut! Und ich HASSE es wirklich, wenn man glaubt, mir solche Lektionen erteilen zu müssen. Ich muss dann ganz stark den Drang unterdrücken, einfach mit den Worten "dann eben nicht" aufzustehen und zu gehen. Ist mir doch alles zu blöd, echt.

 Zuhause dann noch eine Überraschung: Post vom Bundesrechenamt! Man könnte denken: Juchu, endlich Nachricht vom AMS bezüglich der Kurskostenübernahme. Der aufmerksame Leser erinnert sich aber vielleicht an folgenden Satz, der sich im 5. Absatz dieses Beitrags findet: Tatsächlich bin ich aus dem Wohnbeihilfenreferat schnell wieder draußen (ich mußte eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass ich tatsächlich nur Notstandshilfe beziehe und dass ich es sofort melde, wenn sich was ändert) und steige in die Straßenbahn Richtung Wohnung.
Was bedeutet: ich muss schon wieder zum Wohnbeihilfenreferat und die neue Bestätigung vom AMS abgeben... Hätte ich nur einen Tag gewartet, dann könnte ich das morgen alles auf einmal abgeben. Nein, jetzt renn ich da morgen wieder hin. Tiefer Seuzfer.

Zu dem Zeitpunkt schießt mir dann plötzlich die Frage ins Bewußtsein, ob wir vom Kurs eigentlich wirklich schon entlassen waren. Irgendwie war das... uneindeutig. Also ein 100% gutes Gefühl habe ich da jetzt auch nicht. Nicht mehr. Na immerhin, angerufen hat niemand.

... Ja, ihr habt Recht: es gibt tatsächlich Schlimmeres. Aber die Aneinanderreihung der Ereignisse in diesen 3 Stunden fasziniert mich dann doch...

Gut, dass wir uns gestern im Kurs eine DVD von Vera F. Birkenbihl zum Thema "Effizent  Ärgern" angesehen haben. Diese Frau ist echt ein Hammer, sie gibt solche Sachen von sich wie: "In Deutschlands Geschäften arbeiten nicht Verkäufer, sondern Warenbewacher!" Witzigerweise hat sie einige Bücher zitiert, die alle bei mir zuhause herumstehen (René Egli: Das LOL2A-Prinzip , Byron Katie: The Work, Anthony Robbins: Das Power-Prinzip) - und das, obwohl ich voriges Jahr einige Kisten mit Büchern weggegeben habe! Wie auch immer, die DVD war klasse, es gibt anscheinend noch mehr von ihr, die liegen in der NOWA herum und wir dürfen sie uns ausborgen und ansehen. Fröhlich

So, langer Rede kurzer Sinn: Ich bin froh, dass ich zuhause bin und werde auch nicht mehr rausgehen. Sicher ist sicher.

Habe ich schon erwähnt, wie meine Terminplanung für die kommende Woche aussieht?

Morgen, Mittwoch: Kurs bis 15:00 Uhr, danach HDR-Treffen in Graz (falls es zustande kommt)
Donnerstag: Kursfrei, also nach Wien zum Peergruppentreffen, am Abend wieder retour
Freitag: Recherchetag im Kurs (keine Anwesenheitspflicht)
12:00 - 13:00 Uhr Einzelberatung, 16:00 - 17:00 Uhr Fahrschule, danach mit einer Freundin mitfahren und Übersiedelung vorbereiten (Schränke demontieren)
Samstag: Übersiedeln helfen, vielleicht inzwischen kurz weg und das Auto meiner Eltern aus der Kurzparkzone wegstellen, am Abend zu meiner Schwester nach Hause
Sonntag: Tag mit meiner Schwester verbringen, eventuell am Abend wieder nach Graz oder...
Montag: ...in der Früh mit dem Bus nach Graz, danach ab 9:00 Uhr wieder Kurs. Ab 17:00 Uhr Hakomi-Termin bei einer Kollegin meiner Freundin aus Wien.


Ende.

25.03.2007 um 17:40 Uhr

Sommerzeit!

von: Gadabout   Kategorie: Dies und das

Stimmung: :o)

 Ich liebe sie: die Sommerzeit! Nicht grade die Umstellung, obwohl mir das nicht wirklich was ausmacht, aber von mir aus könnten wir das ganze Jahr über Sommerzeit haben. Es ist wie eine geschenkte Stunde am Abend. Herrlich! Fröhlich

Jetzt endlich kommt auch schüchtern die Sonne raus nach einem bisher recht trüben - aber zum Glück trockenen - Tag.

Ich habe jetzt endlich das Geschirr gewaschen, die Blumenkisterl am Balkon ausgeleert (so viel Regen war einfach ZU VIEL!) und sinnlos am PC gespielt. Dank der Grünen Hölle und dem "Link of the day" - Thread habe ich "Sphere" entdeckt: <KLICK>

Das ist so ein Spiel, bei dem man Hinweise beachten, Gegenstände sammeln und anwenden und dadurch aus dem Zimmer entkommen muss. Nett, weil man es relativ schnell durchgespielt hat - und man recht einfach Hilfe im Internet findet, wenn man nicht weiter weiß und keine Lust auf stundenlanges Herumrätseln hat.

Abgesehen davon keine besonderen Vorkommnisse.

So long!

24.03.2007 um 20:22 Uhr

A tribute to...

von: Gadabout   Kategorie: Film, TV, Buch

Stimmung: *snief*



2. Beitrag heute, dabei wollte ich doch nur mehr faulenzen...

Jetzt ist es also wirklich so weit. Die letzte Folge von Charmed lief im TV, ud obwohl ich in der letzten Zeit kein so glühender Fan mehr war wie früher, fühle ich mich genötigt, hier einen kurzen Rückblick über 8 Staffeln "Charmed" zu schreiben. Mir geht es hier weniger um den Inhalt und mehr darum, wie mir die Folgen gefallen haben, was ich besonders schön fand und was nicht. Wer Angst hat, verspoilert zu werden, sollte hier besser nicht weiterlesen.


