elpida

25.08.2006 um 21:19 Uhr

Glück

von: elpida

Viel Zeit ist vergangen, ich weiß - wenn ich mir meinen letzten Eintrag ansehe, muss ich lächeln und daran denken, was in diesen Wochen und Monaten alles passiert ist.

Allen, die trotz meiner Abwesenheit die Seite besucht haben, herzlichen Dank.

Für heute möchte ich einen Ausschnitt aus einem Buch, das ich glesen habe, hier niederschreiben.

Francois Lelord

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Lektion Nr. 1: Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, sich sein Glück zu vermiesen.

Lektion Nr. 2: Glück kommt oft überraschend

Lektion Nr. 3: Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft.

Lektion Nr. 4: Viele Leute denken, dass Glück bedeutet, reich oder mächtig zu sein.

Lektion Nr. 5: Manchmal beduetet Glück, etwas nicht zu begreifen.

Lektion Nr. 6: Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekannter Berge.

Lektion Nr. 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel.

Lektion Nr. 8: Glück ist, mit Menschen zusammen zu sein, die man liebt.

Lektion Nr. 9: Glück ist, wenn es der Familie an nichts mangelt.

Lektion Nr. 10: Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt.

Lektion Nr. 11: Glück ist, wenn man ein Haus und einen Garten hat.

Lektion Nr. 12: Glück ist schwieriger in einem Land, das von schlechten Leuten regiert wird.

Lektion Nr. 13: Glück ist, wenn man spürt, dass man anderen nützlich ist.

Lektion Nr. 14: Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.

Lektion Nr. 15: Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.

Lektion Nr. 16: Glück ist, wenn man richtig feiert.

Lektion Nr. 17: Glück ist, wenn man an das Glück der Leute denkt, die man liebt.

Lektion Nr. 18: Glück ist, wenn man der Meinung anderer Leute nicht zu viel Gewicht beimisst.

Lektion Nr. 19: Sonne und meer sind ein Glück für alle Menschen.

Lektion Nr. 20: Glück ist die Sichtweise auf die Dinge.

Lektion Nr. 21: Rivalität ist ein schlimmes Gift für das Glück

Lektion Nr. 22: Frauen achten mehr auf das Glück der anderen als Männer.

Lektion Nr. 23: Bedeutet Glück, dass man sich um das Glück der anderen kümmert?

26.12.2005 um 14:27 Uhr

Glück

von: elpida

Lasst uns dankbar sein gegenüber Menschen,

die uns glücklich machen.


Sie sind die liebenswerten Gärtner,

die unsere Seele zum Blühen bringen.



Marcel Proust

18.12.2005 um 15:13 Uhr

Träume

von: elpida

Alleine die Möglichkeit,

dass ein Traum wahr werden könnte,

macht das Leben

lebenswert.



Paulo Coelho


06.12.2005 um 19:28 Uhr

auf Gefühle hören

von: elpida

Nach einer längeren Pause (meinem eigenartigen PC sei Dank) weile ich endlich wieder unter den Internet-Lebenden.

Liebe Grüße an alle, die in der Zwischenzeit meinen Blog besucht haben bzw.  Kommentare getippselt haben!!!

Lg, eure
elpida

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Jeder Schüler kann in der Physikstunde durch Versuche nachprüfen, ob eine wissenschaftliche Hypothese stimmt.

Der Mensch aber lebt nur ein Leben, er hat keine Möglichkeit, die Richtigkeit der Hypothese in einem Versuch zu beweisen.

Deshalb wird er nie erfahren, ob es richtig oder falsch war, seinem Gefühl gehorcht zu haben.

von Milan Kundera - Zitat aus seinem Buch "Die unerträgliche Leichtigkeit des Sein"

17.09.2005 um 21:37 Uhr

Hoffnung

von: elpida

Gerade in der größten Verzweilung

hast du die Chance,

dein wahres Selbst zu finden.

Genauso wie Träume lebendig werden,

wenn du am wenigsten damit rechnest,

wird es mit den antworten auf jene Fragen sein,

die du nicht lösen kannst.

Folge deinem Instinkt

wie einem Pfad der Weisheit

und lass Hoffnung

deine Ängste vertreiben.

 

aus: Sergio Bambaren - Der träumende Delphin

 

05.09.2005 um 19:10 Uhr

Über Liebe und andere menschlichen Bindungen...

von: elpida

Unser Glück in der Ehe, in der

Liebe, in der Freundschaft, in allen

 nur erdenklichen

Liebesbeziehungen und

menschlichen Bindungen kann

nicht das Werk, die Angelegenheit,

die Wohltat, das Wunderwerk nur

einer Seite sein.


