Fanclub TWENTY4SPORTS.AT

02.11.2006 um 20:56 Uhr

Gulewitz in Ohlsdorf

Gerhard Gulewitz hält einen Vortrag für das Twenty4Sports Team

 Wann? 14. Nov. 2006 19 Uhr

 Wo? Volksschule Ohlsdorf

Das Twenty4Sports Team freut sich auf Jeden, der vorbeischaut

Vorverkauf: 7 €

Abendkasse: 9 €

 

26.10.2006 um 12:05 Uhr

Bin wieder da

hallo ihr Lieben...

Ich hatte leider erst jetzt wieder zeit die homepage zu erneuern abe jetzt wird sie immer am neuesten Stand gehalten, versprochen!!

 

glg, Lisa

29.04.2005 um 22:30 Uhr

Cremona 24h Rennen

Zum ersten Mal in dieser Saison hatten wir wieder ein Wohnmobil der Firma Gebetsroither aus Timelkam gechartert, um mit selbigem den langen Weg über die Alpen nach Cremona zurückzulegen.

Nach der insgesamt achtstündigen Fahrt – inklusive Zwischenstopp in Innsbruck (nächstes Mal vergessen wir garantiert keinen Topf zum Nudelkochen mehr!) – konnten wir es kaum erwarten unser neues Zelt im Sportzentrum aufzubauen. Doch zuerst mussten wir den richtigen Platz finden, was angesichts der mangelnden Italienisch-Kenntnisse unsererseits, und der kaum besseren Englisch- oder Deutsch-Kenntnisse seitens der Veranstalter gar nicht so leicht war.
Einmal die richtige Stelle auf dem Parkplatz gefunden, fanden wir uns direkt gegenüber der einzigen deutschsprachigen Teilnehmer (außer uns Österreichern), nämlich dem Team Radl-Rasti aus Bayern wieder.

Da das 24-Stunden-Rennen erst um 15 Uhr gestartet wurde und wir bei der Fahrerbesprechung sowieso nichts verstanden hätten, reisten Mario Billich, Max Schuster und Georg Berndorfer überhaupt erst Samstagmittag an!

Kurz vor 15 Uhr fanden alle Teilnehmer schließlich auch noch den geeigneten Abstellplatz für die Mountainbikes, da alle Starter mittels Laufstart um Punkt 15 Uhr ins Rennen geschickt wurden.
Schon von Beginn an drückten die Mountainbiker aus Italien ordentlich aufs Tempo.
Hatten wir uns vor dem Rennen noch gewundert, warum so viele Fahrer mit einem Fully unterwegs waren, wurde uns spätestens jetzt klar, dass der Kurs alles forderte.
Zwar wies der 8 km lange Parcours durch das Augebiet entlang des Flusses Po kaum Steigungen auf (laut Radcomputer ca. 40 Höhenmeter pro Runde), doch die ständigen Schläge vom Boden forderten nicht nur das Material, sondern auch das Sitzfleisch der Fahrer, zum Kampf auf Biegen und Brechen heraus.

Während die beiden Einzelstarter Georg und Max mit einem Höllentempo ins Rennen einstiegen und zu Beginn sogar vor den Favoriten Valentin Zeller und Wolfgang Fasching in Führung lagen, rollten wir das Feld eher von hinten auf.

Schon bald stellten wir fest, dass uns der Zeitnehmer die Startrunde unterschlagen hatte, da der Chip Leo am Start offensichtlich nicht registriert hatte. Nachdem der Zeitnehmer allerdings unsere Argumentation in Englisch verstanden hatte, machten wir einen Sprung von Platz 43 auf Platz 5 in der Gesamtwertung.

Konstant spulten Max und Georg, aber auch wir unsere Runden herunter. Nach Mitternacht entschloss sich Georg dann zu einer ersten Pause, in der er sich von Erich Wiesauer, der als Masseur mit uns nach Italien gereist war, massieren ließ.
Zu diesem Zeitpunkt lag Max an der 4. und Georg an der 5. Stelle in der Einzelwertung, wir waren 2. in der Kategorie der Mannschaften mit 2 bis 8 Startern.

In den Morgenstunden dann der Schock: Um Punkt 5:30 Uhr, also mehr als 9 Stunden vor dem Ende des Rennens, begann es zu Regnen.
Wir wussten natürlich, was das bedeutete, doch es kam VIIIIEEEELLLL schlimmer.
Wer schon einmal in Maria Schmolln oder im letzten Jahr in Bad Goisern gefahren ist, der kann einiges über Schlammrennen berichten, doch in Cremona war es schlimmer:
Fast die Hälfte des Kurses waren praktisch unfahrbar: Bis zu 30 cm tiefer Schlammboden, die Reifen konnten sich nicht mehr durch den Rahmen drehen, die Bremsen schleiften ständig und das Rad wog plötzlich mindestens 30 Kilogramm.
Wir überlegten lange ob wir aufgeben sollten, doch immer wieder fuhren wir noch eine Runde und noch eine Runde…. Hätte uns Mario in dieser Situation nicht gesagt was Sache ist, wir wären sicher ausgestiegen.

An der Spitze der Einzelwertung lagen weiterhin Valentin Zeller und Wolfgang Fasching. Ein Italiener, der den ersten Teil des Rennens mit den beiden Extremsportlern gefahren war, musste nun das Tempo komplett drosseln und so fand sich Max plötzlich auf Platz 3 wieder.

Auch bei uns wurde es noch einmal spannend:
Das drittplatzierte Team drückte noch einmal ordentlich aufs Gaspedal und kam immer näher, bis sie schließlich eine Stunde vor Schluss eine Minute vor uns waren.
Doch Luki und vor allem Leo verwandelten den Rückstand in einen Vorsprung von 3 Minuten. Somit rollten wir als 2. in unsere Klasse, hinter dem Südtiroler Team Northwave-Lee Cougan über die Ziellinie.

Die eigentliche Sensation war aber Max Schuster: Er beendete das Rennen am hervorragenden 3. Platz hinter Valentin Zeller und Max Schuster und machte den totalen österreichischen Triumph perfekt, so was gibt’s normal höchstens beim Skifahren….

Special Thanks jedenfalls:
… an unseren Masseur, Koch, Betreuer, Helfer, einfach Mann für alles, Erich Wiesauer
… an den sportlichen Leiter, Betreuer, Motivator und Chauffeur Mario Billich.

Special Greetings an unsere „Fahrerlagernachbarn“, das Team Radl Rasti aus Bayern

Übrigens für alle 24-Stunden-Fans (Fahrer, Zuschauer, usw.):
Wir sehen uns bei der
24 Stunden Mountainbike Europameisterschaft in Gosau
17. bis 19. Juni 2005
www.24h-mtb.at

Yours,
Twenty4Sports.at-Team


Ergebnisse:

1. Team Northwave -Lee Cougan, 68 Runden
2. Twenty4sports.at, 65 Runden
3. SC Storo - Grafiche Zorzi, 65 Runden

Solo:
1. Valentin Zeller
2. Wolfgang Fasching
3. Max Schuster
...
25. Georg Berndorfer




 























Links zum Thema:

    www.kulamula.it
    www.radlrasti.de
    www.valentinzeller.com