 Der aufmerksame Leser weiß, dass ich die allererste Folge von Charmed ursprünglich nicht gesehen hatte. Trotzdem bekommt man natürlich schnell mit, worum es geht. Drei junge Frauen (Prue, Piper und Phoebe - die Halliwell-Schwestern) erfahren aus heiterem Himmel, dass sie Hexen sind, ja nicht nur das - die mächtigsten Hexen aller Zeiten, die "mächtigen Drei": Bestimmt dazu, gegen "das Böse" zu kämpfen. Sie begegnen den ersten Dämonen und Warlocks; vor allem aber lernen sie, mit ihren Kräften umzugehen. Auch Leo tritt (erst als Handwerker, dann als Wächter des Lichts) bereits in das Leben der drei - er wird später eine immer wichtigere Rolle in ihrem Leben spielen.
Die 1. Staffel ist wie viele erste Staffeln: ohne besonderen "Spannungsbogen", aber eine Aneinanderreihung interessanter Folgen, in denen man Zeit hat, die Beteiligten näher kennen zu lernen.

 Die Schwestern haben sich mittlerweile an ihre Hexendasein gewöhnt, sie vernichten Dämonen und retten Unschuldige. Aber es ist nicht immer leicht, trotzdem ein normales Leben zu führen, und so werden wir in dieser 2. Staffel unter anderem auch damit konfrontiert was passiert, wenn sie die Zauberei für den persönlichen Vorteil einsetzen.
Piper verliebt sich in Leo, doch diese Verbindung steht von Anfang an unter keinem guten Stern, da Beziehungen zwischen Hexen und Wächtern des Lichts nicht erlaubt sind. Und so beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel in dieser schwierigen Beziehung, das (in Variationen) bis zur letzten Staffel anhält. Leo wird hier zum ersten Mal "verwandelt", sprich: wieder zu einem Menschen gemacht - eine der zahlreichen Transformationen, die er noch erleben wird.
Auch für diese Staffel gilt: viele gute Einzelfolgen, einzig Leos und Pipers Beziehung zieht sich durch die Staffel wie ein roter Faden.

 Richtig interessant wird es ab Staffel 3: Cole Turner tritt in unser Phoebes Leben. Was für ein Typ! Anfangs eigentlich ein abgrundtiefer böser Dämon, der darauf angesetzt wurde, die Schwestern zu vernichten. Doch er verliebt sich in Phoebe und entsagt immer mehr seiner dämonischen Seite (er ist halb Mensch), bis er schließlich von seinen Auftraggebern (der "Triade") als Verräter gejagt wird. Doch auch die Schwestern haben sein doppeltes Spiel inzwischen durchschaut und Phoebe gibt schließlich vor, ihn getötet zu haben.
Piper und Leo schaffen es schließlich doch: Nach zahlreichen Hindernissen haben sie von den "Ältesten" eine Sondererlaubnis erhalten und dürfen heiraten!
Doch ein tragisches Ereignis beendet die 3. Staffel: Prue wird getötet und kein Zauber der Welt kann sie wieder zurückbringen. Ich liebe diese Staffel, vor allem wegen Cole  und seiner genial angelegten Rolle. Er ist genauso überzeugend charmant wie böse und hat damit zahlreiche Fans in seinen Bann gezogen. Heute ist dieser Schauspieler (Julian McMahon) vor allem als "Christian" aus Nip/Tuck bekannt.
Der Tod von Prue hingegen hat mich nicht besonders mitgenommen, weil sie von den Schwestern diejenige war, die ich am wenigsten leiden konnte. Tragisch war es trotzdem.

 Eine Nachfolgerin für Prue muss her! Und so erscheint bereits auf deren Beerdigung eine junge Frau (Paige Matthews), die sich als Halbschwester von Piper und Phoebe entpuppt. Schnell wird sie in das Hexendasein eingeführt und kämpft von nun an als neue "mächtige Dritte" gegen das Böse in der Welt.
Auch Cole taucht wieder auf (angeblich auf Druck der Fans), verliert jedoch seine magischen Kräfte und wird nach und nach als Phoebes Freund akzeptiert. Lange geht das jedoch nicht gut, denn bei einem Kampf, in dem die "Quelle" (das ultimative Böse, Herrscher der Unterwelt) vermeintlich vernichtet wird, übernimmt diese heimlich die Herrschaft über Cole. Er zieht auch Phoebe nach und nach auf die dunkle Seite, sie heiraten in einer fragwürdigen Zeremonie und Phoebe wird sogar von Cole/der Quelle schwanger. Schnell jedoch stellt sich heraus, dass anscheinend eine Satansbrut in ihr heranwächst (Paige ist als erste mißtrauisch), und schließlich müssen die Schwestern Cole töten, da er zunehmend außer Kontrolle gerät. Doch noch immer ist er nicht tot, denn er ist in einer Zwischenwelt gefangen, in der er die Kräfte sterbender Dämonen aufsammelt, was ihn schließlich zu einem übermächtigen Wesen macht, dem es gelingt, wieder ins "Leben" zurückzukehren.
Auch eine sehr gute und spannende 4. Staffel, wenngleich bald klar wird, dass sich die Dinge (vor allem Cole) in eine Richtung entwickeln, die nichts Gutes verheißt. Aus dem charmant-bösen Cole wird ein hassenswerter Cole, und der Wunsch, dass es Rettung gibt für ihn, geht leider nicht in Erfüllung.

 Cole kehrt also zurück und kämpft um Phoebe, doch sie will von ihm nichts mehr wissen. Er wird immer verzweifelter, wahnsinniger, tut die verrücktesten Dinge um zu beweisen, dass er seine Kräfte nur für Gutes einsetzt. Doch es hilft nichts, und als er wirklich dabei ist, den Verstand zu verlieren, vernichten ihn die Schwestern endgültig. Zum Glück, wie viele Cole-Fans sagen, denn was aus diesem Charakter wurde, ist wirklich schmerzhaft.
Und so geht das Leben also ohne ihn weiter: Piper bekommt ihr erstes Baby - Söhnchen Wyatt, und er ist heiß begehrt bei Gut und Böse, denn es spricht sich schnell herum: Wyatt hat Zauberkräfte, die kaum noch zu übertreffen sind. Und so befassen sich zahlreiche Folgen damit, dass Dämonen und andere Kreaturen das Kind töten oder entführen wollen.
Am Ende der 5. Staffel gerät der Ältestenrat ernsthaft in Gefahr, und Leo begibt sich "nach oben", um zu retten, was zu retten ist. Indessen taucht ein junger Mann auf ("Chris"), dessen Absichten nicht ganz verständlich sind. Er sagt, er komme aus der Zukunft, um selbige zu verändern, da Wyatt böse wird und alles den Bach runtergeht, aber man will ihm nicht so recht glauben. Da Leo aber zum Ältesten befördert wird (was ihn wieder einmal von seiner Familie fernhält), wird Chris zum neuen Wächter des Lichts der drei Schwestern.
Puh, hier fällt es mir schwer, eine Beurteilung abzugeben. Ich hasse es, was sie mit Cole gemacht haben, und das ewige Gekämpfe um Klein-Wyatt nervt auch ein wenig, andererseits ist es aber interessant zu sehen, was aus dem Sohnemann einmal wird.