Man darf nicht damit rechnen, dass

irgend ein Mensch auf dieser Welt,

 trotz bestem Willen, uns völlig und

 in allen Dingen zufriedenstellen

 kann, wenn wir ihm nicht dabei

helfen mit all unserem Wollen und

Tun.


Es braucht zwei, um das Glück zu

schmieden, so wie zwei nötig sind,

 um ein Kind zu zeugen.

 

George Sand

 

01.09.2005 um 18:15 Uhr

Zitat von Arthur Schopenhauer

von: elpida

Wir fühlen den Schmerz, aber nicht die Schmerzlosigkeit; wir fühlen die Sorge, aber nicht die Sorglosigkeit; die Furcht, aber nicht die Sicherheit. Wir fühlen den Wunsch, wie wir Hunger und Durst fühlen; sobald er aber erfüllt worden, ist es damit wie mit einem genossenen Bissen, der im Augenblick, da er verschluckt wird, für unser Gefühl dazusein aufhört. Genüsse und Freuden vermissen wir schmerzlich, sobald sie ausbleiben: aber Schmerzen, selbst wenn sie nach langer Abwesenheit ausbleiben, werden nicht unmittelbar vermisst. - Daher werden wir drei der größten Güter des Lebens, Gesundheit, Jugend und Freiheit, nicht als solcher inne, solange wir sie besitzen; sondern erst, nachdem wir sie verloren haben. - Dass Tage unseres Lebens glücklich waren, merken wir erst, nachdem sie unglücklicheren Platz gemacht haben.

 

31.08.2005 um 20:39 Uhr

Sehnsucht

von: elpida

Die Sehnsucht ist es, die unsere Seelen nährt und nicht die Erfüllung,

und der Sinn des Lebens ist der Weg und nicht das Ziel.

 

Denn jede Antwort ist trügerisch,

jede Erfüllung zerfließt uns unter den Händen,

und das Ziel ist keines mehr,

sobald es erreicht wurde.

 

10.08.2005 um 18:15 Uhr

Herzenswünsche

von: elpida

IM LEBEN GIBT ES ZWEI TRAGÖDIEN.

DIE EINE IST DIE NICHTERFÜLLUNG EINES HERZENSWUNSCHES.

 

DIE ANDERE IST SEINE ERFÜLLUNG

 

George Bernard Shaw

 

 

09.08.2005 um 22:11 Uhr

Sehnen

von: elpida

SEHNEN ist SEHEN

mit allen Fasern seines Herzens

und (noch) nicht greifen können.

 

Helga Schäferling

 

02.08.2005 um 21:42 Uhr

Die Suche nach der Wahrheit

von: elpida

(... und wieder eine kurze Geschichte)

 

Es ebte einmal ein Mann, der sich auf die Suche nach de rwahrheit machte. Er reiste um die ganze Welt, um sie zu finden; sogar seinen ganzen Besitz, seine Familie und sein Zuhause gab er dafür auf.

Nach vielen Jahren des Umherreisens gelangte er schließlich nach Indien, wo man ihm von einem weit entfernten Berg erzählte. Auf der Bergspitze, so sagten die Leute, sei die Wahrheit zu Hause.

 

Er suchte monatelang, bis er den sagenumwobenen Berg fand. Er wanderte lange Tage den Berg hinauf, bis er schließlich an einem Höhleneingang ankam. Er rief hinein, und wenig später wurde sein Ruf von der Stimme einer alten Frau erwidert.

"Was willst du?"

"Ich suche nach der Wahrheit."

"Nun, du stehst vor ihr."

Er betrat die Höhle und sah am anderen Ende, über ein Feuer gekauert, die hässlichste Kreatur, die er jemals gesehen hatte. Ihre Augen quollen hervor, eines mehr als das andere, und ihr Gesicht war voller Pickel. Krumme Zähne standen aus ihrem Mund hervor, und ihr langes, verfilztes Haar hing in Strähnen herunter.

"Du?", sagte er. "Du bist die Wahrheit?"

Sie nickte.

Obwohl ihr Äußeres ihn abstieß, blieb er bei ihr, und es stelle sich heraus, dass sie tatsächlich die Wahrheit war. Er lebte einige Jhare dort und lernte viel von ihr. Als er sich zum gehen aufmachen wollte, fragte er sie, was er für sie tun könne, um sich für all das zu bedanken.

"Ich würde dich nur um eines bitten", sagte sie. "Wenn du in die Welt zurückkehrst und über mich sprichst, dann sag bitte, dass ich jung und schön bin!"

