... die Herumtreiberin ...

13.10.2007 um 19:42 Uhr

Abschiedsschmerz

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

 Ich bin wieder zurück! Fröhlich Zur Abwechslung war ich nämlich mal wieder 2 Tage in Wien. Ich sollte einen Standardtext verfassen, denn mittlerweile paßt das Statement schon fast immer...
Dieses Mal hatten wir unser letztes (richtiges) Mediations-Modul, zur großen Freude aller wieder einmal mit unserem Lieblings-Vortragenden, und es war echt ein Erlebnis. Gestern hatten wir ein Rollenspiel mit 2 jugendlichen Streithähnen, gespielt von unseren beiden ältesten Herren, was eine einzige Comedy-Show wurde. Am Ende bekam der arme Mediator dann die Möglichkeit, einmal all das zu tun, was ein Mediator grade NICHT tun sollte, und da wurde es noch komischer. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal 45min am Stück so gelacht habe...
Heute hat er uns ein "Planspiel" machen lassen über die Begegnung zweier fremder Völker, was auch sehr spannend war, vor allem die unterschiedlichen Reaktionen der einzelnen Teilnehmer. Über all dem hing schon der Abschiedsschmerz, denn unseren Lieblingsvortragenden werden wir nicht mehr sehen, und in ein paar Wochen ist es dann mit dem Lehrgang ganz vorbei. *sniff*

Nächste Woche werde ich tatsächlich NICHT in Wien sein, aber danach geht's wieder munter weiter... Und jetzt wünsche ich allen ein schönes Wochenende, denn ich muss ... Dinge tun ...

06.10.2007 um 09:12 Uhr

Wieder zurück

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

 Ich bin wieder zurück! Die letzten Tage habe ich in Wien verbracht und den ersten Teil meiner Prozessmanagement-Ausbildung absolviert. Es war zwar sehr informativ, aber auch irgendwie frustrierend. Bei vielen Dingen, die ich gelernt habe, weiß ich nicht, wie ich sie umsetzen soll, weil wir im Kurs eigentlich immer von sehr großen Firmen, die schon lange etablierte Geschäftsabläufe haben, ausgegangen sind. Da gibt es natürlich vieles herauszufinden, zu dokumentieren und und zu verbessern. Meine Firma ist vergleichsweise klein, sehr neu und viele Bereiche entstehen gerade erst - da gibt es noch keine Prozesse, die ich dokumentieren, geschweige denn verbessern, könnte. Bestimmt kann man da auch irgendwie "Prozessmanagement betreiben", aber ich weiß nicht, wie ich das Gelernte nun auf unsere Verhältnisse umlegen soll/kann.
Der nächste Ärgernispunkt: Viele Informationen werden auch aus Gründen von "Urheberrecht" zurückgehalten. Zum Beispiel soll man - bevor man im Betrieb anfängt, die Prozessteams zu gründen - ein Konventionenhandbuch erstellen, damit sich alle an die gleichen Spielregeln halten. Es war nicht möglich, ein Beispiel-Handbuch oder auch nur einen Leitfaden ("Was genau soll im Konventionenhandbuch geregelt werden? Was vergißt man gerne? Tips und Tricks...") zu bekommen - das soll sich jeder von uns 16 Teilnehmern brav selber erarbeiten. Schwachsinn, meiner Meinung nach, jedes Mal das Rad wieder neu zu erfinden - und dieselben Fehler immer wieder zu machen. Immerhin bezahlen wir für den Kurs so einiges, aber auf viele Fragen gibt es bloß die Antwort:"Naja, das muss dann halt ausgehandelt werden. Das hängt dann von Ihnen ab, wie Sie das machen..." Wirklich toll, danke.

Heute habe ich die ganze Nacht im Schlaf Prozesslandschaften erstellt. Sehr ungut, immerhin ist Wochenende!

Nun aber zu was erfreulicherem: Herr der Ringe - Triplefeature! Heute ist es soweit! Freu, freu, freu!

Fröhlich


PS.: Hat sich schon jemand die Mühe gemacht, sich die Feiertag (Österreich) für's nächste Jahr anzusehen? Also das ist wirklich sensationell:

06.10. Hl. 3 Könige - Sonntag
01.05. Staatsfeiertag und Christi Himmelfahrt am selben Tag! - Donnerstag
26.10. Österr. Nationalfeiertag - Sonntag
01.11. Allerheiligen - Samstag

19.09.2007 um 20:16 Uhr

Arbeitsbericht

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

 Ich bin ja noch eine kurze Bilanz aus meiner neuen Arbeit schuldig, immerhin war heute schon der 10. Tag. Tja, und was soll ich sagen? Ich fühl' mich dort jetzt - obwohl grade mal die Hälfte der Praktikumszeit vorbei ist - zugehöriger, als ich es bei meinem vorigen Chef jemals getan habe. Seit Montag arbeite ich nun nicht nur an meinen Prozessen und der Präsentation derselben für nächste Woche, sondern auch an einer Dokumentation für ein einfacheres Programm. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich das einigermaßen so mache, wie es sein soll, aber es macht mir Spaß. Fröhlich Die Arbeitszeiten sind angenehm (irgendwann zwischen 8:00 und 9:00 anfangen und irgendwann zwischen 16:00 und 17:00 Uhr aufhören), und diese Woche ist es auch mit der Müdigkeit nicht mehr so schlimm.

Die Besprechung mit der nowa-Tante hatte wir heute auch, und so wie es aussieht, werden alle Kurse genehmigt. Also, das ist echt der Wahnsinn! Wahrscheinlich werde ich spätestens Ende Oktober bitten und betteln, dass es bald vorbei ist, aber nach den beiden Prüfungen im Dezember ist ja dann wirklich mal Schluss.

Und dann trifft das ein, was eine Mediationskurs-Freundin und ich schon seit Monaten sagen:
Jänner 2008. Da beginnt ein neues Leben.



Aber vielleicht auch schon ein kleines bißchen früher...

14.09.2007 um 21:58 Uhr

Wochenende!

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

 Es hat sich nichts geändert - ich bin immer noch todmüde. Ich hab die ganze Woche in meiner "vielleicht-bald-neuen" Firma (jetzt geht das wieder los!) gearbeitet (8:00 bis 16:15 Uhr) - und das bei meiner momentanen Verfassung. Ich fühle mich total erschöpft, mir ist ständig kalt (besonders an den Armen und Händen), während sich mein Kopf ganz heiß anfühlt, besonders die Ohren. Bescheuert.

So wie es aussieht, werde ich in der neuen Firma Prozessmanagement betreiben. Da ich davon keine Ahnung habe, haben wir geplant, dass ich am WIFI Wien die Ausbildung mache. Außerdem auch noch die Qualitätsassistentin. Und das alles bis Ende November, parallel zur Mediation. Das wird anstrengend, aber das bedeutet auch, dass bis Ende des Jahres alles geschafft ist und ich ab Anfang des nächsten Jahres endlich mal wieder eine Fixanstellung haben könnte.