 Chris. Das ist die passende Kurz- beschreibung von Staffel 6. Die Grundidee gefällt mir sehr gut, auch die einzelnen Folgen sind spannend, was mich aber unwahrscheinlich nervt: dass Chris so lange nicht mit der Wahrheit herausrückt: er ist nämlich der zweite Sohn von Piper und Leo! Als es endlich herauskommt, wird er gleich viel sympathischer und die Folgen für mich leichter verdaulich. Richtig spannend ist dann auch die Frage, wie er überhaupt entsteht, da Leo ja "oben" weilt und die Beziehung mit Piper beendet ist. Aber auch dauz gibt es eine plausible Story. Eigentlich dreht sich die gesamte Staffel aber um ein Riesenproblem - und das ist der Grund, warum Chris überhaupt gekommen ist: um Wyatt davon abzuhalten auf die böse Seite zu wechseln bzw. um zu verhindern, dass er vernichtet wird. Ironie des Schicksals, als sich endlich herausstellt, dass es der Älteste "Gideon" ist, der Wyatt töten will - aus dem Glauben heraus, das Richtige zu tun. Dieser Plan kann schließlich vereitelt werden, doch (der "alte") Chris stirbt in Leos Händen, woraufhin dieser beinahe den Verstand verliert.

 Leo wütet - selber Ältester hat er hat kein Vertrauen mehr in Seinesgleichen, war doch Gideon einer von ihnen, und in seinem Zorn tötet er einen anderen Ältesten, was ihn erst recht aus der Bahn wirft.
Neue Probleme tauchen in der 7. Staffel auf: Inspektor Sheridan, eine Kollegin des befreundeten Polizisten Morris, ist drauf und dran, die Schwestern auffliegen zu lassen. Doch da taucht der FBI-Agent Brody auf und läßt Sheridan verschwinden. Brody kennt das Geheimnis und bietet den Schwestern seine Hilfe an im Kampf gegen die neue gewaltige Macht, die sich formiert: die Avatare. Was die Schwestern allerdings nicht wissen: Die Avatare haben Leo inzwischen davon überzeugt, dass ihre Vision von "Utopia" die beste Lösung für die Zukunft ist und ihn zu einem der Ihren gemacht. Und so wird Utopia tatsächlich Realität, doch schon bald wird klar, dass das Paradies einen gewaltigen Haken hat...
Am Ende dieser Staffel taucht Sheridan wieder auf und die Halliwells sehen nur eine Möglichkeit, der Enttarnung zu entkommen: sie täuschen ihren Tod vor und leben von nun an in anderen Körpern weiter - ein ruhiges beschauliches Menschenleben fernab von Kämpfen und Dämonen.
Tja. Agent Brody finde ich ja wirklich süß, aber Sheridan und die Avatare nerven mich ziemlich. Alles in allem habe ich diese Staffel nicht wirklich gemocht. Highlight: Cole taucht in einer Folge kurz auf: 7.16 "Der verlorene Leo" - wenn ich mich recht erinnere, verliert Leo in dieser Folge auch seine Kräfte und wird menschlich.

 Da nach dem Ende der 7. Staffel nicht ganz klar war, ob es überhaupt noch eine achte geben wird, war ich schon sehr gespannt, wie es denn nun weitergehen würde.
Tatsächlich leben die Schwestern einige Folgen lang ihr Leben in veränderten Körpern, sie halten sich von Magie möglichst fern und versuchen nicht aufzufallen, denn selbst die Dämonen glauben, dass die Schwestern tot sind. Da tritt "Billie" in ihre Leben, eine freche und mächtige Nachwuchshexe, die - manchmal recht leichtsinnig - die "Drecksarbeit" erledigt. Schon bald sehen die Schwestern ein, dass ihnen eine normales Leben im Verborgenen nicht wirklich gefällt, und so inszenieren sie mit Hilfe eines mysteriösen FBI (?) - Agenten ihre Rückkehr. In der Mitte der Staffel wird Leo für einige Zeit aus dem Familie entfernt (schon wieder!), und die Bedingung lautet: wenn die eine große Schlacht, die noch bevorsteht, geschlagen ist, dann wird Leo wieder zurückkehren. Eine weitere neue Person wird wichtig: Christie, Billies lange verlorene Schwester. Wie Billie herausfindet, wurde Christie einst von Dämonen entführt, und es gelingt ihr tatsächlich, sie aufzuspüren und zurückzuholen. Doch sie umgibt ein finsteres Geheimnis: Christie arbeitet mit der wieder auferstandenen Triade zusammen, die nun zum letzten Schlag gegen die mächtigen Drei ausholen will. Zu diesem Zweck soll Billie auf ihre Seite gezogen werden, was auch zu gelingen scheint, und fast zu spät durchschauen Piper, Phoebe und Paige dieses doppelte Spiel. In der vorletzten Folge (die übrigens "Kill Billie, Vol. 2" heißt Fröhlich) findet diese Schlacht tatsächlich statt, mit einem tragischen Ausgang: nur Piper und Billie überleben, während Christie, Phoebe und Paige sterben. Leo kehrt wirklich zurück, und Piper setzt alles daran, die Zeit zurückzudrehen.  Die letzte Folge ("Forever Charmed") ist durchsetzt von Zeitreisen, und so sind sie alle vereint: Großmutter Penny und Mutter Patty tauchen noch einmal auf, Vater Victor und die erwachsenen Chris und Wyatt bekommen Auftritte - und besonders rührend: Leo und Piper als greise Großeltern, die miteinander Scrabble spielen. Henry, Paiges Ehemann geht leider etwas unter, Coop (Phoebes zukünftiger Ehemann) darf auch noch kurz mitspielen, und am Ende besinnt sich auch Billie wieder und hilft, ihre eigene Schwester zu vernichten. Das geht dann relativ unspektakulär über die Bühne, aber das stört mich nicht besonders: Action, Kampf und Vernichtung gab's ja genug in der Folge davor. "Forever Charmed" ist ein gelungener Rück- und Ausblick, und ich habe das gute Gefühl, dass diese Serie sehr zufriedenstellend zu Ende gegangen ist.
Manches wirkt in dieser dritten Staffel überhastet, was ein wenig schade ist, aber da hat wohl die Zeit gefehlt. Und so endet "Charmed" mit dieser 8. Staffel nun endgültig - Ende gut, alles gut! (3 x "Ende" in einem Satz, das muss mir erst jemand nachmachen!)