 

aus:  Joel ben Izzy, "Der Geschichtenerzähler oder das Geheimnis des Glücks"

14.07.2005 um 21:24 Uhr

Von Wünschen und dem Glück...

von: elpida

Erfülle Dir einen Wunsch und du bist glücklich.


Wenn du glücklich sein willst,


erfülle dir jedoch nicht jeden Wunsch,


sonst wirst du des Glückes überdrüssig


und erkennst es nicht, wenn es da ist.

 

Karin Obendorfer

 

06.07.2005 um 20:10 Uhr

Zur Abwechslung einmal eine kurze Geschichte

von: elpida

Vor langer, langer Zeit lebte in einem Dorf im Norden Chinas ein Mann, der ein wunderschönes Pferd besaß. So schön war dieses Pferd, dass die Leute von weit her kamen, um es zu bewundern. Und sie alle waren sich darin einig, dass der Mann gesegnet war, weil er ein so schönes Pferd besaß

"Mag sein", erwiderte er. "Aber was wie ein Segen aussieht, könnte auch ein Fluch sein."

Eines tages riss das Pferd aus und war verschwunden. Die Leute kamen herbei, um in Anbetracht des Unglücks ihr Bedauern auszudrücken.

"Mag sein", antwortete er. "Aber was wie ein Fluch aussieht, könnte auch ein Segen sein."

Einige Wochen später kam das Pferd zurück, und zwar nicht alleine, sondern mit einer ganzen Herde Wildpferde. Dem Gesetz nach gehörten diese nun alle dem Mann und machten ihn reich.

Die Nachbarn kamen herbei, um ihm zu diesem Glück zu gratulieren. "Nun bist du in der Tat gesegnet worden."

"Mag sein. Aber was wie ein Segen aussieht, könnte auch ein Fluch sein."

Nur einige Zeit später versuchte sein Sohn, der einzige Sohn, eines dieser Wildpferde zu reiten. Er wurde abgeworfen und brach sich das Bein. Die Nachbarn kamen herbei und drückten ihr Bedauern aus. Es konnte sich nur um einen Fluch handeln.

"Mag sein", sagte der Mann. "Aber was wie ein Fluch aussieht, könnte auch ein Segen sein."

Eine Woche später kam der König durch das Dorf und zog alle tauglichen jungen Männer ein, um in den Krieg gegen die Leute aus dem Norden zu ziehen. Es war ein fürchterlicher Krieg . Alle jungen Männer aus dem Dorf kamen dabei ums Leben. Einzig der Sohn des Mannes überlebte, weil er ein gebrochenes Bein hatte.

 

Seitdem sagen die Menschen in diesem Dorf:

"Was wie ein Segen aussieht, könnte ein Fluch sein. Was wie ein Fluch aussieht, könnte ein Segen sein."

05.07.2005 um 20:32 Uhr

Achte auf deine Gedanken

von: elpida

Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.


Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.


Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.


Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.


Aus dem Talmud

04.07.2005 um 20:18 Uhr

Sorgen

von: elpida

Es ist gut,

manchmal die Sorgen so zu behandeln,

als ob sie nicht da wären;

das einzige Mittel,

ihnen ihre Wichtigkeit

zu nehmen!

 

Rainer Maria Rilke

 

09.06.2005 um 22:21 Uhr

Leiden

von: elpida

Die Leiden sind wie Gewitterwolken,

in der Ferne sehen sie schwarz aus

über uns kaum grau.

 

Jean Paul

 

29.05.2005 um 18:44 Uhr

Glück

von: elpida

Es gibt keinen Weg zum Glück.

Glücklich-sein ist der Weg.

 

Buddha

 

27.05.2005 um 19:11 Uhr

Schmerzen der Seele

von: elpida

Gegen Schmerzen der Seele

gibt es nur zwei Arzneimittel:

 

Hoffnung

und

Geduld

 

Pythagoras

 

26.05.2005 um 18:24 Uhr

Lachen

von: elpida

Man sollte lachen,

auch ehe man glücklich ist,

um nicht sterben zu müssen,

ohne wirklch gelebt zu haben.

 

Jean de la Bruyère

 

 

 

 

24.05.2005 um 19:13 Uhr

Veränderungen

von: elpida

Alle Veränderungen,

sogar die meistersehnten,

haben ihre Melancholie.

 

Denn was wir hinter uns lassen,

ist ein Teil unserer selbst.

 

Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen,

bevor wir in ein anderes eintreten können.

 

Anatole France