Allerdings ist das alles noch nicht genehmigt, und leider läuft mir die Zeit davon. In 2 ½ Wochen fängt der Kurs nämlich schon an, und wir wissen ja, wie das bei den Behörden so läuft. Erschwerend kommt noch dazu, dass die gesamte nowa-Crew ausgerechnet in der nächsten Woche in die Innenstadt übersiedelt.

Naja, dann hoffe ich halt mal wieder weiter.

Und schlafe mich vielleicht endlich mal aus.

Oder werde gesund - falls ich krank bin. Ich weiß das nicht so genau.

Und tschüs.

30.08.2007 um 12:25 Uhr

:o)

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung


Auch wenn es draußen kalt, regnerisch und unfreundlich ist, ist heute ein guter Tag. Ich war beim Vorstellungsgespräch und kann ab 10. September 2-3 Wochen Praktikum machen. Im Endeffekt geht's wieder um eine Stiftung, was mich prinzipiell auch freut, allerdings das liebe Geld... Naja, wir werden sehen, vielleicht läßt sich da mit einer geringfügigen Anstellung was machen oder so.

Die Firma jedenfalls klingt wirklich gut, Arbeit(splätze) gibt es genug, und ich werde während meines Praktikums möglichst viele verschiedene Bereiche durchprobieren (Grafik-Webdesign, Programmieren, Netzwerkbetreuung, Back-Office,...). Fröhlich

Ich bin so müde.

24.08.2007 um 09:15 Uhr

Telegramm

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

 Ich hab einen Termin, ich hab einen Termin! Ich hab nächsten Donnerstag einen Termin bei der Computerfirma! Tralala! Eigentlich hätte er schon Montag vormittag wollen, aber da hab ich ja mein Abschlussgespräch hier.

Sieht so aus, als hätte ich wirklich mal ein hoffnungsfrohes Wochenende!

Fröhlich

23.08.2007 um 19:48 Uhr

Gähnst du noch oder schläfst du schon?

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung


 Himmel, bin ich müde! Fällt mir jetzt auf den Kopf, dass ich vor einer Woche zu wenig geschlafen habe? Was soll das denn? Ich kann kaum meine brennenden Augen offenhalten und gähne pausenlos.
(Das ist übrigens der Wytse. Ich hoffe, die Gabi ist mir nicht bös', dass ich ihn mir "ausgeborgt" habe. Aber keiner gähnt ansteckender als er!)

Da "es" jetzt schon fast offiziell ist, erzähl' ich es mal:

Am Montag wird vermutlich meine Stiftung vorzeitig beendet. Zum einen deshalb, weil sich die Firma in eine Richtung entwickelt, die zuvor ganz anders aussah (Was ich wollte: Firmen beraten, deren Mitarbeiter Probleme mit Stress, Burnout, Gesundheit,... haben. Was die Firma macht: Marketing. Und Marketing. Oh - und dann noch Marketing. Leider war das nicht wirklich erkennbar, auch wenn es unglaubwürdig klingt. Aber wo es keine Struktur gibt, ist es schwer, eine Tendenz zu erkennen.). Zum anderen, weil mich mein Chef langsam ein wenig wahnsinnig macht. Und das auf eine freundliche, charmante Art. Hab ich so auch noch nicht erlebt. Aber man lernt ja nie aus.

Gestern habe ich eine ehemalige nowa-Kollegin getroffen, die meint, dass es in der Firma, in der sie gelandet ist, gute Chancen gäbe (IT-Firma), dass ich unterkommen könnte. Das wäre toll, denn ich habe beschlossen, es nicht länger zu verleugnen: ich bin nun mal ein Computerfreak. Und als solcher gehöre ich da einfach hin: vor den Bildschirm! Lebenslänglich! Und auch wenn es mir an Vorbildung ("offiziell") mangelt, mache ich das mit Hartnäckigkeit, Verbissenheit und zwanghaftem Vehalten ("Ich muss jetzt wissen, wie das funktioniert! Vorher geh ich nicht schlafen! Keine Sekunde!") locker wett. Fröhlich

Tja, aber irgendwie hab ich kein gutes (= hoffnungsvolles) Gefühl dabei. Sie hat gesagt, dass sie sich melden will, aber das ist nun auch schon wieder 1 ½ Tage her. *seufz* Kann nicht einfach mal etwas klappen? Ohne Schwierigkeiten? Ohne Haken? Bitte!!!

Gute Nacht!


PS.: Erinnert sich jemand daran? Gestern hab ich endlich den 2. Teil gesehen. Aber NUR den 2. Teil. Leider konnte ich mich an den ersten nicht mehr erinnern... Fröhlich

Noch mal PS.: Hand hoch, wer auch so ein besch... Wetter hat! Es regnet dauernd, kühlt trotzdem nicht wirklich ab und ist dazu auch noch gräßlich schwül. Und jeden Tag zieht mindestens ein Gewitter durch, das Weltuntergangsstimmung mitbringt:



20.07.2007 um 11:59 Uhr

Report from the Edge of Northern Graz

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung


 Schon wieder ein blöder Titel. Egal.
Da sitze ich nun also an diesem Freitag, den 20.07.2007, in der "Arbeit" (Wehe, ich höre jemanden lachen!) und langweile mich. Naja, so schlimmt ist es nicht, grade eben hab ich 45min telefoniert (mit meinem Privat-Handy!) und u.a. einer Freundin bei einer PC-Frage geholfen. Schön, wenn man zur Abwechslung auch mal was Nützliches machen kann.

Abgesehen davon muss ich noch was tippen und umändern, aber ich hab noch bis 14:00 Uhr Zeit, und Cheffe ist wieder mal ausgeflogen auf unbestimmte Zeit ausgeflogen.

Hab ich schon von gestern erzählt? Nein? Da kam ich nämlich - ganz entgegen meiner sonstigen Angewohnheit - gleich 2x zu spät zu Terminen.

Am Vormittag hatte ich ein Gespräch mit meiner NOWA-Beraterin, und ich bin auch schon früh genug von zuhause los, aber leider wußte ich nicht, dass die Straßenbahnlinie 6 zur Zeit nicht bis St. Peter fährt. Also hätte ich in einen Schienenersatzverkehr umsteigen müssen... Was ist Graz nicht so leicht ist. Schon mal am Jakominiplatz umgestiegen? Wenn man nicht wirklich Ahnung hatte, wohin man möchte? Die Öffis in Graz sind schon im Normalbetrieb intuitiv nicht bedienbar, aber wenn es dann auch noch Sonderregelungen gibt - Prost Mahlzeit!
Da ich sowieso am Dietrichsteinplatz was abgeben mußte, bin ich das Stück zu Fuß gegangen in der Hoffnung, dort dann die Haltestellen besser zu durchschauen. Nun, da war dann gar keine. Also bin ich einfach den Schienen entlang gegangen. Zwei oder drei Stationen weit, dann hab ich doch noch einen Bus gefunden - für die letzten beiden Stationen. Fröhlich In Graz ist das nämlich so: wenn man 20min warten müßte, ist man zu Fuß meistens ohnehin schneller. Und so war ich dann immerhin um 5min zu spät. Aber: Es war doch ein angenehmes Wetter für einen Spaziergang, also was soll's?