* * * * * * * *

Puh, jetzt habe ich einige Stunden für diese Zusammenfassung gebraucht, vor allem weil ich von einigen Telefonaten unterbrochen wurde. Anstrengend!

Gute Nacht!

PS.: Das Geschirr habe ich natürlich nicht gewaschen. *schäm*

24.03.2007 um 16:05 Uhr

Ich lebe noch!

von: Gadabout   Kategorie: Frau am Steuer!

Stimmung: müde
Musik: How soon is now (Titelsong von "Charmed" - läuft grade im ORF)

 Ich glaub' das nicht! Ich hab's tatsächlich hinter mich gebracht! Das Fahrsicherheitstraining! Ich bin echt erleichtert - vor allem um € 170,-

Am meisten Angst hatte ich auf der Hin- und Rückfahrt mit meinen Kurskollegen: lauter Führerscheinneulinge (etwa 6-9 Monate seit der Prüfung) - Grund genug um Angst zu haben. So wenig Vertrauen ich diesbezüglich in mich selbst habe - in andere ist es noch weniger vorhanden. Aber ich habe auch das überlebt.

Die ersten beiden Stunden waren recht entspannt: Zuerst das psychologische Gruppengespräch in der Fahrschule (das war echt witzig mit einer total netten Vortragende), danach eine kurze theoretische Einführung. Anschließend wurde es dann ernst: auf nach Ludersdorf ins FSZ!

Ich hatte in mehrerlei Hinsicht echt Glück:

Da wir eine recht große Gruppe waren (18 Leute), wurde wir in 2 Hälften geteilt und durften/mußten bei der anderen Gruppe jeweils als Beifahrer mitfahren. Fröhlich Ich war also nicht alleine!

Unser Leihauto war ein Diesel in schreiend gelbgrüner Farbe und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geduldiger als Mamas Auto. Allerdings hatten wir diese Phase nicht wirklich, weil es sofort losging - das war eher stressig.

Weil wir ja eine große Gruppe waren, kamen wir auch nicht sehr oft dran (jede Übung nur einmal, maximal zweimal) - was mir auch ganz gelegen kam. Der Lerneffekt war allerdings nicht besonders groß: eher hatte das ganze den Zweck, denjenigen, die sich schon zu sicher fühlten, wieder ein wenig Respekt einzuflößen.

Die Bremsübungen fand ich ganz witzig, das Auto hat das echt brav gemacht, aber beim Schleudern und Gegenlenken war ich total daneben. Allerdings auch 90% der anderen FahrerInnen.

Dass es fast den ganzen Tag geregnet hat, war auch kein Nachteil. So war der Übergang, wenn wir auf nasse Flächen oder durch Fontänen fahren mussten, nicht so dramatisch. Und der Scheibenwischer war die ganze Zeit an, um den mußten wir uns auch nicht extra kümmern.


Anstrengend war es aber trotzdem und das ständige Aus-dem-Auto-Springen zur Besprechung, wieder reinspringen, Fahrer tauschen,... hat irgendwie genervt. Die anderen 17 Teilnehmer waren im Schnitt 10 Jahre jünger als ich, da fällt mir der Anschluß irgendwie schwer. Meine "Co-Pilotin" war ein Glücksgriff, weil sie schon viel gefahren ist seit ihrer Prüfung, obwohl sie vermutlich nicht grade der Typ Mensch ist, der mal in meinen engsten Freundeskreis gehören wird (Haare blondiert, ziemlich aufgedonnert, zentimeterlange Fingernägel, spindeldürr, BMW Cabrio mit Ledersitzen, Sitzheizung und Sommerreifen). Aber gut, ich konnte schon als 15- oder 20-Jährige mit Gleichaltrigen und Jüngeren nicht unbedingt viel anfangen... Mein Freundeskreis ist tendenziell gleich alt bis deutlich älter (bis auf einige Ausnahmen, die wie immer die Regeln bestätigen).

So, jetzt mach ich es mir gemütlich, immerhin bin ich schon seit 5:40 Uhr auf den Beinen. Gähn. Oh, das Geschirr muss ich noch waschen... Bäh.

Heute allerletzte Folge "Charmed" auf Pro 7. *hibbel*

Claudia

23.03.2007 um 17:15 Uhr

Müdigkeit und Langeweile

von: Gadabout   Kategorie: Dies und das

 Was war das gestern für ein Tag! Ich war um die Mittagszeit kurz beim Friseur und danach einkaufen, aber abgesehen davon habe ich den ganzen Tag zuhause vor dem TV (im Bett) verbracht. Um mich dann bis nach 02:00 Uhr früh mit PC-Spielen zu beschäftigen. Wütend Entsprechend habe ich heute früh aus der Wäsche geschaut.

Und dann komme ich heute mittag vom Kurs nach Hause, räum hunderte Glassteine weg, die im ganzen Zimmer verteilt sind (Katze hat Behältnis vom Kasten geworfen), leg mich ins Bett und schlaf gleich wieder ein. Liegt das am Wetter? Ich bin müde, gelangweilt und unmotiviert.

Und morgen muss ich schon vor 07:00 Uhr in der Fahrschule sein und dann den ganzen Tag autofahren. Fahrsicherheitstraining. Seufz.

Und wegen nächster Woche gibt's jetzt auch noch Streß. Weil meine Eltern in Urlaub fahren, meine Schwester (fast) allein zuhause ist und ich einer Freundin versprochen hab, ihr beim Übersiedeln zu helfen. Warum kann es nicht einfach mal einfach sein?

Gähn.

Claudia

21.03.2007 um 20:36 Uhr

Frühlingstag- und Nachtgleiche

von: Gadabout   Kategorie: Jahreskreis

Stimmung: müde
Musik: TV: Criminal Intent

 Ab sofort haben wir also offiziell Frühling.

