Ben en Granada

27.11.2008 um 01:49 Uhr

Viel Arbeit, viel Spass, 27.11.08

Heute trafen wir uns wieder um 11:00 Uhr auf der ETSIIT um wieder an unseren Aufgaben aus „ingeniería del software“ zu arbeiten. Irgendwie stimmt etwas nicht, wenn wir zum wiederholten Male die dazugehörige Vorlesung ausfallen ließen, um mit den Übungen fertig zu werden. Also da stimmt irgendwie das Verhältnis nicht so ganz, aber gut – pero bien :o)

Um 15:00 Uhr verabschiedete ich mich dann kurz um in die Vorlesung aus „ofimática“ zu gehen und zwei Stunden später ging es wieder weiter und das bis kurz nach 21:00 Uhr. So arbeiteten wir heute an die sieben Stunden um im Endeffekt immer noch nicht fertig zu sein. Der Rest wird sich morgen Vormittag nochmals treffen um die letzten Aufgaben zu erledigen, ich muss mich jedoch wieder anderen Angelegenheiten widmen. Neben dieser Übung muss ich morgen auch die Lectura aus „comportamiento del consumidor“ abgeben und bin noch nicht sehr weit gekommen. Ich habe zwar schon fast alles gelesen aber mit der Zusammenfassung habe ich noch nicht begonnen. Das steht dann für morgen auf dem Programm.

Jose nahm mich wieder auf dem Motorrad mit nach Hause und fragte mich ob ich nicht Lust auf Kino hatte. Da wir heute wirklich zu Genüge arbeiteten, hatten wir uns das wirklich verdient und schauten uns den neuen James Bond Film an. Was das Verständnis anbelangt, ging es zwar schon besser als beim ersten Kinobesuch (Bat Man), aber um die Handlung wirklich zu begreifen immer noch zu wenig. Aber eine Steigerung war auf jeden Fall bemerkbar. Es war eine sehr gute Entscheidung noch ins Kino zu gehen, sprich etwas zu unternehmen, was nichts mit der Uni zu tun hatte. Wenn ich mit Jose am Weg bin, amüsiere ich mich ohnehin immer sehr gut – mit ihm habe ich wirklich einen tollen Freund gefunden, was natürlich nicht heißen soll, dass all meine tollen Leute in Tirol damit ersetzt wären! Ich vermisse euch! :o) Aber irgendwie muss ich mich ja etwas trösten! Nein aber ich kann mich wirklich mit meiner Projektgruppe nicht beklagen. Ich habe schon von anderen Studenten gehört, welche es für unmöglich halten mit Spaniern zusammen zu arbeiten, von wegen Arbeitsdisziplin, zeitnahe Aufgabenerledigung, usw. Auch wenn wir von den Abgabefristen her immer recht knapp dran sind, stimmt dafür das Klima in der Gruppe – das ist sehr viel wert!

Na dann, werde ich jetzt mal schlafen gehen, da des schon wieder 02:00 Uhr ist und ich heute wieder um 07:00 Uhr zum Sprachkurs auf muss. Ich freue mich schon auf das Wochenende um endlich wieder einmal ausschlafen zu können.

26.11.2008 um 01:40 Uhr

Zu viel Arbeit für eine Vorlesung, 26.11.08

Maritas gestriger Geburtstag fiel wirklich äußerst ungünstig auf einen Dienstag, d.h., dass wir am Tag darauf schon um 08:30 Uhr im Sprachkurs sitzen müssten. Nachdem ich gestern, oder heute früh, nach Hause kam, hatte ich auch die Intention in wenigen Stunden wieder aufzustehen um den Sprachkurs zu besuchen, nur vergaß ich, wie schon so oft, den Wecker richtig zu aktivieren. Und verständlicherweise wachte ich nicht von selbst nach nur wenigen Stunden Schlaf wieder auf, so fiel der Sprachkurs heute flach. Am Abend erfuhr ich dann noch, dass Marita sogar im Kurs war, Aputro jedoch nicht :-p Der war auch gestern im Habana auf einmal spurlos verschwunden ...