Am Abend war dann der letzte Tag des Englischkurses. *sniff* Ich war also wieder früh genug unterwegs, doch dieses Mal erwischte es mich am Hauptplatz. Das Display zeigte: "Andritz 0min" - ganze 15min lang. Dann"Andritz 8min". Weitere 5min später beschloss ich, mal ein Stück zu Fuß zu gehen - zumindest bis zur nächsten Station, da würde es nämlich wenigstens Schatten geben. 3min später da angekommen, verriet mir die Anzeige: "Andritz 42min" Wütend Also bin ich einfach weitermarschiert. Da müßte es doch auch Busse geben - nur leider wußte ich die Haltestellen nicht genau. 10min später dann endlich - eine Bushaltestelle mit dem richtigen Bus: Wartezeit 10min - und noch 2 Stationen vom WIFI entfernt. Also bin ich einfach weitermarschiert. Zu spät war ich sowieso schon, und besser so, als vielleicht dann auch noch vergebens auf den Bus zu warten.
20min zu spät traf ich dann also doch noch (schweißgebadet bei 35° C) beim Kurs ein. But: The weather was really fine for a little walk, so what?

Irgendwie schade, dass der Kurs vorbei ist. 4x pro Woche abends ist zwar ziemlich anstrengend, aber es war echt lustig. Unser "Teacher" Scott - ein waschechter Amerikaner - hat das wirklich ziemlich locker, abwechslungsreich und spaßig gestaltet. Wäre der Schulunterricht nur halb so lustig gewesen, hätte ich diesen Kurs mit Sicherheit nicht gebraucht. In den letzten Tagen ist die Gruppe inkl. Teacher auch schon in der Pause beieinandergessesen und hat geplauscht - "in english" natürlich, dabei spricht er auch sehr gut deutsch; mit einem total witzigen Akzent. Zeitweise kam ich mir vor wie ein Teenager, wenn ich mit einer Kollegin blöd herumgekichert habe deshalb und gebettelt habe, dass er auch mal deutsch spricht.
[Anmerkung: Mama, falls du das liest: Er hat schon eine Freundin, und einen "Ami" wollt ihr sowieso nicht. Also vergiß es!]
Vor allem die "Riddles" hatten es mir angetan, ich hab's ja schon mal erwähnt. Auch gestern wieder: ich komme total erledigt und veschwitzt 15min zu spät rein, der Rest der Gruppe grübelt grade über einem Rätsel. Ich bin mir fast schon ein wenig wichtigtuerisch vorgekommen, aber nach 1min hatte ich die Lösung. *kicher* Scott hat gemeint, dass er gehofft hatte, ich würde erst NACH dem Rätsel kommen, damit die anderen auch mal eine Chance hätten. *grins* Das tut dem Ego gut. Vor allem bei den wenigen Erfolgserlebnissen, die ich in der "Arbeit" habe.

So, nun aber noch 2 Stunden, dann geht's ab ins Wochenende! Heute Babysitten und morgen Harry Pottern! Fröhlich

(Immer vorausgesetzt. ich zerschmelze nicht vorher...)

05.07.2007 um 10:57 Uhr

Ich bin frei, frei, frei!!!

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung


 Ja ok, nur für heute. Aber schon allein "Donnerstag frei" ist toll.  Ist ein Relikt aus meiner "Tischler-Arbeitszeit". A propos: da ich das Gehalt vom letzten Monat noch nicht am Konto habe (und immerhin ist heute bereits der 5.), habe ich die Sekretärin angerufen und nachgefragt, was da los ist. Sie hat mir die Auskunft gegeben, dass es wohl alle anderen auch noch nicht bekommen haben... Und dass ich vorbeikommen müsse, um meine Papiere abzuholen, weil ich da was unterschreiben soll (dass ich die Papiere erhalten habe und das Geld und keine weiteren Forderungen stelle). Häh? Das ist ja nicht mein erstes Dienstverhältnis, das beendet wurde, aber unterschreiben mußte ich da noch nie was. Ganz im Gegenteil: das ging immer ganz unbürokratisch: Geld aufs Konto, Papiere per Post. Aber warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?

Der Englischkurs ist immer noch lustig, die Zeit vergeht rasend schnell ("Was, schon wieder eine Stunde um?") und der Typ, der den Kurs macht (ein Amerikaner), streut immer wieder witzige Sachen ein - Scherzfragen, die zu lösen sind oder Wortspielereien und Zungenbrecher (zB "Three switched witches watch three Swatch watch switches. Which switched witch watches which Swatch watch switch?" - das ist aber noch nicht die schwierigste Variante). Und da mußte ich feststellen, dass ich ein kleine Genie bin Fröhlich - ich hab den Zungenbrecher sogar besser als unser Ami runtergelesen und bis auf eins hab ich alle Rätsel gelöst. *hechel* Mehr davon! Beim Diskutieren und Sprechen klappt's mal so, mal so - es gibt Höhen und Tiefen, aber manchmal wundere ich mich, was ich noch alles weiß und längst vergessen glaubte...

Themenwechsel.

Ich suche ja nicht eigenständig diverse Tests im Internet, aber wenn ich durch andere Blogs (in dem Fall Patty's Rain Harbour) darauf stoße, dann folge ich den Hinweisen ganz gerne. Der Test zum Tag lautet also:

How addicted to blogging are you?

64%How Addicted to Blogging Are You?

Ich gestehe: ich habe ein eindeutigeres Ergebnis erwartet/befürchtet... Aber es ist ja nicht mehr ganz so schlimm, immerhin blogge ich nun nicht mehr jeden einzelnen Tag.
 

03.07.2007 um 13:14 Uhr

Gähn.

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

 Tach!