Passend dazu ist nun also wirklich der Winter über uns hereingebrochen. Allerdings haben wir hier in Graz noch wirklich Glück: Schneefall gab's nur am Montag - und er ist kaum liegengeblieben. Richtig kalt war es auch (noch?) nicht, wir hatten heute sogar einige Stunden Sonnenschein; und da merkt man deutlich die Kraft, die sie schon hat. Der Wetterbericht für die kommenden Tage sieht zwar nicht unbedingt rosig aus (viel Niederschlag und kalter Wind), allerdings wird es hier unten nicht mehr schneien. Hoffentlich. Der Frühling kann also kommen!

Abgesehen davon war heute ein eher unspektakulärer Tag: Der Kurs hat doch noch angefangen Sinn zu machen, weil ich einer anderen Kurstteilnehmerin beim Lebenslauf geholfen habe: beim Einfügen und Bearbeiten der Grafik, beim "künstlerischen" ausgestalten... Das macht mir total Spaß!

Außerdem habe ich zahlreiche witzige, ernsthafte, dämliche,... Online-Selbsttests gemacht, und zwar auf der Seite: http://de.tickle.com. Obwohl mir die Tests beim Beantworten der Fragen recht oberflächlich vorgekommen sind, waren die (kurzen) Auswertungstexte doch zum Großteil zutreffend... Fröhlich

Gute Nacht!

Claudia

21.03.2007 um 10:23 Uhr

Letter from the field

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: gähn
Musik: Hintergrundrauschen von 10 PC's

 Liebe Leser!

Mittwoch ist EDV-Tag. Und mir ist echt langweilig. Die Gruppe ist geteilt, wir Fortgeschrittene sind ziemlich uns selbst überlassen. Wir könnten recherchieren, mit diversen Lernprogrammen unsere Office-Kentnisse vertiefen, aber mich freuts gar nicht. Ich wollte mir Power Point anschauen, aber das ist ja fast ein Zwilling von Word - sollte ich das jemals brauchen, dann finde ich mich da bestimmt auch schnell rein. Ich habe mich mit "Mindjet MindManager Pro" gespielt und eine MindMap erstellt, aber das war auch nicht unbedingt abendfüllend.

"Letters from the field" ist im übrigen ein Ausdruck, den ich von Barbara Sher geklaut habe. Sie beschreibt damit eigentlich genau das, was wir mit unserem Weblogs fast alle machen: Erlebnisse "von unterwegs" aufschreiben und an die Daheimgebliebenen übermitteln...

Ein echtes Ärgernis hatte ich heute auch schon: Der "Murpark" (ein Einkaufszentrum) wird eröffnet, was bedeutet: Stau in der südlichen Graz-Hälfte. Der Bus hat 25min länger gebraucht, wir mußten außerplanmäßig einmal umsteigen und waren um 15min zu spät im Kurs (nicht, dass wir was verpaßt hätten). Zu allem Überfluß hat ein kleines Kind die ganze Zeit geschrien. Meine Nerven! Wütend

Das Gute am heutigen Tag: Die Sonne scheint! Fröhlich Ich will nach Hause.

Claudia

20.03.2007 um 20:21 Uhr

Tagesschau

von: Gadabout   Kategorie: Knips!

Stimmung: Zehen kalt
Musik: "Won't get fooled again" (CSI Miami - schon wieder!)

Zum Vergrößern Bilder anklicken!


Morgens.


Das auch.


Früher Nachmittag.


Später Nachmittag.


Abends.

19.03.2007 um 20:47 Uhr

Dichtes Schneetreiben!

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: grummel
Musik: "Won't get fooled again" (CSI Miami - ORF 1)

 Es schneit. Tatsächlich. Legen wir eine Trauerminute ein.

[...]

Ok. Weiter geht's. Als erstes habe ich von einem bescheuerten Traum zu berichten, den ich heute nacht hatte. Die Vorgeschichte: Wie wir alle wissen, habe ich ja drei Monate bei McDonalds gearbeitet. Fröhlich Ich hatte da einen Kollegen, der für einen Tag in einer anderen Filiale ausgeholfen hat: in der "Lauzilgasse". Dort war es angeblich total langweilig, weil vergleichsweise wenig los war. Und genau in diese Gasse mußte ich heute - zum bfi Metallzentrum, weil wir da im Rahmen des Kurses einen "Schnuppertag" hatten. Mehr davon weiter unten. Nun zum Traum:

Ich habe mich bei diesem McDonalds beworben, weil ich eben wieder auf Arbeitsuche war, und den McDonalds eh gar nicht so schlecht fand, aber halt am Jakominiplatz viel zu stressig. Daher wollte ich es in der Lauzilgasse versuchen. Ich wurde auch wirklich gerne genommen, weil ich eben schon Mäcci-Erfahrung habe und die außerdem froh waren, wieder jemanden zu haben, der auch Nachtstunden machen kann und sowas. Ich hab dann echt wieder da angefangen...

Muss ich mir Sorgen machen?

Jedenfalls hat dieser Traum mein Gefühl zur Mäcci-Arbeit irgendwie verändert: es ist jetzt irgendwie ein Alptraum geworden. Fröhlich


Nun aber zum Metall-Technik-Schnuppertag: Wir haben gesägt, gefeilt, gebohrt und geschraubt - und was am Ende rauskam, war das da:



Na, was ist es?



Ein schnuckeliger Handyhalter!

Es war ganz interessant, aber den lieben langen Tag über möchte ich das nicht machen müssen. Metall ist noch viel heikler als Holz und will viel genauer bearbeitet werden... Außerdem sind die Metallspäne sehr anhänglich, in der Werkstatt ist es laut und staubig. Bäh.

Nach dem Werkstättentag habe ich noch spontan im Kino vorbeigeschaut: "Mitten ins Herz" mir Hugh Grant und Drew Barrymore. Mehr dazu aber in einem eigenen kurzen Beitrag: <KLICK>

Gute Nacht!

Claudia

19.03.2007 um 20:45 Uhr

"Mitten ins Herz - Ein Song für dich"

von: Gadabout   Kategorie: Film, TV, Buch

Stimmung: :o)
Musik: Way back into love...



