Da wir schon die letzten beiden Wochenende zum Reisen
nutzten und alle guten Dinge drei sind, schlossen wir uns heute einen
Gruppe von 110 Studenten an um das Dorf Ronda, in der Nähe von
Málaga, zu besuchen. Die von der ASEE organisierten Busse starteten
bereits um 08:00 Uhr morgens von den Comedores
Universitarios nahe dem Campus Fuente Nueva los. Nach 3
Stunden fahrt erreichten wir das Dorf Ronda. Eine atemberaubenden
Landschaft und eine sensationell einzigartige Lage machten diesen
Ausflug zu einem besonderen Tag. Ronda ist auf zwei Hügeln gelegen,
welche durch eine schmale, canyon-artige Schneise, durch die ein
Fluss fließt, getrennt sind. Auf einer Seite befindet sich der
ältere Stadtteil, auf der anderen der Neuere. Beide Stadtteile sind
hauptsächlich durch zwei Brücken verbunden. Die puente
nuevo („neue Brücke“) ist eine der größten
Touristenattraktionen in Ronda und das zu Recht. Von der Brücke aus
hat man einen gigantischen Ausblick auf die Umgebung rund um Ronda
und eine gigantische Perspektive auf die 100 Meter tiefe Schlucht,
durch die sich der kleine Fluss seinen Weg bahnt. Eine zweite, etwas
kleinere Brücke, die puente viejo („alte
Brücke“), verbindet die beiden Stadtteile etwas weiter im Osten.
Als wir in Ronda ankamen besorgten wir uns im
Tourismusbüro einen Studentenbonus um € 3.-, mit dem wir Zutritt
zu 5 unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten erhielten. Davon sahen wir
uns X an: Das casa del Gigante, das Museum von Ronda und ein
kleineres Museum nur über die puente nuevo. Auch die arabischen
Bäder hätten wir uns total gerne angesehen, aber eigenartigerweise
schließen all diese Sehenswürdigkeiten an Samstagen bereits um
15:30 Uhr und so konnten wir die Bäder lediglich von Außen
besichtigen.
Aber nun genug der Worte – jetzt wird es Zeit einige
Fotos dieses Tages zu präsentieren, insgesamt habe ich 100 Fotos nur
an diesem Tag gemacht, die das sehenswerte Dorf Ronda und seinen
Umgebung weitaus imposanter beschreiben. Viel Spass beim Durchsehen!
Gesagt sei noch, dass wir an diesem Tag erst um 21:30
Uhr wieder in Granada ankamen und, obgleich Samstag war wir definitiv
keine Lust mehr zum Ausgehen hatten. Zahlreiche Stunden Fußmarsch
durch Ronda ließen uns nur noch müde in die Betten fallen.
Eine aussagekräftige Statue vor dem Plaza
de Toros nahe dem Tourismusbüro, wo wir
ankamen.
Der freiwillige Mitarbeiter der ASEE erklärt uns
äußerst kompetent einige Daten und Fakten rund um das Dorf Ronda
und dessen Geschichte. Ich frage mich wirklich, woher der das alles
weiß. Sein Wissen würde meiner Meinung nach leicht zum
Touristenführer reichen.
Ein gigantischer Ausblick von der puente nuevo aus.
Schon faszinierend, wie nahe man Häuser an diesen
steilen Abgrund bauen kann.
Der Blick in 100 m Tiefe
Die puente nuevo oder neue Brücke
Das kleine, jedoch interessante Museum in Inneren der
puente nuevo mit zahlreichen Informationen zur Brücke selbst.
Leider begann es nach unserer Ankunft kurz zu regnen.
Nach einer Stunden stellte sich jedoch wieder trockenes Wetter ein,
richtig schön war es an diesem Tag leider generell nicht. Die
verregnete Zeit verbrachten wir bei einem gemütlichen Mittagessen
bei McDonalds – sei der Ort auch noch so klein, es muss ein Mäci
dort hinein! :o)
Im Innenhof des casa del Gigante
Eine mehr oder weniger gut erhaltenen Skulptur des
Giganten: Wer dieser Typ wirklich war und was er Besonderes geleistet
haben soll, konnte ich leider nicht wirklich herausfinden.
Der Garten des Giganten – wer auch immer er war:
Geschmack hatte er.
Ein Brunnen im Museum von Ronda, in den ich für Nadja
und mich beim Aussprechen des Satzes „¡Te quiero, Nadja!" zwei
Glücksmünzen geworfen haben.
Der wunderschöne Jardines de Chefchauen („Garten des
Chefchauen“), immer noch im Museum von Ronda.
Der ältere Stadtteil von Ronda, in dem sich auch das
casa del gigante, das Museum von Ronda und die arabischen Bäder,
welche bei unserer Ankunft schon geschlossen waren, befinden.
Der Blick auf die andere Seite, also auf den neueren
Stadtteil.
Das Alminar de San Sebastian („Minarett des Hl.
Sebastian“), welches vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammt.
Eine kleinere, unbedeutendere, aber irgendwie schön
gelegenen Brücke.
Die puente viejo bzw. die alte Brücke
Ein wunderschönes Plätzchen in den Jardines de Cuenca.
Der Hauptplatz in Ronda
Die Alameda del Tajo, ein wunderschöner Park mit einer
riesigen Allee und einem herrlichen Ausblick auf die Umgebung von
Ronda. Dieser Park wurde bereits im 19.Jahrhundert angelegt.
Eine wunderschöne Kirche mit einem von Palmen gezierten
Eingang.