Heute schreibe ich mal direkt aus der Firma, obwohl ich mir das eigentlich wirklich nicht angewöhnen will. Es ist aber so, dass mein Chef gestern schon den ganzen Tag nicht da war, und alle Sachen, die er mir zum Erledigen dagelassen hat, hab ich gestern auch erledigt. Er meinte, dass er heute „ein wenig später kommen wird“ - und jetzt ist es 13:00 Uhr vorbei, und er ist immer noch nicht in Sicht. Ich hab schon mit allen möglichen Leuten telefoniert (mit meinem Handy natürlich!), Internet gesurft, emails gelesen, was gegessen,... Aber vor allem: mich gelangweilt. Boah, das ist echt anstrengend. Hier ist ja noch nicht mal jemand zum Tratschen. Wenn ich das gewusst hätte, dann wäre ein schöne Wanderung in der Gegend hier dringewesen. Da die Telefonanlage kaputt ist, wär’s ja wirklich wurscht gewesen, ob da jemand blöd herumsitzt oder nicht. Und dabei bleibe ich heute noch bis 17:00 Uhr da, weil ich gleich direkt ins WIFI zum Englischkurs fahre.

A propos WIFI: Gestern war das erste Mal Kurs, und es war irgendwie witzig. Wir sind zu siebent, eine davon spricht anscheinend sehr gut englisch, die anderen in etwa wie ich bzw. doch auch deutlich schlechter (2 davon). Ich blamier’ mich also nicht bis auf die Knochen. Es ist schon seltsam, aber das viele DVD-gucken nützt scheinbar doch was. Zumindest habe ich das Gefühl, viel flüssiger englisch zu denken als zu Schulzeiten - obwohl ich von der Grammatik überhaupt keinen Tau mehr hab. Ich freu mich schon auf heute! Ein Mädel ist dabei, die ist aus ähnlichen Gründen da wie ich (Sprechverweigerung in der Schule), die ist auch recht nett, aber irgendwie ... paranoid. Na ich werde das weiter beobachten.

Blöd an der ganzen Angelegenheit ist allerdings das Nach-Hause-Kommen. Leider werden in Graz ja ab ca. 18:00 Uhr die Straßen und Schienen aufgerollt und Gehsteige hochgeklappt (und ab 20:00 Uhr ist es dann ganz vorbei), sodass ich nach 21:00 Uhr fast schon nicht mehr nach Hause komme. Bzw. brauch ich dafür öffentlich fast genauso lang wie zu Fuß - und das quer durch die Stadt! Gestern war ich dann also erst nach 22:00 Uhr daheim und bin dabei auch noch in einen stürmischen Platzregen geraten, sodass ich waschelnass war - trotz Regenschirm. Naja, es sind ja nur drei Wochen, das wird schon irgendwie gehen. Das Schöne: ich bekomme jetzt total viele Plusstunden zusammen, was bedeutet, dass ich mir das irgendwann als Zeitausgleich nehmen kann.

Mögen die letzten 4 Stunden schneller vergehen!

13.06.2007 um 16:10 Uhr

Auf los geht's los!

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: heute: gut; sonst: frustig

 Tatsächlich habe ich schon seit 2 Tagen nichts mehr geschrieben. Ich glaube, das gab's noch nie.

So wie es aussieht, ist mein Weg für die nächsten sechs Monate vorgezeichnet. Das widerspricht zwar ganz generell meiner Auffassung "If the path before you is clear, you are probably on someone else's...", aber immerhin hört diese Herumschwimmerei im Nirgendwo endlich einmal auf.

~ ~ ~ ~

Beitrag nachträglich stark gekürzt...
Aus gegebenem Anlass werde ich mich hier in Zukunft mit Statements über meine berufliche Realität und meine Finanzen zurückhalten.

(Nein, das hat nichts mit meinem neuen Arbeitgeber zu tun.)

~ ~ ~ ~


Das nun ist der Plan für die nächsten Monate:

Juli:
~ Business English (Conversation) - 3 Wochen lang von Mo-Do abends
~ Powerpoint Advanced (1 Tag Ende Juli)

August:
~ kursfrei, also Stunden einarbeiten

September:
~ kursfrei abgesehen von Mediationsseminar + Peergruppentreffen

Oktober:
~ Präsentationsmedien (1 Tag)
~ Betriebliche Gesundheitsförderung für externe Berater (4 Tage)
~ Moderation (2 Tage)
~ Mediationsseminar + Peergruppentreffen

November:
~ Abschluss Mediation

Dezember:
~ Marketing & PR im Internet (2 Tage)

Das klingt interessant, aber auch anstrengend. Denn in den kursfreien Zeiten muss ich die Stunden einarbeiten, die ich sonst bei Seminaren verbringe.

So, und jetzt muss ich ganz dringend mal die Küche aufräumen. Ich hab seit dem Wochenende nicht mehr das Geschirr gespült und es fängt langsam an zu riechen. Ürghs.

Und morgen bin ich wieder beim Tischler arbeiten und habe danach einen Termin bei meiner NOWA-Beraterin. Freitag und Samstag: Mediation. Also volles Programm, aber ich fühle mich heute trotzdem wie kurz vorm Wochenende... Fröhlich
 

14.05.2007 um 21:18 Uhr

Wie erziehe ich...

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

... meinen (Vielleicht-bald-) Chef?
Das wäre ein Seminar, das ich dringend gebrauchen könnte.

Heute hatten wir unsere Besprechung, die auch ganz gut gelaufen ist, und im Zuge dessen hatte ich auch bekanntgegeben, an welchen Tagen und wie lange ich in den nächsten zwei Wochen Zeit habe. Heute nämlich: bis 14:00 Uhr. Weil um 17:00 Uhr sollte ich schon bei meiner nächsten Arbeitsstelle sein, und dazwischen gab es einiges zu erledigen.


Als ich dann um kurz vor 14:00 Uhr noch mal sage, dass ich mich jetzt auf die Socken mache: Langes Gesicht. "Ach, könnten Sie nicht vielleicht...? Ich fahr dann auch gleich, ich kann Sie dann ja mitnehmen..." Ich sage ihm: ok, max. 15min würde gehen, aber nicht mehr.
 Daraus wurden dann 35min (ich könnte ihn...), und so war ich um 15:00 Uhr in der Innenstadt. Danach schnell zum nächsten Uhrmacher und endlich ein neues Band dranmachen lassen. Dann noch eine Tintenpatrone für meinen Drucker besorgen, anschließend zu Lidl wegen Lebensmittel (weil ich ja am Wochenende auch nicht da war und einkaufen konnte). Hui, und da wurde die Zeit dann schon knapp, denn ich mußte auch noch zu Schlecker und Spar (nur dort krieg ich das "einzig wahre" Katzenfutter). Na bitte, 16:30 Uhr und ich bin schon wieder zuhause! Eeeks, 16;30 ??? Na immerhin, ich hab noch 10min Zeit, um den Einkauf in den Kühlschrank zu räumen und die Wäsche aus der Maschine zu nehmen und aufzuhängen. Oh, ich hab ja noch nichts gegessen! Nicht gut! Bin ich deshalb so aggressiv?