Ein Film mit Hugh Grant - den mußte ich mir einfach ansehen. Ich mag die meisten seiner Rollen einfach - auch oder gerade weil er meistens denselben Typ verkörpert; so auch hier. Besonders hohe Erwartungen hatte ich nicht an diesen Film: vor allem wollte ich lachen und mich amüsieren. Und das habe ich auch getan. Die (meisten) Songs haben mir sehr gut gefallen, manche waren "80er-Jahre-mäßig" peinlich, Drew Barrymore paßt hervorragend zu Hugh Grant - einfach ein liebenswertes "Pärchen". Und die beiden haben ihre Parts selber gesungen, wenn auch Hugh Grant eine etwas dünne Stimme hat!

Viel mehr kann und möchte ich auch gar nicht sagen: Gute Unterhaltung, tolle Musik, etliche Lacher, ein wenig Herzschmerz und Romantik. Lustiger Abspann. Es gibt Tage, da reicht das völlig. Heute war so einer! Fröhlich Abgesehen von ein paar sehr lästigen Kinobesuchern hinter mir Wütend ein gelungener Abend.



Erfahrungsberichte wie immer bei www.ciao.de!

18.03.2007 um 20:20 Uhr

Sommertag

von: Gadabout   Kategorie: Knips!

Stimmung: :o)
Musik: Coldplay - Speed of Sound


Endlich! Ich habe heute geschafft, was ich gestern nicht konnte: Auf dem Balkon herumlümmeln und lesen, lesen, lesen! Dann hat mich auch noch eine Freundin unverhofft besucht, wir haben draußen ausgiebig Sonne getankt; selbst Trudi war außergewöhnlich zutraulich und hat die Wärne genossen. Schwer zu glauben, dass morgen der Winter über uns hereinbrechen soll.

Weil ich heute in Spendierlaune bin, darf auch das WWW an meinem Balkon-Luxus teilhaben (KLICK auf Bild, und es wird größer):

Diese Bild ist nicht gestellt!
Der blöde Selbstauslöser ist genau in dem Moment losgegangen,
als ich meine Haare aus dem Gesicht gewischt habe... *kicher*


Sonnenstrahlen!
Und das ganz ohne nachträgliche Fotobearbeitung!


Mutzilein ist natürlich auch live dabei...


Und es wird abend!

Das war's auch schon für heute. Keine aufregenden Aktivitäten. Gute Nacht also!

Claudia


PS.: *gänsehaut* Grade lief bei mir im TV das Ende von "Nur die Liebe zählt" - 2 Schwestern, die sich ewig nicht gesehen haben... Und als Hintergrundmusik läuft die Grey Havens - Melodie aus dem Lord of the Rings - Soundtrack. Ach, wie geil!
 

17.03.2007 um 10:10 Uhr

Resteverwertung

von: Gadabout   Kategorie: Heim und Herd

Stimmung: :o)
Musik: Tic Tac Toe - Warum

 Es ist Samstag. Die Sonne scheint. Und ich war gestern total fleißig - vielleicht auch, weil es der erste nahezu schwindelfreie Tag war?

Ich habe einiges aus/aufgeräumt und dabei auch viele Reste verwertet - das ist ein äußerst befriedigendes Gefühl, finde ich. Man räumt dabei quasi auf, schafft mehr Platz - aber ohne die Dinge einfach wegzuwerfen. Ideal. Fröhlich

Meine "DONE"-Liste:

 NOWA-Kurs besucht (Thema: Soziale Kompetenz)

 Kühlschrank ausgeräumt, alle Igitt-Sachen entsorgt (und da war manches schon ziemlich "Igitt"!)

 Wäsche gewaschen

 Bett neu bezogen

 Übersiedlungskartons aus dem "Zwischenlager" geholt und selbiges neu eingeräumt = mehr Platz!

 Balkon endlich fertig - der Sommer kann kommen! Die Pflanzen sind teils umgetopft, manches ist neu gepflanzt. Aus den Fliegengitter-Resten habe ich "Katzenschutzhäubchen" gebastelt, aus dem Rest der Kokosmatte ENDLICH den "Gefrierschutz" für meine Blumentöpfe. Gut, dass sie diesen "Winter" auch so überlebt haben.


Katzenklo, Weide, Birke und Hibiskus


Vorne: ausgelagerte Couch
rechts hinten: neu bepflanzte Blumenkisterl.

 Gestern abend habe ich mir ein "Resteessen" zubereitet - einen Salat mit folgenden Zutaten:

Radicchio (Rest)
halbe Zwiebel (Rest)
Mais-Erbsen-Dose (Rest)
Thunfisch aus der Dose (Rest)
Mozarella (Rest)
grüner Paprika
Cherrytomaten
Kürbiskernöl
Balsamico-Essig (Rest)

Entsprechend leer gegessen ist nun meine Küche...


Einiges habe ich aber auch noch vor für den heutigen Tag - TO DO:

 Einkaufen, wie schon gesagt

 Wäsche einräumen

 Müll (Papier, Plastik, Glas, Metall) runterbringen

 "Gästebett" herrichten

 "Charmed" auf Pro 7 anschauen - vorletzte Folge: das große Finale naht! *froi*

 Couchtisch höher machen

 Küche und Badezimmer säubern

 Lesen! Heute hab ich endlich mal wieder richtig Lust drauf - und auch genügend Zeit und hoffentlich auch Muße. Vielleicht draußen, auf dem Balkon? Angeblich soll ja am Montag der Winter über uns hereinbrechen, da muss ich das frühlingshafte Wetter doch gleich noch richtig nutzen! X

 Auf eine Freundin warten, die heute bei mir übernachtet.


Schönes Wochenende!

Claudia

15.03.2007 um 19:15 Uhr

Frühlingserwachen

von: Gadabout   Kategorie: Heim und Herd

Stimmung: schwindling
Musik: Joseph And The Amazing ... - Brothers come to Egypt

 Fast schon Sommer eigentlich. Ich habe das Wetter und die freie Zeit genutzt, um den Balkon frühlingstauglich zu machen: Die Pflanzen in ihren Töpfen brauchten 1. dringend Pflege und 2. einen "Katzenschutz". Trudi findet nämlich, dass sich die Töpfe wunderbar als Klo eignen. Das sehe ich anders. Ich habe ihr schon extra ein zweites (Katzenklo) auf den Balkon gestellt, aber sicher ist sicher: die Pflanzen haben jetzt ein Netzhäubchen.

Die Blätter und den Mist vom Herbst hab ich auch aufgekehrt, aber ich bin nicht ganz fertig geworden, denn in der Zwischenzeit ist es schon stockdunkel draußen.

