why serious?

03.06.2011 um 18:45 Uhr

die narbe spuckt blut ...

von: 2ju

 ...und mein stolz geht vor dir auf die knie

 

unerreichbar .

23.05.2011 um 22:43 Uhr

that secret ...

von: 2ju

... that you dont know

it fucks with my honour

15.05.2011 um 21:58 Uhr

weg

von: 2ju

so viel das mich haltet, so viel das mich nachdenklich macht, so viel, das mich umkehren lässt.

drei schritte vorwärts und fünf zurück.

plötzlich kann ich nicht mehr erkennen was richtig und was falsch ist. wo links und wo rechts ist. wo sich mein weg gabelt, wo ich platz zum umkehren habe, wo ich rasten könnte.

kein schild, das mir zeigt, wohin der richtige weg führt. keine vorstellung wie lange es noch so weitergehen soll. wie oft ich mich noch verirren werde, wie viele abkürzungen ich mir noch leisten kann, ehe ich an den vielen aus dem boden ragenden wurzeln und äste zum sturz komme.

all die wunderbaren erinnerungen und augenblicke türmen sich wie schwere steine in den rucksack, den ich zu tragen habe. so viele momente die mich daran erinnern, dass es vielleicht doch richtig wäre umzukehren. die last wird immer schwerer, je länger ich denselben weg noch gehe. ich habe angst, dass mich der rucksack mit diesen vielen schönen augenlicken zu boden reißt und mir schließlich den optimismus raubt, der mich antreibt.

so schwach, wo ich doch eigentlivh weit schwereres, viel länger, auf einem viel steinigeren weg tragen kann ...

09.05.2011 um 20:26 Uhr

i am

von: 2ju

Musik: max prosa - visionen von marie

BRAINFUCKED
BRAINFUCKED
BRAINFUCKED
BRAINFUCKED 

08.05.2011 um 22:20 Uhr

möglich

von: 2ju

Musik: the xx - basic space

wir wussten es ist unmöglich

deshalb haben wir es getan.

 

nelson mandela  

07.05.2011 um 12:28 Uhr

wertlos

von: 2ju

muss man sich eigentlich behandeln lassen 

als wäre man wertloser

als n stück scheiße?

oder was soll das? 

05.05.2011 um 12:47 Uhr

wahn

von: 2ju

realität mach nie

platz für phantasie

platz für euphorie

für so viel illusion

 

so ein großer wahn

so ein schlechter plan

und es fängt von vorne an

 

 

04.05.2011 um 19:25 Uhr

resultate persönlicher grenzerlösfunktionen

von: 2ju

Stimmung: mathematisch
Musik: the xx - basic space

ich sollte lernen doch kann nur grübeln

ich sollte über regressionen und sättigungswissen bescheid wissen, und kann nicht einmal sagen ob ich wasser mit oder ohne sprudel möchte.

ich sollte die restliche zielformulierung meiner umfrage fertigstellen, doch fängt mein körper nach gefühlten 6 mathelernstunden nun an zu zittern.

 gedanken schweifen ab obwohl ich weiß dass dies das letzte ist, das jetzt passieren darf.

es sei denn ich begnüge mich heuer zum ersten mal mit der schlechtesten zahl der notenskala.

mach mich nun wieder an die arbeit, elastizitäten und grenzerlösfunktionen zu berechnen. ich sollte formeln zur berechnung der beibehaltung des seelengleichgewichts finden. grenzfunktionen um herauszufinden wo meine grenzen der geduld liegen. elastizitätsberechnungsformeln um zu berechnen, wie lange ich meine hoffnung auf eine zeit, die nicht jede einzelne meiner körperzellen 25stunden am tag komplett abstresst, noch beibehalten kann. 

 

kann ich die solveformel mit dem =zeichen nach dem doppelpunkt nicht dazu nötigen, die sättigungsmenge meines wunsches nach ganz ganz ganz vielen augenblicken mit iiihm zu berechnen? damit ich endlich weiß welche x- und y-koordinaten unser glück haben kann, wie ich es schaffe, dorthin zu kommen und mit welchem marktpreis ich das gleichgewicht zwischen tatsächlichem angebot und dem ständig wachsenden verlangen bewerten kann?

  

19.04.2011 um 14:57 Uhr

selbstzweifel

von: 2ju

Stimmung: bedrückend

Ich muss mich ablenken. Eigentlich sollte ich ja vor Glückund Zufriedenheit nur so strahlen. Kann ich aber nicht. Nur ein Gedanke schießtmir den ganzen Tag, jede Minute und Sekunde durch den Kopf. Er lässt all meineFreude, all meine Hoffnung auf einen kommenden, perfekten kurzen Lebensabschnittzu zweit, zunichtemachen.