Also schnell 2 Scheiben Wurst aufs Toastbrot und los geht's in Richtung Tischler! Oh, hatte ich erwähnt, dass es heute 30° im Schatten hatte? Fröhlich Also noch bis 19:30 Uhr gearbeitet (warum rufen mich ausgerechnet heute so viele Menschen an?) und dann ab nach Hause. Gut so, denn dieser Tischler macht mich langsam auch ziemlich... Jeden Abend schaut er sich alle möglichen Sachen durch und beklebt alles mit einer Million Post it's, die dann zum Beispiel lauten: "Falsche Menge Holz berechnet! Nicht 0,05m³, sondern 0,039m³!" [Anmerkung: Gesamtsumme des Auftrags etwa € 1.400,- Durch die Verringerung der Holzmenge wurde die Rechnung um ganze € 3,- (in Worten: Drei!!! Ja, wirklich! Das ist kein Scherz!) verringert. Arbeitsaufwand dafür: insg. 15min.]
 Wie kann man nur so pingelig sein? Wie kann die andere Sekretärin das nur aushalten? Einzige mögliche Erklärung: sie ist Schweizerin. Denen sagt man ja viel Geduld nach...
Irgendwann bin ich dann doch noch zu Hause angekommen... Ja, und aufgrund dieser dämlichen Tages"struktur" (jaja, ich weiß, selber schuld) nehme ich dann nach 20:00 Uhr Frühstück, Mittag- und Abendessen auf einmal zu mir, weshalb ich bald ebenso breit wie hoch sein werde. Dabei habe ich einen Gutschein für einen Gratis-Probemonat in einem Fitnesscenter, den ich ernsthaft ausprobieren wollte. ABER WANN zum Kuckuck???

Hatte ich nicht vorige Woche gedacht, es würde diese Woche besser werden? Welch geistige Übernachtung hat mich zu dieser Hoffnung verleitet?

Ich bin erledigt. Hatte ich das in der letzten Zeit eigentlich mal erwähnt? Beschäftigt

Gute Nacht!

08.05.2007 um 23:53 Uhr

Telegramm

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

 Uff. Gestern nach 7,5 Stunden Kurs zu meinem Bruder gehetzt, Unterlagen geholt, die ich für meine Mama spiralisieren sollte, danach zum Tischler, um 2-3 Stunden zu arbeiten. Da fast nichts vorbereitet war, konnte ich nach 1,5 Stunden gehen und war um 19:30 Uhr zuhause. Dann noch besagte Unterlagen spiralisiert.

Heute nach 4 Stunden Kurs zu meinem Bruder gehetzt, um Unterlagen für meine Mama wieder abzugeben. Danach zum "Praktikum", dort mehr als eine Stunde auf Vielleicht-bald-Chef gewartet, Unterlagen für eine Powerpoint-Präsentation (Seminar am Freitag) bekommen und nach Hause gefahren. Seit 19:00 Uhr dabei, eine Präsentation zu erstellen. Wie gut, dass es meine erste ist. Fröhlich

Ihr dürft mich gerne fragen, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. Ich bin nicht sicher.

Ach ja: morgen 5 Stunden Kurs, danach wieder zum "Praktikum" - dieses Mal nicht zum Bruder hetzen...

Keuch, hechel...

25.04.2007 um 19:57 Uhr

Ganz schön geschlaucht

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Musik: Robbie Williams - Me and my Monkey


 Mittwoch! Andromeda - Tag! Jippie!  Ich freu mich wie ein kleines Kind... Seit Tagen schon. Hach.

Heute früh hatte ich einen Termin mit meiner NOWA-Beraterin - und es war ein gutes Gespräch. Fröhlich Sie hat danach gleich meinen vielleicht bald neuen Arbeitgeber angerufen und für nächste Woche Mittwoch ein Gespräch vereinbart - zum Abklären aller offenen Fragen und der weiteren Vorgangsweise. Im Optimalfall gehe ich dann ab Juni oder Juli in ein Stiftungsmodell, was bedeutet, dass ich einerseits schon arbeiten bin und andererseits aber einige Zusatzausbildungen mache - was eben noch erforderlich ist, um richtig qualifiziert zu sein. Finanziert wird das Ganze von AMS und Arbeitgeber. Na mal sehen.

Danach war ich dann noch arbeiten - und zwar bis 18:00 Uhr! Ich bin ganz schön geschlaucht, immerhin bin ich das auch nicht mehr gewohnt. Und dann noch dieses ständige Hin- und Herhüpfen zwischen den zwei Jobs, die ja beide noch ganz neu sind - irgendwie komm ich aus dem "Einarbeiten" gar nicht raus.
A propos: morgen vormittag bin ich wieder beim Tischler, am Nachmittag beim "Neuen"... Uff. Wann kommt das Wochenende?

Und wieder mal stapelt sich in der Küche das schmutzige Geschirr. Ein Königreich für einen Geschirrspüler!

Gähn.

23.04.2007 um 23:28 Uhr

Ein langer Tag...

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: müde
Musik: TV-Hintergrundrauschen - ATV: Stargate


...geht zu Ende. Ein wirklich langer Tag.

 Arbeitsantritt auf der Praktikumsstelle um 8:45 Uhr, von dort weg um 15:30 Uhr, direkt zum Tischler, dort arbeiten von 16:00 bis  19:30 Uhr. Uff. Das bin ich ja so überhaupt nicht mehr gewohnt...

Und jetzt schau ich gerade Stargate - Anfang 8. Staffel - diese Folgen habe ich noch nie gesehen. Fröhlich Irgendwie bin ich doch ein richtiger SciFi-Junkie. Ja, tatsächlich. Und Daniel. *hach*

Morgen nehme ich meine Kamera mit zur Arbeit, da mach ich dann ein paar Bilder von der wunderschönen Gegend. Naja, falls es nicht regnet. Morgen bin ich alleine im Büro, ich bin schon gespannt, wie das sein wird. Es wird entspannt zugehen, könnte ich schreiben, aber wirklich stressig ist es ja sowieso nicht. Zumindest lasse ich mich nicht stressen... Fröhlich

Gute Nacht!


PS.: Tolle Statistiken heute:


 

03.04.2007 um 17:21 Uhr

Drunter und drüber

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: Höhen und Tiefen

 Naja, wobei "knowing the path" meine derzeitige (jaja ich weiß...) Situation nicht wirklich treffend beschreibt...