Begleitet hat mich bis jetzt (!) der Lärm von unserem neuen Hof-Bewohner:


Dieses Ungetüm wird morgens vor 7:00 Uhr angeworfen und brummt dann den ganzen Tag vor sich hin. Bei offenem Fenster Fernsehen oder Musik hören? Fehlanzeige! Ich krieg echt Aggressionen. Von der Hausverwaltung haben wir übrigens vor wenigen Tagen folgenden Brief bekommen (die erste Benachrichtigung zu dem Thema überhaupt, seit die Bauarbeiten voriges Jahr Mitte November begonnen haben - gerne erinnern wir uns HIER und HIER):

PS.: Die mehr als sparsame Zeichensetzung (Beistrich, quo vadis?) habe ich kommentarlos übernommen. Davon kriegt man Augenkrebs, und es sollen ruhig alle was davon haben. Fröhlich

Bautätigkeit / Entrümpelung 26 - 31 März

Jene Arbeiten die am meisten Unannehmlichkeiten verursachen werden gerade abgeschlossen. Es ist geplant die Bauarbeiten bis zum 1. Juni abzuschließen. (Nur mehr 2 1/2 Monate, hah!)

Anfang April starten die Arbeiten an den Außenanlagen. Es werden neue Parkplätze errichtet und Asphaltierungsarbeiten durchgeführt. Der genaue Baubeginn wird im Haus ausgehängt. Diese Arbeiten werden in etwa 2 Wochen in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit ist ein Parken innerhalb der Anlage nicht möglich. (Toll, man kommt JETZT schon kaum ohne Kletterkünste zu den Mülleimern, was soll ich denn in den 2 Wochen machen? Mich vom Balkon abseilen? Ich denke da an Mission Impossible...)

[...]

Auch in der bestehenden Tiefgarage werden Umbauarbeiten durchgeführt. Leider mußte festgestellt werden, dass die Tiefgarage mittlerweile zur Mülldeponie verkommen ist. Aus diesem Grund wird von uns in der Woche vom 26 - 31 März eine Entrümpelung (auch die Fahrräder) der Tiefgarage und des Kellers durchgeführt. Vor diesem Termin sind alle privaten Gegenstände zu entfernen da diese ansonsten mit entsorgt werden. Die Kosten für die Entrümpelung müssen leider der Hausgemeinschaft angerechnet werden. (Danke! Ich wußte bisher noch nicht mal, dass wir überhaupt eine "Tiefgarage" haben!)

Ich wohne seit knapp sieben Monaten hier - seit vier Monaten haben wir Baustelle und Lärm. Was hab ich bloß verbrochen? Wenigstens die Katze hat sich halbwegs daran gewöhnt und versteckt sich nicht mehr den ganzen Tag.

Mich hat leider immer noch der Schwindel fest im Griff. Sehr unangenehm. In der Früh gehts, aber gegen Mittag wird es dann schlimmer. Dürfte eine Kreislaufsache sein, denn heute habe/hatte ich zusätzlich auch zittrige Hände.

Ich wünsche einen schönen Abend!

Claudia


PS.: Ich hab mit meiner Mama telefoniert und die Panne gebeichtet, aber sie meinte, die Delle war schon da. Ich hab's mir noch mal angeschaut, und ich bin mir sicher: DIESE Delle war vorher nicht da. Ich glaube, ich werde da gleich noch nach telefonieren, immerhin müßte das Auto seit 2 Stunden zuhause sein...

Nochmal PS.: Sind die nicht echt unermüdlich? Fröhlich

15.03.2007 um 09:45 Uhr

Blechschaden?

von: Gadabout   Kategorie: Frau am Steuer!

Stimmung: so lala
Musik: Alan Parsons Project - The Turn Of A Friendly Card - The Ace of Swords

 Wider Erwarten lebe ich noch und bin auch gesundheitlich nicht beeinträchtigt. Ich bin jetzt 20min in der Gegend herumgefahren, das muss als Mutprobe reichen. Der Kübel ist mir schon wieder 2x - völlig grundlos - abgestorben, aber wenigstens nicht grade mitten auf einer vielbefahrenen Kreuzung. Auf den "Hintenrum-Wegen" war wie erwartet um diese Zeit wenig los, weshalb ich bei den meisten Kreuzungen recht streßfrei fahren konnte. Ich habe mich dann auch noch ein kurzes Stück auf die vielbefahrene Vorrangstraße getraut, und auch da ging alles gut. Das ständige Gefühl "Oh mein Gott, was mache ich, wenn..." geht aber nicht weg.

Tja, und dann habe ich das Auto wieder eingeparkt. Und da komme ich nun auf den Beitragstitel zurück. Ich fürchte, ich hab beim Einparken eine(n) Delle/Kratzer verursacht. Nicht dramatisch, aber halt doch. Traurig Da stand nämlich links ein Auto und rechts so ein Holz-Dings, und auf der Beifahrerseite fehlt mir dann doch irgendwie das Einschätzungsvermögen, außerdem wollte ich ja das Auto nebenan nicht... Ich glaube, ich hab dann das Holz-Dings gestreift. Ich könnte mich... Traurig Natürlich beeinträchtigt der Schaden nicht die Funktionsfähigkeit - ist halt "nur" ein Kratzer, aber...

Meine Mama wird mich umbringen. Nein. Wird sie nicht. Aber es tut mir echt leid. Irgendwie passiert mir das dauernd mit geborgten Sachen. Egal, was ich mir ausborge, ich mach's kaputt. Also: Bitte borgt mir nichts mehr!

Fröhlich

Traurige Grüße,

Claudia,
die das Thema "Allein-Autofahren" jetzt wieder ad acta legt. Gut, dass das Auto heute nachmittag eh wieder weg kommt.


PS.: Ich geh jetzt eine Runde spazieren. Ich brauch frische Luft.
 

14.03.2007 um 20:16 Uhr

Nachtfahrt

von: Gadabout   Kategorie: Frau am Steuer!

Stimmung: :o)
Musik: Emilia Torrini - Gollums Song

 Wir leben noch! Grade komme ich von einer 50min - Autotour mit meinem sehr mutigen Bruder. Mein ewiger Dank sei ihm gewiß.