Es fängt schon damit an, dass er mich zweifeln lässt, ob ichüberhaupt von einem „Lebensabschnitt zu zweit reden kann“. Zweifel, Ängste. Ichzweifle an mir. Ohne um den heißen Brei zu reden und genauergesagt: an meinemAussehen.

Habe ich überhaupt Grund dazu, mich zu freuen und vor Glückund Liebestaumel zu prahlen und zu strahlen? Gibt mir die momentane Situationwirklich Anlass dazu, von einem „kommenden Liebesglück“ zu reden? Oder ist allesnur Einbildung? Bilde ich mir die Zuneigung nur ein, die mir von ihm gegebenwird? Interpretiere ich in all seine zärtlichen Küsse, seine sanften Umarmungenund liebevollen Berührungen wieder über die Maßen zu viel hinein?

Was ist es, wenn ich nette Worte, Komplimente von ihm zuhören bekommen? Wenn er mich zu sich zieht, um mich zu küssen? Wenn er mich indie Arme nimmt, um mir nah sein zu können? Die Elektrizität zu explodierenscheint wenn sich unsere Gesichter, unsere Wangen sich berühren? Es reicht mirnicht aus, bloß seine Hand zu halten.

Was ist es, wenn er mir das Gefühl gibt, etwas Besonderes zusein? Sind es berechtigte Zweifel? Ich denke schon. Der Grund für meine Sorgenund Ängste ist nur einer. Selbstzweifel.

Warum will er mich, wenn er doch so viele, so undenkbarviele andere Mädchen haben könnte? Warum will er meine Hand, wenn er doch soviele Hände halten könnte, die schöner sind als meine? Warum will er meineLippen küssen, wenn er doch so viele schönere, vollere, sanftere Lippen küssenkönnte? Warum will er meine Haut berühren, meinen Körper, wenn sich doch soviele schönere, schlankere, braunere Mädchenkörper nach ihm verzehren würden? Warumwill er mit meinen Haaren spielen, wenn es doch so viele Mädchen mit schönerem,vollerem, längerem Haar gibt? Warum, bitte warum, will er mich ansehen, michküssen, mich berühren, mich bei sich haben, wenn es doch so viele, so vieleandere viel schönere, größere, dünnere, viel perfektere Mädchen als mich gibt,die ihn vielleicht genau so wollen wie ich. So viele Mädchen mit schmaleren Hüften,längeren Beinen, vollerem Haar, strahlenderen Augen, sanfteren Lippen, besseremModegeschmack, interessanteren Talenten, schöneren Brüsten, weiblicherenHänden, kleineren Nasen.

Weshalb gibt er mir das Gefühl, MICH ausgesucht zu haben?Warum ich? Warum ich, mit meiner unmenschlichen, ständigen-anwesenden Tollpatschigkeit?Mit meinem blondem Humor? Ich mit meinem alles-andere-als-perfekten Körper?Warum ich, mit einem Ohr das aussieht wie eine Kreuzung aus Elfen- undElefantenohr? Warum gibt er mir das Gefühl, „seine“ zu sein, mir, mit meinenbreiten Hüften, meinem Haaransatz, der irgendwo einen halben Meter hinter derStirn beginnt? Mir, mit meiner nicht-perfekt-kleinen Nase? Warum ich??? Ichbrauche mir gar nicht einzureden, dass die Antwort auf meine Frage: „meinCharakter ist toll“, ist. Das ist er nämlich nicht.

Hier ist es nämlich genau dasselbe: Warum will er mich, woich doch die naive Heulsuse war, die ihn nach monatelangen, sinnlosen Spielereienvollgeheult  und ihm ihre Liebe gestandenhat? Es gibt so viele andere Mädchen die ihn sympathisch, nett, hübsch, anziehend,freundlich, cool, modebewusst etc. finden. So viele Mädchen mit klügerenKöpfen, lustigerem Humor, besserem Charakter, freundlicherem Lächeln. Warumich? Die Frage „warum ich“, zieht auch sogleich eine neue Frage mit sich:„ Bines überhaupt ich?“ Denn, wenn er schon so viele Andere haben könnte, warum kannes dann nicht so sein, dass seine Lippen auch die Lippen anderer Mädchenküssen, seine Hände auch die Hände Anderer berühren?