Aber zurück an den Start. Vorige Woche hatten wir ja eine Wochenaufgabe bekommen (das war an diesem Pechsträhnen-Tag) - eine Berufsbild- Präsentation. Anfangs war ich sehr motiviert und wollte ein eigenes "Claudia-Berufsbild" machen und die Gruppe zu einem gemeinsamen Brainstorming einladen. Im Zuge der Recherchen bin ich dann auf den Beruf "Unternehmensberaterin" gestossen, was mich sehr fasziniert hat, da vieles von den Anforderungen her mit meinen Vorlieben und Stärken zusammenpaßt. Ja und dann... habe ich plötzlich einen depressiven Anfall bekommen. Donnerstag war ich ja in Wien, da ging's schon los, und Freitag hatte ich ein Einzelgespräch mit der Betreuerin, aber da war ich schon total demotiviert. Sie hat meine Aufmerksamkeit wieder von der Unternehmensberatung weg in Richtung projektorientiertes Arbeiten gelenkt. Mit dem Ratschlag, Firmen zu suchen, die ideologisch zu mir passen und bei denen ich gerne arbeiten würde. Hmmmm... Wenn man ohnehin schon kraftlos ist, ist das eine äußerst mühselige Vorstellung.

Und so wurde es Montag und ich hatte keine Motivation, überhaupt irgendeine Präsentation zu machen. In der Mittagspause kam mir dann die Idee, etwas ganz anderes vorzustellen: Outdoor-Trainerin! Nicht, dass ich das ernsthaft machen möchte - aber ich finde das sehr spannend, und daher habe ich gestern noch eine Spätschicht eingelegt und meine Präsentation zum Berufsbild "Outdoor-Trainerin" gemacht.

Davor hatte ich zum Glück einen Termin bei ... hm ... einer Bekannten einer Freundin, die eine Hakomi-Ausbildung macht. Dadurch wurde mir klarer, warum ich mich so fühle wie ich mich fühle, und das hat mir ein wenig geholfen: genug, um diese Präsentation fertig zu machen.

Ich dachte, ich könnte ein wenig Spaß in meine Präsentation bringen und habe daher 3 Flipchart-Bilder gemacht: zuerst eines über mein "Claudia-spezifisches Berufsbild", dann eines zum Thema "Unternehmensberatung" und am Ende eines über "Outdoor-Trainerin". Und dann habe ich erzählt, dass ich eben zuerst jenes machen wollte, dann aber *ratsch - Bild ab - zerknüll* umdisponiert habe, danach aber noch eine andere Idee hatte *ratsch - Bild ab - zerknüll* und nun das dritte Thema vorstellen würde. Es hat funktioniert, die Leute haben gelacht...

Morgen ist wieder EDV-Tag und wir dürfen den Tag damit verbringen, nach Firmen zu suchen, die zu unserem Berufsbild passen und für ein Praktikum in Frage kämen. Toll. Der Outdoor-Trainer war eher ein Gag, und so richtig eine Idee habe ich immer noch nicht. Geht übrigens nicht nur mir so.
Allerdings tendiere ich trotzdem am ehesten in Richtung Unternehmensberaterin... Na, wir werden sehen.

Oh, und fast hätte ich es vergessen: Montag nachmittag hat mich "mein" Tischler angerufen (wo ich mich beworben habe) - ich kann am Donnerstag anfangen! Ich meine: Das ist natürlich super, wo ich schon eine ganze Weile drauf warte. Allerdings kommt das jetzt doch ein bißchen plötzlich. Noch dazu, wo ich grade die Wohnbeihilfe bewilligt bekommen habe. Jetzt kann ich das auch noch bekanntgeben und mir wird das Geld vermutlich empfindlich gekürzt. Na man kann nicht alles haben.

So long!

27.03.2007 um 14:24 Uhr

Termine, Termine...

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: verwirrt
Musik: Gregorians

 Irgendwie habe ich mir heute um kurz vor 11:00 Uhr eine Pechsträhne angelacht. Ich weiß nicht, wo mich die angefallen hat. Oder es war die gerechte Strafe - allerdings bin ich nicht sicher wofür.

Heute hatten wir ja Kurszeit von 09:00 bis 13:00 Uhr. Zuerst haben wir in Kleingruppen etwas ausgearbeitet, das kurz vorgestellt und besprochen. Um ca. 10:45 Uhr hieß es dann: Wir bekommen eine Wochenaufgabe. Bis nächsten Dienstag sollen wir uns einen Beruf aussuchen (am besten den, den wir gerne ergreifen würden; oder einen anderen, wenn wir noch keinen wissen), über den wir dann möglichst genau recherchieren sollen: Berufsbild, derzeitiger Arbeitsmarkt, vielleicht Berufsinterview mit "Betroffenen", Entlohnung, Ausbildungsmöglichkeiten,... Mit Präsentation am Dienstag. Damit hat man uns dann eigentlich "entlassen" - zur Recherche (am PC oder wo auch immer). Weil ich nicht wirklich eine Ahnung habe, was ich präsentieren möchte, gab's für mich auch nichts zu recherchieren. Also bin ich eine Weile planlos im Kreis gelaufen, einige Kolleginnen saßen an den PC's, viele waren wie vom Erdboden verschluckt; also dachte ich: gehe ich einfach nach Hause. Ich wollte sowieso zum Hausarzt wegen einer Bestätigung.

So geh ich also aus der NOWA raus zur Bushaltestelle und schau auf den Plan: Toll, ich hab den Bus um 1min verpaßt! Der nächste geht erst in 15min, also wähle ich den Fußweg zur Straßenbahnhaltestelle. Von weitem sehe ich die Straßenbahn daherkommen, ich laufe - erwische sie aber nicht mehr; sie fährt mir quasi vor der Nase davon. Da sehe ich auf der anderen Straßenseite den Bus - auf den ich vorher nicht warten wollte. Laufe rüber - fährt der mir auch davon! Traurig Also doch mit der Straßenbahn. Sind ja nur 8min Wartezeit.

Als wir den Dietrichsteinplatz passieren, fällt mir ein, dass ich ein Kuvert für das Wohnbeihilfenreferat in der Jackentasche stecken habe, das ich gleich direkt abgeben könnte. Spart Zeit und Geld. Also springe ich noch schnell auf (so schnell das geht, wenn man vorher noch eine alte Frau aufscheuchen muss) - und verpasse den Ausstieg. Na, dann fahr ich halt eine Station weiter und gehe retour. Kummer bin ich heute ja schon gewöhnt.

