Christiane Rücker Fanpage

31.12.2009 um 00:25 Uhr

DVD-Empfehlungen

von: Reinhard   Kategorie: Film

05.07.2008 um 00:07 Uhr

Christiane Rücker Filmografie - 80er Jahre und darüber hinaus

von: Reinhard   Kategorie: Film

Christiane Rücker

 

Hier ist Teil 2 der ziemlich vollständigen Filmografie von Christiane Rücker, der die 80er Jahre und darüber hinaus umfasst. Titel von Fernsehserien sind wieder kursiv geschrieben. In den Klammern befinden sich die Namen der jeweiligen Regisseure.

1980

„Weekend im Paradies" (Rolf von Sydow)“

„Wenn auch die Jahre enteilen“

„Anton zieh die Bremse“ (Willy Millowitsch)

„Das Traumschiff – Grenada“

1981

„Der keusche Lebemann“ (Alfred Weidenmann)

1982

„Kottan ermittelt – Die Einteilung“ (Peter Patzak)

„Kottan ermittelt – Entführung“ (Peter Patzak)

„Kottan ermittelt – Hausbesuche“ (Peter Patzak)

„Kottan ermittelt – Fühlt wie du“ (Peter Patzak)

„Humor kennt keine Grenzen“ (Felix Dvorak)

„Kabarett zu den 4 Jahreszeiten“ (Felix Dvorak)

„Zur letzten Instanz“

1983

„Konzertdirektion Gold“ (Peter Fratscher)

1984

„Tiger – Frühling in Wien“ (Peter Patzak)

1986

„Hafendetektiv“ (Sigi Rothemund)

1988

„Damals auf Burg Wutzenstein“ (Ron Jones)

1991

„Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache“ (K.H. Kramberg)

1993

„Die Liebe Familie“ (Michael Pfleghar)

1994

„Vom Glück verfolgt“ (Wolf Dietrich)

1995

„Ein Bett für den Winter“ (Peter Patzak)

2000

„Streit um Drei“ (Wolfram Hundhammer)

2007

„Hausmeister Krause“ (Geriet Schieske)

2008

„XY – ungelöst“ (Thomas Pauli)

18.06.2008 um 17:33 Uhr

Christiane Rücker in den Dramen der 60er Jahre

von: Reinhard   Kategorie: Film

Christiane Rücker
Im ereignisreichen Jahr 1968 spielte Christiane Rücker Hauptrollen in drei bedeutsamen deutschen Filmdramen, die das Genre um Erotik und Sozialkritik erweiterten und so zu großen Publikumserfolgen wurden. Mit Angelica Ott und Herbert Fux war sie in "Engel der Sünde" zu sehen, an der Seite von Elisabeth Volkmann und Otto Stern spielte sie in "Zieh' dich aus, Puppe" und Curd Jürgens und Heinz Reincke waren ihre Co-Stars in "Der Arzt von St. Pauli". Endlich sind diese drei deutschen Filmklassiker jetzt auch auf DVD erhältlich:
"ENGEL DER SÜNDE" (unter dem Alternativtitel "69 Liebesspiele" erschienen)
69 Liebesspiele
"ZIEH' DICH AUS, PUPPE"
Zieh' dich aus, Puppe
"DER ARZT VON ST. PAULI"
Der Arzt von St. Pauli

17.06.2008 um 00:34 Uhr

Christiane Rücker in "Tiger - Frühling in Wien"

von: Reinhard   Kategorie: Film

 
"Tiger - Frühling in Wien" ist die bis jetzt letzte Zusammenarbeit von Schauspielerin Christiane Rücker und Regisseur Peter Patzak.
Christiane Rücker
Aus "Der Spiegel" (1984):

"In Wien werden Freaks für chic gehalten. Deshalb läßt ein zappeliger Regisseur den Hauptdarsteller seines Films aus der Urwald-Republik Pogo in die Metropole der Donauanarchie einfliegen.

Tiger heißt der seltsame Herr. Er ist, dargestellt von dem amerikanischen Komiker Art Metrano, die Hauptfigur in Peter Patzaks Film-im-Film "Tiger-Frühling in Wien". Seine fette Brust ziert eine kitschige Krawatte. Am Flughafen Schwechat kommt er im synthetischen Raubtiermantel an. Ein handlicher Alu-Koffer weist den Mann von Welt aus. Darauf steht: Filmgut.

Auf Geheiß des Regisseurs soll Tiger, ehe es ans Drehen geht, eine Pressekonferenz mit seiner Erkennungsmelodie erheitern: Aaaiiiiaahhh!

Tigers heiserer Ton ist der Lockruf aus zahlreichen Tarzan-Filmen. Tarzan im Dschungel der Großstadt: Dieser Mythos soll sich in Peter Patzaks neuem Werk "Tiger" an der österreichischen Realität reiben. Denn Wien selbst taugt zum Mythos nicht mehr.