Nachmittags kümmerte ich mich dann um mein Arbeitspaket aus unserem Übungsprojekt aus der Vorlesung „ingeniería del software“ und musste feststellen, dass es sich dabei um weitaus mehr Arbeit handelt als ursprünglich vermutet. So arbeitete ich heute circa sechs Stunden daran, drei vor der abendlichen Übung um 19:00 Uhr, und drei danach um jetzt immer noch nicht fertig zu sein. Für nächsten Mittwoch bekamen wir natürlich auch noch neue Arbeit hinzu. Wir werden uns jetzt morgen um 11:00 Uhr treffen, haben dann jedoch voraussichtlich nur eine Stunde Zeit. So wird es sich wohl ergeben, dass wir uns um 20:00 Uhr wiederholt zusammensetzen müssen, da die korrigierten Übungen 2 – 4 bis Freitag 14:00 Uhr abgegeben werden müssen. Da ich ja in meinen anderen Kursen nichts zu tun habe, stresst mich das überhaupt nicht ... ich hoffe nächste Woche wir wieder etwas stressfreier, damit ich mich auch wieder einmal um Wichtigeres kümmern kann wie z.B. nach schon über einer Woche mit meiner Mum zu skypen. Auch für Nadja hatte ich in den letzten Tagen eher weniger Zeit, aber gut – oder „pero bien“ wie Apturo sagen würde :-) – der Stress wird hoffentlich auch wieder vorübergehen und dann geht das alles wieder leichter.

25.11.2008 um 01:20 Uhr

¡Cumpleaños feliz, Marita!, 25.11.08

Nach der gestrigen Tapas-Tour habe ich mich heute fein ausgeschlafen und bin circa 3 Stunde vor Vorlesungsbeginn aufgestanden um mich noch etwas auf die bevorstehenden Kurse vorzubereiten, d.h. ungefähr gegen Mittag. Die Übung aus „ofimática“ habe ich mir heute gespart, da ich mit der aktuellen Aufgabe gut vorankomme und wir auch nächste Woche noch Zeit haben werden diese fertig zu stellen.

So hatte ich meine erste Vorlesung, „comportamiento del consumidor“, erst um 15:30 Uhr. Wie gestern angekündigt besprachen wir heute mit der Assistentin des Professors die aktuelle Fallstudie und diesmal meldete ich mich ebenfalls zu Wort um Punkte für die Mitarbeit zu sammeln. Nachdem die Diskussion nach einer Stunde, ursprünglich wären zwei Stunden vorgesehen gewesen, bereits abgeschlossen war, hatte ich noch genug Zeit um ein wenig zu Arbeiten und mich auf die nächste Übung aus „informática de gestión“ vorzubereiten. Schon vor zwei Wochen wurde uns angekündigt, dass wir heute einen Test über die ersten 4 Kapitel dieser Übung schreiben werden. Da mir dieser Stoff weitgehend bekannt ist, hielt sich der Lernaufwand in Grenzen und der Test war dementsprechend weniger aufregend, sodass ich auch schon eine halbe Stunde früher als geplant abgeben konnte.

Abends war ich zur Geburtstagsparty von Marita, einer polnischen Kollegin aus dem Spanischkurs, eingeladen um ihren 21.Geburtstag zu begießen, ähm ich meine natürlich um darauf anzustoßen :o) Erfreulicherweise kam auch Apturo, ein sehr sympathischer Franzose, ebenfalls mit mir im selben Sprachkurs, sodass ich mich hauptsächlich mit ihm unterhielt. Wir amüsierten uns köstlich über seine spanische Lieblingsphrase „Pero bueno“, da diese fast jeden zweiten Satz einleitete. Zuerst waren wir mit ungefähr 15 weiteren Studenten bei Marita zu Hause um nachher noch in die Stadt zu ziehen. Wir landeten in einer Salsa Bar namens Habana in der Nähe des Plaza Isabel La Católica. Zu guter Letzt spazierten wir noch in die Straße Pedro Antonio de Alarcón und gönnten uns noch ein Kepab und ein letztes Bier. Natürlich gibt es von diesem äußerst gelungenen und lustigen Abend auch Fotos.

Das Geburtstagskind

Apturo der Franzose

Bailar, bailar, bailar y bailar.

Welche genialer Blick! :o)

Im Habana mit Jacob (America), Daniel (wieder einmal der einzige Spanier) und Apturo.