Tatsächlich bin ich aus dem Wohnbeihilfenreferat schnell wieder draußen (ich mußte eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass ich tatsächlich nur Notstandshilfe beziehe und dass ich es sofort melde, wenn sich was ändert) und steige in die Straßenbahn Richtung Wohnung. Ein kurzer Einkauf zwischendurch verläuft ereignislos, allerdings stelle ich - schon fast zuhause - fest, dass es inzwischen knapp nach 12:00 Uhr ist, der Arzt aber nur bis 12:00 Uhr Ordination hat. Egal, da mir alle Welt gesagt hat, dass ich so einen Wisch eh gleich von der Ordinationshilfe bekomme, versuche ich es. Und wirklich: ich komme noch rein. Ha! Aber so einfach ist das alles dann doch wieder nicht, wäre ja auch gelacht. Sie verzieht das Gesicht (weil meine Erkrankung ja schon mehr als 2 Wochen her ist) und sagt, ich soll mich ins Wartezimmer setzen, ich muss zum Doktor rein. (Na bravo: ich hab Tiefkühlsachen in meinem Rucksack!) Also frage ich, ob sich das ausgeht, wenn ich noch schnell vorher nach Hause laufe (ist gleich ums Eck) und meine Sachen zu Hause ablade. Seltsamer Blick, aber es geht. Kurz drauf bin ich schon wieder dort - und warte 40min. Schnarch. Wegen so einem blöden Zettel. Nutzen wir die Wartezeit, um die Geschichte überhaupt mal zu erklären:

 Als ich damals krank war, habe ich ja nur an einem Kurstag gefehlt, und das war der Freitag. Weil ich am Mittwoch zwar früher gegangen bin, aber als anwesend eingetragen war. Und Donnerstag sowieso kursfrei ist. Wir rekapitulieren: Ich wollte ja sogar am Freitag zum Arzt, aber der war grade an dem Tag ausnahmsweise nicht da. (Dramatische Details hier nachzulesen: <KLICK>) Damals sagte man mir, dass ich für diesen einen Tag keine Krankschreibung brauche (erst ab 3 Tagen). Vorige Woche hieß es dann plötzlich: Nein, Krankschreibung brauch ich wirklich keine, aber eine Bestätigung schon. Bekommt man ohne Probleme, soll ich halt nachbringen. Häh? Eine was? Ich wußte gar nicht, dass es sowas gibt.

So, mittlerweile komme ich auch endlich dran, und so platze ich da rein mit der Erwartung, dass eh alles ganz einfach geht... Denkste! Krieg ich gleich eine Lektion in Sachen "Richtiges Verhalten bei Krankheit". Und die Lektion war genau so aufgebaut, wie ich es liebe: wir holen den Sünder (das bin in dem Fall ich) rein, setzen einen möglichst traurig-dramatischen Blick auf und sagen: "Naja, aber das kann ich jetzt nicht mehr ausstellen, da hätten Sie gleich kommen müssen!" Als gut konditioniertes armes Hascherl erkläre ich blumenreich die Geschichte, merke an, dass ich eh zum Arzt wollte, er selbst aber ja nicht da war (!), streue noch das eine oder andere schuldbewußte "Oh, das wußte ich nicht" ein und sehe mich schließlich vor die gefürchtete Abschlußfrage über den Brillenrand gestellt: "UND? WAS MACHEN WIR JETZT?" Worauf ich pflichtbewußt zerknirscht sage: "Naja, dann kann ich da nichts machen. Dann kann ich nur hoffen, dass mich das AMS nicht überprüft. Seufz." (Am zeitgerechten Einschießen von Tränenflüssigkeit muss ich noch arbeiten...) Woraufhin der Arzt dann seine Möglichkeit nutzt, doch nicht ganz als Unmensch dazustehen und einlenkt: "Na gut, dann stelle ich Ihnen das dieses Mal noch aus, ABER BEIM NÄCHSTEN MAL... *blitzunddonner* Sie wissen!" Als gut dressierter Bittsteller setze ich mein strahlendstes Lächeln auf und verabschiede mich natürlich unter Dankesbezeugungen.
Puh, es ist Schwerarbeit, so einen A5-großen Zettel zu organisieren, den vermutlich nie wieder jemand anschaut! Und ich HASSE es wirklich, wenn man glaubt, mir solche Lektionen erteilen zu müssen. Ich muss dann ganz stark den Drang unterdrücken, einfach mit den Worten "dann eben nicht" aufzustehen und zu gehen. Ist mir doch alles zu blöd, echt.

 Zuhause dann noch eine Überraschung: Post vom Bundesrechenamt! Man könnte denken: Juchu, endlich Nachricht vom AMS bezüglich der Kurskostenübernahme. Der aufmerksame Leser erinnert sich aber vielleicht an folgenden Satz, der sich im 5. Absatz dieses Beitrags findet: Tatsächlich bin ich aus dem Wohnbeihilfenreferat schnell wieder draußen (ich mußte eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass ich tatsächlich nur Notstandshilfe beziehe und dass ich es sofort melde, wenn sich was ändert) und steige in die Straßenbahn Richtung Wohnung.
Was bedeutet: ich muss schon wieder zum Wohnbeihilfenreferat und die neue Bestätigung vom AMS abgeben... Hätte ich nur einen Tag gewartet, dann könnte ich das morgen alles auf einmal abgeben. Nein, jetzt renn ich da morgen wieder hin. Tiefer Seuzfer.

Zu dem Zeitpunkt schießt mir dann plötzlich die Frage ins Bewußtsein, ob wir vom Kurs eigentlich wirklich schon entlassen waren. Irgendwie war das... uneindeutig. Also ein 100% gutes Gefühl habe ich da jetzt auch nicht. Nicht mehr. Na immerhin, angerufen hat niemand.

... Ja, ihr habt Recht: es gibt tatsächlich Schlimmeres. Aber die Aneinanderreihung der Ereignisse in diesen 3 Stunden fasziniert mich dann doch...

Gut, dass wir uns gestern im Kurs eine DVD von Vera F. Birkenbihl zum Thema "Effizent  Ärgern" angesehen haben. Diese Frau ist echt ein Hammer, sie gibt solche Sachen von sich wie: "In Deutschlands Geschäften arbeiten nicht Verkäufer, sondern Warenbewacher!" Witzigerweise hat sie einige Bücher zitiert, die alle bei mir zuhause herumstehen (René Egli: Das LOL2A-Prinzip , Byron Katie: The Work, Anthony Robbins: Das Power-Prinzip) - und das, obwohl ich voriges Jahr einige Kisten mit Büchern weggegeben habe! Wie auch immer, die DVD war klasse, es gibt anscheinend noch mehr von ihr, die liegen in der NOWA herum und wir dürfen sie uns ausborgen und ansehen. Fröhlich

So, langer Rede kurzer Sinn: Ich bin froh, dass ich zuhause bin und werde auch nicht mehr rausgehen. Sicher ist sicher.

Habe ich schon erwähnt, wie meine Terminplanung für die kommende Woche aussieht?

Morgen, Mittwoch: Kurs bis 15:00 Uhr, danach HDR-Treffen in Graz (falls es zustande kommt)
Donnerstag: Kursfrei, also nach Wien zum Peergruppentreffen, am Abend wieder retour
Freitag: Recherchetag im Kurs (keine Anwesenheitspflicht)
12:00 - 13:00 Uhr Einzelberatung, 16:00 - 17:00 Uhr Fahrschule, danach mit einer Freundin mitfahren und Übersiedelung vorbereiten (Schränke demontieren)
Samstag: Übersiedeln helfen, vielleicht inzwischen kurz weg und das Auto meiner Eltern aus der Kurzparkzone wegstellen, am Abend zu meiner Schwester nach Hause
Sonntag: Tag mit meiner Schwester verbringen, eventuell am Abend wieder nach Graz oder...
Montag: ...in der Früh mit dem Bus nach Graz, danach ab 9:00 Uhr wieder Kurs. Ab 17:00 Uhr Hakomi-Termin bei einer Kollegin meiner Freundin aus Wien.