Der Regisseur im "Tiger"-Film wird vom Wiener Schauspieler und Kabarettisten Lukas Resetarits dargestellt. Er hat auch Züge von Resetarits' zweitem Ich, dem anarchistischen Fernseh-Fahnder Adolf Kottan, übernommen. In seiner Seele jedoch nistet der Wiener Maler und Regisseur Peter Patzak selbst.

Logisch, daß bei Tigers Reibung an der Wiener Wirklichkeit komödiantische Funken sprühen. Das vom "Regisseur" Resetarits während der Dreharbeiten vermittelte Stunden-Hotel Ritz hält der Naivling Tiger für eine Luxus-Herberge.

In dem fällt er sogleich einer Gitti anheim. Mit ihrem flinken Mundwerk entlockt sie ihm erneut den Lustschrei seines Lebens.

Der Regisseur hingegen wird nicht nur dauernd von den filmischen Ratschlägen seines Vaters, eines Filmvorführers, verfolgt, sondern zudem noch von einem Herrn im Trench, Typ Philip Marlowe.

Aber "Regisseur" Resetarits passiert noch Schlimmeres: Er verheddert sich in "Tiger" heillos in den Schlingen der Filmzitate, die ihm sein Spielleiter Peter Patzak, ein Cinemaniak, ausgelegt hat. Durch den Film geistern so große Vorbilder wie "Der Exorzist" und "Der dritte Mann", der "Letzte Tango in Paris" oder "The long Goodbye" von Robert Altman. Zitiert werden diverse Chaplin-Grotesken und Dick-und-Doof-Klamotten, und außerdem holt den Regisseur, natürlich, immer wieder der Kino-Mythos "Casablanca" ein.

Schließlich führt er seinem Team noch Muster aus eigener Produktion vor: Einen Schnipsel aus der verrückten Fernseh-Serie "Kottan ermittelt".

In solchen Cineasten-Scherzen verzehrt sich auch Peter Patzaks Film; ein Feuerwerk von Gags, das zu schnell abbrennt. Dabei ist Patzak, obwohl er bereits auf ein mächtiges Werk zurückschauen kann, für solch wohlfeile Selbstzitate viel zu jung."

Tiger - Frühling in Wien

Christiane Rücker

15.06.2008 um 00:57 Uhr

Christiane Rücker in "Das Einhorn"

von: Reinhard   Kategorie: Film

 Das Einhorn

„Szenen, die vor Intensität glühen: Da kann ich nur froh sein, dazu das Brenn- und Baumaterial geliefert zu haben." (Martin Walser)

Anselm Kristlein (Peter Vogel), 42, verheiratet, eigentlich Werbefachmann, hat ein Buch geschrieben. Seine Schweizer Verlegerin erwartet nun ein zweites Buch von ihm, einen rüden Sexualbericht über die Liebe. Den kann er, allein seiner Herkunft und Denkungsart wegen, nicht liefern… „In nur acht Tagen verfilmte Peter Patzak 1978 die berühmte Novelle von Martin Walser: Entstanden ist eine jener wenigen deutschsprachigen Produktionen der Nachkriegszeit, in denen man sich als denkender und fühlender Betrachter länger einrichten möchte, voll mit Momenten, in denen leichthin alles gelingt, obwohl im nächsten Moment den Beteiligten alles aus den Händen gleiten könnte." (Claus Philipp)

Mit "Das Einhorn" bewies Peter Patzak ("Kottan ermittelt")wieder einmal, dass er ein österreichischer Meisterregisseur ist. Christiane Rücker in einem seiner Filme zu sehen ist sowieso immer ein Highlight, besonders im Zusammenspiel mit dem ebenfalls großartigen Peter Vogel.
Christiane Rücker

14.06.2008 um 00:38 Uhr

Christiane Rücker in "Die Leichenfabrik des Dr. Frankenstein"

von: Reinhard   Kategorie: Film

Die Leichenfabrik des Dr. Frankenstein
Poster  
"Die Leichenfabrik des Dr. Frankenstein" (engl. Titel: "Frankenstein's Castle of Freaks") ist ein klassischer italienischer Gothic-Horrorfilm aus dem Jahr 1974. Regie führte der Amerikaner Dick Randall, die Hauptrolle des Grafen(!) Frankenstein spielte der Italiener Rossano Brazzi. Christiane Rücker übernahm unter dem Pseudonym Christiane Royce die weibliche Hauptrolle der Krista Lauder. Die Handlung des Films um den berüchtigten Dr. Frankenstein und einen Urmenschen als dessen Versuchsobjekt erinnert etwas an den zur selben Zeit von Hammer veröffentlichten "Frankensteins Höllenmonster" (engl. Titel: "Frankenstein and the Monster from Hell") mit Peter Cushing. Dennoch sollte jeder Fan des Genres "Die Leichenfabrik des Dr. Frankenstein" gesehen haben, und das nicht nur wegen der entzückenden Christiane Rücker. Der Film bietet eine gelungene Mixtur aus nostalgischem Horror und 70er Jahre Exploitation.
Leider ist eine deutsche DVD noch immer nicht erschienen, aber Fans können sich derweilen mit der UK-Fassung trösten, die unter anderem bei folgendem Onlineshop erhältlich ist:

