Die Zeit vergeht, gar nicht so lange her das wir die TAT Ausbildung starteten und gestern am frühen Abend kam ich mit Ailin vom 3 tägigen TAT Abschlussseminar zurück.
(MO - MI) mit anschließender Prüfung am Donnerstag zurück.
Es waren 15 Hunde verschiedenster Rassen in der Gruppe und das Training war
zwar im Schatten, aber bei 37° auch nicht gerade kühl.
Alle Hunde waren motiviert, sogar oder obwohl eine läufige Hündin dabei war.
Geübt wurde außer UO auch bzw. speziell Situationen mit Rollstuhl,
Gehwagerl, Krücken. Bedrängen des Hundes, Vertrauensübungen wie Hund unter
"Fallschirm", abrufen vom Spiel, abrufen vom Spiel mit einer Gruppe von
Hunden. Abrufen vom Füttern bzw. Leckerliegeben.
Für die Hunde immer wieder Stresssituationen. Aber es war echt toll.
Donnerstag bei der Prüfung war für mich ein Wermutstropfen drin, das den
Prüfern erst da bewusst wurde, das Ailin ja erst 17 Monate alt ist (war da
zwar bereits 4 Tage darüber) wurde nur die Junghundeprüfung abgenommen und
wir dürfen in 6 Monaten dann zur "Erwachsenenprüfung" antreten.
Heißt erst in 6 Monaten gibt’s dann den Ausweis - geprüfter Therapiehund und dann die Jährliche Kontrollprüfung.
Jetzt stehen und Assistenzeinsätze in Geriatrie und Schule bevor.
Ich freu mich schon richtig.
Was mich besonders gefreut hat war als di Prüfer meinten Ailin sei ein
supertoller Hund mit sehr guten Anlagen.
Sie hat wirklich jede Situation souverän gemeistert, weder das Schmeißen von
einem Blechgeschirr, das mich voll erschreckte weil hinter meinem Rücken und
unvermutet, noch eine Gruppe von 5 ihr fremden Leuten die auf uns zustürmte und Taschen
trug mit denen sie noch "wedelten", noch gleichzeitig Rollstuhl, Krücken und Gehhilfe benutzt von
ihr fremden Menschen brachte sie aus der Ruhe.
Sie ging auf jeden gelassen aber sehr neugierig zu um sie anzustupsen,
Kontakt aufzunehmen. Füttern eines Fremden Rüden und einer fremden Hündin
direkt vor ihrer Schnauze lies sie auch kalt.
Ich bin echt stolz auf meine Maus, die sonst so lebhaft, sich in den
Situationen voll zurück nehmen konnte. Und was mich zusätzlich besonders stolz macht, Ailin konnte ja wegen ihrer Pfotenverletzung 5 Wochen weder an Schafen trainieren noch am Rad laufen, noch schwimmen. Sie mußte sehr ruhig und bewegungsarm gehalten werden damit die Wunde verheilen kann.