Ende.

21.03.2007 um 10:23 Uhr

Letter from the field

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: gähn
Musik: Hintergrundrauschen von 10 PC's

 Liebe Leser!

Mittwoch ist EDV-Tag. Und mir ist echt langweilig. Die Gruppe ist geteilt, wir Fortgeschrittene sind ziemlich uns selbst überlassen. Wir könnten recherchieren, mit diversen Lernprogrammen unsere Office-Kentnisse vertiefen, aber mich freuts gar nicht. Ich wollte mir Power Point anschauen, aber das ist ja fast ein Zwilling von Word - sollte ich das jemals brauchen, dann finde ich mich da bestimmt auch schnell rein. Ich habe mich mit "Mindjet MindManager Pro" gespielt und eine MindMap erstellt, aber das war auch nicht unbedingt abendfüllend.

"Letters from the field" ist im übrigen ein Ausdruck, den ich von Barbara Sher geklaut habe. Sie beschreibt damit eigentlich genau das, was wir mit unserem Weblogs fast alle machen: Erlebnisse "von unterwegs" aufschreiben und an die Daheimgebliebenen übermitteln...

Ein echtes Ärgernis hatte ich heute auch schon: Der "Murpark" (ein Einkaufszentrum) wird eröffnet, was bedeutet: Stau in der südlichen Graz-Hälfte. Der Bus hat 25min länger gebraucht, wir mußten außerplanmäßig einmal umsteigen und waren um 15min zu spät im Kurs (nicht, dass wir was verpaßt hätten). Zu allem Überfluß hat ein kleines Kind die ganze Zeit geschrien. Meine Nerven! Wütend

Das Gute am heutigen Tag: Die Sonne scheint! Fröhlich Ich will nach Hause.

Claudia

19.03.2007 um 20:47 Uhr

Dichtes Schneetreiben!

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung

Stimmung: grummel
Musik: "Won't get fooled again" (CSI Miami - ORF 1)

 Es schneit. Tatsächlich. Legen wir eine Trauerminute ein.

[...]

Ok. Weiter geht's. Als erstes habe ich von einem bescheuerten Traum zu berichten, den ich heute nacht hatte. Die Vorgeschichte: Wie wir alle wissen, habe ich ja drei Monate bei McDonalds gearbeitet. Fröhlich Ich hatte da einen Kollegen, der für einen Tag in einer anderen Filiale ausgeholfen hat: in der "Lauzilgasse". Dort war es angeblich total langweilig, weil vergleichsweise wenig los war. Und genau in diese Gasse mußte ich heute - zum bfi Metallzentrum, weil wir da im Rahmen des Kurses einen "Schnuppertag" hatten. Mehr davon weiter unten. Nun zum Traum:

Ich habe mich bei diesem McDonalds beworben, weil ich eben wieder auf Arbeitsuche war, und den McDonalds eh gar nicht so schlecht fand, aber halt am Jakominiplatz viel zu stressig. Daher wollte ich es in der Lauzilgasse versuchen. Ich wurde auch wirklich gerne genommen, weil ich eben schon Mäcci-Erfahrung habe und die außerdem froh waren, wieder jemanden zu haben, der auch Nachtstunden machen kann und sowas. Ich hab dann echt wieder da angefangen...

Muss ich mir Sorgen machen?

Jedenfalls hat dieser Traum mein Gefühl zur Mäcci-Arbeit irgendwie verändert: es ist jetzt irgendwie ein Alptraum geworden. Fröhlich


Nun aber zum Metall-Technik-Schnuppertag: Wir haben gesägt, gefeilt, gebohrt und geschraubt - und was am Ende rauskam, war das da:



Na, was ist es?



Ein schnuckeliger Handyhalter!

Es war ganz interessant, aber den lieben langen Tag über möchte ich das nicht machen müssen. Metall ist noch viel heikler als Holz und will viel genauer bearbeitet werden... Außerdem sind die Metallspäne sehr anhänglich, in der Werkstatt ist es laut und staubig. Bäh.

Nach dem Werkstättentag habe ich noch spontan im Kino vorbeigeschaut: "Mitten ins Herz" mir Hugh Grant und Drew Barrymore. Mehr dazu aber in einem eigenen kurzen Beitrag: <KLICK>

Gute Nacht!

Claudia

13.03.2007 um 17:18 Uhr

Schöner Tag heute.

von: Gadabout   Kategorie: Job/Ausbildung


 Die Sonne scheint (bzw. geht grade unter). Und es ist irre warm. Und mir ist schwindlig. Argh. Schon seit Tagen eigentlich. Das hatte ich vor knapp einem Jahr auch schon mal, da hat das 10 Tage gedauert. Total unangenehm. Ich hoffe doch, dass es dieses Mal schneller vorbeigeht. Immerhin steht "mein" Auto schon wieder vor der Tür und wartet auf mich. Fröhlich Und ich kann doch nicht fahren, wenn sich im Kopf alles dreht. Abgesehen davon habe ich eine zugeschwollene Nase ohne Rotz, eine heisere Stimme ohne Halsweh und Husten ohne verschleimte Bronchien. Echt seltsam.

Heute hatten wir "Experimentiertag". Das bedeutet: Wir mußten in Kleingruppen verschiedene Aufgaben lösen, zB Stromkreise mittels Batterien, Lämpchen, Motoren,... basteln oder Luftballons dazu bringen, an der Decke zu kleben oder diverse Fragen beantworten mittels Recherche im Internet oder,... Es waren teils interessante Dinge dabei, manches war eher langweilig oder nervig. Vieles war ähnlich wie gestern. Mich hat vor allem eines "überrascht": wie sehr mich die Teamarbeit genervt hat, wenn es drum ging, herauszufinden, wie manche Dinge funktionieren. Ich bin da eher der "ich ziehe mich zurück und komme wieder, wenn ich es weiß" - Typ. Nicht, dass das unbedingt etwas Neues wäre. Aber so deutlich habe ich das noch nicht bemerkt.

Danach hatte ich ein Einzelgespräch bei meiner persönlichen Beraterin, wo ich endlich mal so einiges loswerden konnte in Bezug auf meine Präferenzen und Abneigungen. Fröhlich

Morgen EDV-Tag.

Lege mich jetzt ins Bett, damit sich die Welt aufhört zu drehen.

Claudia