11.06.2008 um 15:31 Uhr

Christiane Rücker in "Die Schlangengrube und das Pendel"

von: Reinhard   Kategorie: Film

"Die Schlangengrube und das Pendel" Screenshot
Christiane Rücker & Karin Dor
Handlung

In Die Schlangengrube und das Pendel geht es um den Grafen Regula (Christopher Lee), der auf der Suche nach dem ewigen Leben ist. Er hat ein Elixier entwickelt, das ihm zum ewigen Leben verhelfen soll. Dazu braucht er aber das Blut von 13 Jungfrauen. Nachdem er bereits das Blut von 12 Jungfrauen, die er zuvor gefoltert hat, für sein Elixier besitzt, entwischt ihm die 13. Der Graf wird gefasst und zum Tode durch Vierteilen verurteilt.

35 Jahre später erhalten Roger Mont Elise (Lex Barker) und Baroness Lilian von Brabant (Karin Dor) eine Einladung zum Schloss Andomai, wo Roger mehr über seine Vergangenheit erfahren und die Baroness das Erbe ihrer Mutter antreten soll. Unterschrieben ist diese Einladung von einem gewissen Grafen Regula. Also machen sich Roger und die Baroness samt ihrer Zofe Babette (Christiane Rücker) auf den Weg zum Schloss Andomai. Auf dem Weg dorthin lesen sie noch den Priester Fabien (Vladimir Medar) auf. Nach einigen Zwischenfällen kommen sie auf dem Schloss an, wo sie zunächst mit dem Diener des Grafen Anathol (Carl Lange) vorlieb nehmen müssen. Dieser klärt sie über die Pläne des Grafen auf, den Anathol kurz darauf wieder zum Leben erweckt. Es stellt sich heraus, dass Roger Mont Elise eigentlich „Roger von Marienberg“ heißt und der Sohn jenes Richters ist, der Regula damals zum Tode verurteilt hat. Und die Baroness ist die Tochter der 13. Jungfrau, welche ihm entkommen konnte.

Regula will sich an Roger rächen und fesselt ihn am Boden in einer Kammer, von deren Decke ein scharfes Pendel hinunterschwingt, das ihn zu zerschneiden droht. Die Baroness sperrt der Graf derweil in eine Grube voller Schlangen. Als sie vor Angst ohnmächtig wird, rettet Anathol sie. Da ihr Blut nun genug Angst in sich hat, kann der Graf es ihr abzapfen, um sein Elixier fertigzustellen. Roger wurde von dem zuvor in einen Kerker gesperrten Fabien aus der Kammer befreit. Zu zweit gelingt es ihnen, das Elixier des Grafen zu zerstören, den Grafen und Anathol zu töten und die Baroness zu retten.

Hintergrund

 Mit dem Film Die Schlangengrube und das Pendel wollte die deutsche Filmproduktionsfirma Constantin Film eine Reihe von Gothic-Horrorfilmen starten, die mit den britischen Hammer-Filmen konkurrieren sollte. Für den Anfang dieser Reihe war Harald Reinl die erste Wahl für den Posten des Regisseurs. Reinl hatte bereits erfolgreiche Filme wie „Der Frosch mit der Maske“ und „Der Schatz im Silbersee“ gedreht, die beide Anstoß für zwei sehr erfolgreiche Serien waren. Erster für die Edgar Wallace-Filme und zweiter für die Karl May-Spielfilmreihe. „Die Schlangengrube und das Pendel“ blieb der erste und einzige Teil dieser deutschen Horrorfilmreihe.

