Planet Punk

31.05.2005 um 14:07 Uhr

Inakzeptabel

Stimmung: nachdenklich
Musik: Wizo - Kein Gerede

Es kommt oft vor, dass Tolerante Gewissensbisse verspüren. Ist es denn tolerant, wenn ich Intoleranz nicht toleriere? Anders gesagt: Muss ich als toleranter Mensch nicht alle anderen Meinungen akzeptieren, also zum Beispiel auch einen Nazi tolerieren. Liebe Zweifler, die Antwort fällt leicht:

Nehmen wir als Berispiel Rassismus. Ist es nun intolerant wenn ich in einer Diskussion nicht akzeptiere, wenn jemand ausländerfeindliche Argumete bringt? Ist es intolerant wenn ich es verurteile, wenn ein Schwarzer in der UBahn Neger geschimpft wird, wenn im Fußballstadion die Spieler "zurück in den Urwald" verordet werden?
Es fällt mir nicht schwer hier überzeigt nein zu sagen. Um das Ganzew nochmals zu verdeutlichen:

Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

In anderen Situationen fällt es schon schwerer tolerant zu sein. Als toleranter Mensch vertrete ich ein Standpunkt, dass ein Mensch an das glauben soll was auch immer er will.
Nun kann ich aber nicht akzeptieren, wenn das zur Unterdrückung von Frauen, oder wie in Indien von ganzen Gesellschaftsschichten führt.

Unterdrückung ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

So einfach ist die Sache aber nicht. Diese Verbrechen kann man nicht verurteilen und damit verdrängen. Das Mittel heißt Aufklärung.
Unserer Gesellscgaft scheint dieses Wort jedoch fremd zu sein. Wie kommt es sonst, dass ein Politiker ganz ohne folgen neonazistische Aussagen tätigen kann?
Nebenbei sparen wir ganz fleißig an unserer Bildung. Sicher auch nicht das richtige Rezept....

29.05.2005 um 13:04 Uhr

Versuch einer Danksagung

Stimmung: melancholisch
Musik: Nachrichten

Gestern war es soweit. Das Farin Urlaub Racing Team (FURT) ist nach Wien gekommen, und hat der gut gelaunten ausverkauften (?) Arena einen wunderschönen Abend beschert.

Nun ist es so, dass meine Wenigkeit schon zu Beginn seiner Jugend Farins Band die ärzte, aber ganz besonders dem Gitarristen selbst verfallen ist. Die Texte und die Lebenseinstellung des Berliners haben meine Persönlichkeit enorm beeinflusst, mich zu dem gemacht der ich bin.
Angesichts dessen ist es für mich immer wieder etwas ganz Besonderes die ärzte oder eben auch Farin live sehen zu dürfen.

Hiermit sage ich danke. Ich habe eine wunderschöne Jugend gehabt. Farin und die ärzte waren ein wichtiger Teil davon. Und werden es auch weiterhin sein.

Es ist egal, was Du bist.
Hauptsache ist, es macht Dich glücklich!

27.05.2005 um 20:58 Uhr

die österreichischen Bayern

Stimmung: müüüüde
Musik: Bad Brains, Heinz

Es ist geschehen: Rapid Wien ist zum 31. Mal österreichischer Fußballmeister - und das mehr als verdient. Ein großer Erfolg für die Mannschaft, eine umso größere Blamage für den Erzrivalen Austria Wien.

Austria Wien ist seit Jahren der reichste Fußballclub Österreichs. Seit Frank Stronach (der einst Franz Strhsack hieß) den Verein unterstütz werden enorme Beträge für Spieler ausgegeben - mit großem Erfolg: Regelmäßig machen die Medien sich über Austria lustig, ein einziger Meistertitel ist erreicht worden, und das wars dann auch schon.
Kein anderer Verein in Österreich hat eine derart unsympathische Austrahlung wie dieser Traditionsverein. Stronach macht die Austria lächerlich. Niemand braucht den Strohsack. Er hat Austria Wien zu den österreichischen Bayern München gemacht. Vielen Dank!
Was für Eltern muss man haben
um so verdorben zu sein
einen Vertrag zu unterschreiben
bei diesem Scheissverein
PS: Ja, ich bin Austrianer. Ja, ich bleibe es auch.
     Gratulation an Rapid!

26.05.2005 um 18:11 Uhr

Schau in die Krone

Stimmung: erschöpft
Musik: Klaviermusik, live von meiner Schwester

Ich verabscheue dieses Blatt. Millionen Käufer lesen jeden Tag den Schrott den diese (ach so unabhängige) Zeitung verbreitet. Medien vermitteln uns Werte. Ganz besonders gerne tut dies die Kronen Zeitung. Hier Ausschnitte aus einem Artikel der letzten Wochenends-Beilage:

"Papa macht alles falsch!
Jeder zeigt Verständnis für die Doppelbelastung - Beruf und Familie - der Mütter. Doch haben auch immer mehr Männer mit dieser Rolle zu kämpfen - ein Plädoyer für den modernen Vater.

Es war einmal ... So beginnen die Geschichten von der guten alten Zeit. Es war nämlich einmal, dass die Frauen sich daheim um die Kinder gekümmert haben. "Kinder, Küche, Kirche", das war die den Müttern zugedachte Rolle. Während die Väter draußen, in der rauen Berufswelt, ihren Mann standen. Am Abend kam man, die Kinder artig, die Suppe auf dem Tisch udn eine liebevolle Ehefrau hörte sich gedudlig die Sorgen und die Heledentaten ihres Angetrauten an. NAch dem Abendessen setzte sich der Herr des Hauses auf das Sofa, nahm die Zeitung zur Hand und trank ein Bier. [...]"

So steht es geschrieben. Tja, angesichts der Tatsache, dass Millionen Leser jeden Tag diese zeitung kaufen, halten wohl auch Millionen Leser diese Zeitung für gut.
Mir wird schlecht.

PS: Ja, ich bin ein Mann

25.05.2005 um 16:43 Uhr

Am Anfang der Sonne

Stimmung: hyperaktiv
Musik: Pudelsong - Farin U, Spread your Love - BRMCC

Sehr geehrte Leser!

Sie haben es geschafft, sie sind gerettet, und kommen in den Himmel. Genau genommen sind sie hier auf der Sonne. Es mag ihnen heiß sein, daran gewöhnen sie sich. Begleiten sie mich auf dem Weg ans Ende der Sonne - Wir werden eine spannende Reise erleben!

Juhuuu!?!Mein Maturatermin ist endlich fix. Ich darf heute in 2 Wochen schon um 7 Uhr in der Schule sein. Freude.
Im Ernst: Ich freu mcih wirklich, wird mri gerade sehr bewusst. Und nervös bin ich.

Nicht vergessen:
Heute Abend großes Championsleague-Finale: Milan - Liverpool