Ich versuche perfekt zu sein, perfekt für ihn –perfekt fürmich. Facebook-profile zieren wunderschöne, perfekte, wenn auch bearbeiteteMädchengesichter ohne Makel und überschüssigen Rundungen. Gerade jetzt imSommer stelle ich mich wieder vor die Entscheidung „Radikaldiät“ oder „nicht-vor-die-Türe-gehen“.Aufgrund fehlender Disziplin und mangelndem Ehrgeiz ist es dann meistens so,dass ich zwar vor die Türe gehe, dies aber mit gesenktem Kopf, fehlendemSelbstbewusstsein und ständig eifersüchtigen Blicken auf Mädchen, die dann ebenbrauner, schlanker, schöner etc. sind. Kompletter Irrsinn  ist das!!! Ich kann es aber nicht ändern, undmich erst recht nicht.

Perfekt sein für ihn - damit dieses momentane Glücksgefühl,wie ich es in meinem bald 18-jährigen Leben noch nie hatte, noch lange, langeZeit andauert – ist alles woran ich in diesen Tagen denken kann. Genau dieses Gefühl,nicht gut genug für jemanden zu sein, ist auch der Grund dafür, dass ich jedeNähe, jede liebevolle Berührung scheue (oder noch bis vor einige Wochengescheut habe) – mich zu distanzieren von allen Zärtlichkeiten, Annäherungen,immer aus Angst, dass er, wenn er mir zu nahe kommt, meine Unvollkommenheit - seies in Gesicht oder sonst wo – plötzlich erschreckend findet.

Warum sagt er zu mir, er würde nur „Germanys Next Topmodel“ ansehen,wenn ich dabei wäre? Er meint, ich bilde mir auf mein Aussehen ‚berechtigterweise‘sehr viel ein... WARUM bitte?? Nur weil ich mir nicht 5mal am Tag den Finger inmeinen Hals stecke? Nur weil ich meine Unsicherheit überspiele, indem ich mir undAnderen zu sagen versuche, ich sei hübsch??

Er weiß, dass er schön ist. Er weiß, dass er cool ist. Erweiß, dass er einen guten Körper hat. Alle wissen das. Warum sollte er dannmich wollen???? Warum nicht die Eine da, die in den letzten paar Monaten 10 kgabgenommen hat und jetzt (ich muss es mir eingestehen) echt gut aussieht. Ständigaktuelle, neueste Mode etc. Die ist in seiner Clique, versteht sich mit all seinenFreunden, ist immer und überall mit dabei. Warum soll er z.B. die nicht die wollen???Die hat auch Humor, ist auch nett (zu ihm), lacht auch viel!!!! Mit ihr könnteer auf unkompliziertere Art viel mehr Zeit verbringen als mit mir, ich wohne 30Minuten Autofahrt von ihm weg – sie nur 5 Minuten Bus. Mit ihr könnte er sichim Zuge der Treffen mit seiner Clique treffen – die ist ja auch immer undüberall mit dabei!!!!

Warum will er dann mich??? Will er mich denn überhaupt??? MeineFragen wiederholen sich...

Trotz all meiner Zweifel gibt er mir die MöglichkeitErfahrungen zu sammeln, die sich nicht bloß auf betrunkene Aktionen, gefühlsloseKüssereien etc. beschränken. Wenn er bei mir ist, wenn ich weiß, er ist nichtbei Anderen, ist alles perfekt. Dann ist er bei mir. Alles ist gut. Alles istperfekt. Es sollte nie aufhören.

Es dauert jedoch nicht lange, dass mich – auch wenn ich michnoch so sehr dagegen sträube – meine Zweifel auffressen. Ich versuche das Wort „Eifersucht“zu meiden, da ich stets versuche „nicht“ eifersüchtig, nervig, klammernd,besitzergreifend zu sein. Ich warte beim Antworten auf seine SMS Minuten undStunden, damit er nicht denkt, ich sei nervig und klammernd.

Stunden und Tage in denen er nicht bei mir ist, obwohl erkönnte, veranlassen mich, solche Zeilen zu schreiben.  All meine Ängste niederzuschreiben, in derHoffnung auf eine Antwort auf meine Fragen.

Ich will ihn im Glauben lassen, dass ich mit meiner offenen,selbstbewussten, coolen Art zu ihm passe. Ich bin sein starkes Mädchen, dassich am liebsten vor allen verstecken würde und mit einem immer-freundlichenLächeln durchs Leben marschiert. Dass ich nahe am Wasser gebaut bin, weiß erzwar.

Wie nahe, weiß jedoch nur ich – und die zwitschernden Vögeldie soeben über mir umher fliegen. 

19.04.2011 um 12:06 Uhr

zweiter gedanke

von: 2ju

i just say

what you wont say