Es gelang den Produzenten, für die männliche Hauptrolle West-Deutschlands berühmtesten amerikanischen Schauspieler Lex Barker zu engagieren, bekannt als Old Shatterhand aus den Karl May-Filmen. Die weibliche Hauptrolle wurde mit dem Reinls damaliger Ehefrau, dem späteren Bond-Girl Karin Dor besetzt. Für die Rolle des wiederauferstandenen Grafen Regula konnte niemand Geringerer als Christopher Lee gewonnen werden. Lee war damals schon der führende Star im internationalen Horrorfilm, nicht zuletzt durch seine Rolle als Dracula in den britischen Hammer-Produktionen. Lees Präsenz war von entscheidender Wichtigkeit für den Film, sollte er doch Horrorfilmfans in der ganzen Welt ansprechen. Als weitere Hauptdarsteller wurden Christiane Rücker, Carl Lange, Dieter Eppler sowie der kroatische Schauspieler Vladimir Medar verpflichtet. Die stimmungsvolle, jazzige Filmmusik wurde von Peter Thomas geschrieben. Manfred R. Köhler adaptierte Edgar Allan Poes Kurzgeschichte The Pit and the Pendlum (Die Grube und das Pendel) aus dem Jahre 1842, die bereits 1961 von Roger Corman verfilmt wurde, sehr frei zu einem Drehbuch. Für das Set-Design und die Malereien war Gabriel Pellon zuständig.

Begonnen wurde mit den Dreharbeiten am 16. Mai 1967 in Rothenburg ob der Tauber und dem Isartal, wo die Außenaufnahmen gedreht wurden. Die Innenaufnahmen wurden in der Bavaria Film gemacht, wo erst Mitte Juni ein überaus skeptischer Christopher Lee zum Team stieß. So berichtete Lee am 17. Juni 1967 der damaligen Präsidentin seines Fanclubs Gloria Lillibridge folgendes: „Ich habe keine Ahnung, ob dieser Film jemals außerhalb Europas zu sehen sein wird, und das mag vielleicht sogar ganz vorteilhaft sein.“ Zu dem Dreh wurde häufig die Presse eingeladen, und auch Schaulustige und Autogrammjäger durften bei einigen Gelegenheiten das Set besuchen. Diese waren vor allem von den lebenden Schlangen, Spinnen, Geiern und Skorpionen begeistert, die in der Bavaria-Film zu finden waren.

Während der Dreharbeiten ereignete sich ein kleines Unglück, als der Kameramann Ernst W. Kalinke sich während der Aufnahmen zu der Kutschfahrt einen Arm brach. Er erschien aber bereits zwei Wochen später wieder am Set. Ansonsten verliefen die Dreharbeiten sehr effizient und es ging, Berichten zu Folge, sehr freundlich am Set zu. Die Dreharbeiten wurden am 7. Juli 1967 beendet. Nach dem Ende der Dreharbeiten und wieder in England angekommen, hatte Lee seine Meinung über den Film offensichtlich geändert, so schrieb er Gloria Lillibridge: „Der Aufenthalt in München hat mir großen Spaß bereitet, und ich war angenehm von dem überrascht, was ich bislang von dem Film zu sehen bekam. Die Farben sind erstklassig, die Sets exzellent und die schauspielerische Leistung mehr als adäquat. Der Film ist vielleicht doch nicht so schlecht, wie ich befürchtet hatte.

Der Film ist seit längerer Zeit in bester Qualität und mit vielen Extras beim Label e-m-s auf DVD erhältlich! Für Fans von Christiane Rücker und Freunde des klassischen Gothic-Horrorfilms a la Hammer ist dieses Meisterwerk von Regisseur Harald Reinl sowieso ein Must-See!

 DVD Cover

10.06.2008 um 22:47 Uhr

Christiane Rücker in den Komödien der 60er und 70er Jahre

von: Reinhard   Kategorie: Film

Christiane Rücker Bild #1

 

Zu Beginn ihrer Filmkarriere in den 1960er Jahren spielte Christiane Rücker Seite an Seite mit den Stars des deutschen Unterhaltungsfilms. Schauspielergrößen wie Georg Thomalla, Eddi Arent, Hubert von Meyerinck, Gunther Philipp, Peter Alexander, Peter Weck und Roy Black führten die Besetzungslisten an, doch sobald Christiane Rücker die Bildfläche betrat, lenkte sie sämtliche Blicke auf sich. Wie eine zweite Aphrodite erfüllte sie ihre Rollen mit Charme, Schönheit und Sinnlichkeit. Kurz gesagt: Sie begeisterte damals das Publikum und tut es heute noch. Dank des neuen Mediums DVD sind viele der unvergessenen Filme nach langer Zeit des Wartens auch für das Heimkinopublikum zugänglich geworden. Eine Liste dieser bereits auf DVD erschienenen Klassiker der deutschen Komödie möchte ich hier nennen:

 

 Die Liebesquelle (1965)

DVD Cover

 

Bel Ami 2000 oder Wie verführt man einen Playboy? (1966)

DVD Cover

 

Otto ist auf Frauen scharf (1968)

DVD Cover

 

Heintje - Einmal wird die Sonne wieder scheinen (1970)

DVD Cover 

 

Unsere Pauker gehen in die Luft (1970)

DVD Cover

 

Kompanie der Knallköppe (1971)

DVD Cover

Wenn jeder Tag ein Sonntag wär (1973)

DVD Cover