Wir kommen sozusagen "aus der Dunkelheit". Naja, so dunkel wie es in einer Stadt eben ist. Eigentlich waren wir sogar auch ein bißchen außerhalb, zB beim Schloß St. Martin. Ihr wißt schon: <KLICK>

Ist ganz gut gegangen, aber es irritiert schon ein wenig, wenn die Scheinwerfer in den Spiegeln blenden. Um diese Zeit ist aber viel weniger Verkehr als am späten Nachmittag, von daher war es besser zum Fahren als beim letzten Mal. Wir sind auch viel weiter gekommen, weil wir nicht dauernd irgendwie ranfahren und warten mußten und so. Auto hat zwar so 1-2x ziemlich gestottert, aber abgesoffen ist er mir nie. "Brummi" heißt der übrigens, meine Mama hat ihn so genannt. Sie hat ihn zu ihrem 50. Geburtstag bekommen, ihr erstes eigenes Auto. Fröhlich

Vielleicht werde ich morgen vormittag eine Runde alleine fahren. Mal sehen. Kommt auf meine psychische Verfassung an.

Draußen ist es übrigens immer noch sommerliche warm, heute ist das echt extrem.

Und nun ab vor den TV: "Criminal Intend"... Gute Nacht!

14.03.2007 um 10:55 Uhr

Nachricht von unterwegs

von: Gadabout   Kategorie: *hach*

Stimmung: :o)

 Ich bin gerade total fasziniert. Ich sitze hier in der NOWA am PC, mir ist ein wenig langweilig, und da ich sowohl auf Photobucket als auch hier zugreifen kann, kann ich jetzt gleich einen Beitrag direkt von hier aus schreiben - inkl. Icon und allem.

Fröhlich

Ich weiß, ich bin leicht zu begeistern. Ist es nicht einfach genial, was alles möglich ist? Und so einfach? *hach*

PS.: Jetzt (11:30 Uhr) hat mich der Schwindel wieder heimgesucht... Grrrrr.

13.03.2007 um 20:58 Uhr

Vogelfang

von: Gadabout   Kategorie: Vierbeiner

Stimmung: kicher
Musik: ORF 2: Universum

Ach, was können Mietzen witzig sein! Trudi auf Vogelfang:




Leider muss ich berichten, dass die Jagd nicht besonders erfolgreich war... Fröhlich Da tut's dann der Futternapf auch!


 

13.03.2007 um 17:18 Uhr

Schöner Tag heute.

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung


 Die Sonne scheint (bzw. geht grade unter). Und es ist irre warm. Und mir ist schwindlig. Argh. Schon seit Tagen eigentlich. Das hatte ich vor knapp einem Jahr auch schon mal, da hat das 10 Tage gedauert. Total unangenehm. Ich hoffe doch, dass es dieses Mal schneller vorbeigeht. Immerhin steht "mein" Auto schon wieder vor der Tür und wartet auf mich. Fröhlich Und ich kann doch nicht fahren, wenn sich im Kopf alles dreht. Abgesehen davon habe ich eine zugeschwollene Nase ohne Rotz, eine heisere Stimme ohne Halsweh und Husten ohne verschleimte Bronchien. Echt seltsam.

Heute hatten wir "Experimentiertag". Das bedeutet: Wir mußten in Kleingruppen verschiedene Aufgaben lösen, zB Stromkreise mittels Batterien, Lämpchen, Motoren,... basteln oder Luftballons dazu bringen, an der Decke zu kleben oder diverse Fragen beantworten mittels Recherche im Internet oder,... Es waren teils interessante Dinge dabei, manches war eher langweilig oder nervig. Vieles war ähnlich wie gestern. Mich hat vor allem eines "überrascht": wie sehr mich die Teamarbeit genervt hat, wenn es drum ging, herauszufinden, wie manche Dinge funktionieren. Ich bin da eher der "ich ziehe mich zurück und komme wieder, wenn ich es weiß" - Typ. Nicht, dass das unbedingt etwas Neues wäre. Aber so deutlich habe ich das noch nicht bemerkt.

Danach hatte ich ein Einzelgespräch bei meiner persönlichen Beraterin, wo ich endlich mal so einiges loswerden konnte in Bezug auf meine Präferenzen und Abneigungen. Fröhlich

Morgen EDV-Tag.

Lege mich jetzt ins Bett, damit sich die Welt aufhört zu drehen.

Claudia

12.03.2007 um 19:31 Uhr

Book of ... Talents!

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: :o) und müde
Musik: Gregorian :o)

 Warum ich mich hier auf das "Buch der Schatten" aus "Charmed" beziehe? Ich gucke diese Serie ja schon seit Jahren leidenschaftlich und fast lückenlos (auf Pro 7 neigt sie sich nun schlußendlich dem Ende der 8. und letzten Staffel zu und ORF 1 wiederholt ab heute wieder ganz von vorne), aber ich hatte die erste Folge tatsächlich noch nie gesehen - bis heute!

Nun aber zum Hauptthema des Tages: Mein NOWA-Kurs, heute zum Thema Kompetenzanalyse Elektronik und Mechanik. "Book of Talents" deshalb, weil wir ein Mäppchen bekommen haben, wo wir jeden Tag zu den einzelnen Themen unsere Stärken eintragen sollen.

Konkret hat das so ausgesehen: Am Vormittag war Elektronik dran. Zuerst wurde uns ein wenig über den Strom erzählt, danach durften/mußten wir Widerstände, Transistoren, Kondensatoren, LED's,... auf eine Platine löten. Ziel des ganzen: Ein "Mini-Lügendetektor"! Das Ganze sieht so aus:

Rückseite


Vorderseite


Kontakt geschlossen = LED an

Das war echt ganz witzig. Vor allem, weil das Lämpchen brav leuchtet. Und ich war als erste fertig. Fröhlich


Nachmittag: Mechanik
 Da bekamen wir sowas ähnliches wie "Lego Technik" und durften je nach Belieben mit Minimotoren betriebene Autos, Mixer, Hubschrauber,... nachbauen. Ich hab den Hubschrauber gemacht. Und war als erste fertig. Fröhlich Dann hab ich noch was Zweites gebaut. Als einzige. Fröhlich Einen Kran nämlich.

Jetzt wissen wir, dass ich ein Technik-Genie bin und dieser Sparte unbedingt treu bleiben muss. Was wäre das für ein Verlust! Fröhlich

Sorry für die inflationäre Verwendung des :ugly: - aber ich hab's geahnt, dass das so kommt. Ähm. Ja. Lassen wir uns einfach überraschen, was die nächsten Tage noch bringen.

Jetzt bin ich hunde-, hunde-, hundemüde!

Claudia