Guten Morgen

Gabelfrühstück.
Kleines Bier, Würstel mit Senf,
Kren und Gebäck.

Gabelfrühstück.
Kleines Bier, Würstel mit Senf,
Kren und Gebäck.
4 dosen thunfisch
1 dose maiskörner
1 bund jungzwiebel
je ein roter, 1 grüner, 1 gelber paprika
2 beutel mayonnaise
pfeffer, salz, zitronensaft
gehackte frische kräuter, z.b. oregano, basilikum, rosmarin, petersilie.
oliven zum garnieren.
zwiebel und paprika in kleine stücke schneiden
und mit den maiskörnern und den thunfischstücken vermischen.
mit den kräutern und gewürzen abschmecken.
mit einem rosmarinzweig, petersilbüschel und oliven garnieren.
wer´s leichter mag, kann statt der mayonnaise joghurt nehmen und ein paar tropfen olivenöl dazutun.

wenn du verhindern möchtest, dass dir deine frau hörner aufsetzt, nimm:
die eichel eines wolfes,
die wimpern von seinen augen
und den pelz von seiner kehle.
röste dies alles, bis es schwarz wird und mahl es dann zu einem pulver.
gib dieses pulver deiner frau in einem getränk zu kosten.
danach kannst du ihrer treue blind vertrauen.
aus: liebestrank und zaubersalbe
(gabri, guten morgen und bitte wegschaun)
>DichterInnen auf der Waltz<

Doris Nußbaumer, Christa Brauner, Béatrice Alber, Markus Payer, Schandmaul und Rabenbrot, Barbara Strauss, Peter Bosch, Mathias Beiglböck (v. l. n. r.)

Rezepte aus der Hexenküche. Eher von kulturhistorischem Interesse als zum Nachkochen! Flugsalben, Liebeszauber, Gebräue zur Stärkung der sexuellen Kraft oder für den besseren Schlaf - Hexen und Alchemisten haben für jeden Anlass das passende Mittel gezaubert. Enrico Malizia hat eine Fülle von Rezepten aus alten Schriften gesammelt und eingehend geprüft. In diesem Buch erklärt er ausführlich die Zutaten und Wirkung der Mixturen. Über 200 Rezepte, amüsant, informativ und schaurig ...

Besorg dir den Penis eines Wolfes und schneid ihn mit einem scharfen Messer der Länge nach von oben bis unten auf.
Laß ihn dann wie ein Stück Fleisch eine Stunde lang in einer Marinade ziehen, die du wie folgt zubereitest: Nimm das beim Aufschneiden vergossene Blut, gieß es in eine Schüssel und gib den Saft zweier Zitronen dazu.
Sobald deine Manneskraft nachläßt, verschlingst du mit einem Bissen den ganzen Wolfspenis. Innerhalb weiniger Minuten werden deine Kräfte zurückkehren, und zwar stärker als je zuvor.
Das Wort 'Beisl' oder Beisel stammt aus dem Jiddischen, in dem 'bajs' soviel wie 'kleines Haus' bedeutet. Daraus leitete der Urwiener den Ausdruck für eine Kneipe oder ein kleines Gasthaus ab, welches es im alten Wien an jeder Straßenecke gab. Im Laufe des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts stand der Begriff 'Beisl' für jedes einfache Gasthaus, in dem typische Wiener Hausmannskost serviert wurde.


ich mach jetzt frühstück für die sonntagsgäst.

stellns die tische hinaus, schani!
gleich, frau mitzi.


Ingwer ist eine Heilpflanze mit Tradition. Dass die Wurzel zu körperlicher Gesundheit verhilft, wusste man in Asien schon vor mehr als 3000 Jahren.
Ingwer wurde früher von Seefahrern mit an Bord genommen, da er gegen die Seekrankheit hilft.
Ingwer ist gut für die Psyche, soll schlank machen, antibiotisch wirken, bei Verdauungsproblemen helfen, das Herz stärken und und und ...
Rezepte: Suppen und Vorspeisen, Salate und Gemüse, Fleisch- und Fischgerichte, Saucen, Süßspeisen und Getränke
Solutio ist die Wurzel der Alchemie. Der Zentralsatz dieser Wirkungsweise heißt "Solve et coagula" (Löse voneinander und führe zusammen). Bei der Suppenherstellung ist dies von entscheidender Bedeutung, weil aus den beigefügten Ingredienzien die Wirksubstanzen durch unterschiedliche Kochvorgänge extrahiert werden. Zurück bleibt ein Nahrungsmittel, das gegen Hunger und Durst zugleich hilft.
Im Europa der frühen Neuzeit setzte eine "junge" Generation von Köchen die Vorgabe der Medizin in Gerichte um, die vom Adel und später vom Bürgertum übernommen wurden und die Basis unserer heutigen Küche bilden. Denn obwohl unser Wissen um Kalorien, Kohlehydrate, Vitamine oder Mineralstoffe seit rund zwei Jahrhunderten wissenschaftlich exakt erweitert wird und obwohl die Elemente- und auf sie folgende Prinzipienlehre nicht mehr diskussionswürdig sind, fußen europäische Speisen, wie sie heute auch in den USA, Kanada oder Australien gekocht werden, nach wie vor auf den Lehren des Paracelsus, der davon abgeleiteten Ernährungstheorie und den daraus entwickelten Speisenfolgen.
aus:

kein ding entsteht, noch auch vergeht es, sondern aus vorhandenen dingen setzt es sich durch verbindung zusammen, und durch trennung dieser dinge zerfällt es.
anaxagoras

Jede Küche ist zugleich ein alchemistisches Labor. Was man dort mit Lebensmitteln anfängt, ist nichts anderes als das, womit auch die alten Alchemisten begannen - nur nannten sie ihr Arbeitsmaterial Materie. Also trennen wir zuerst die Materien voneinander, die wir für ein genießbares Gericht brauchen. Dann reinigen wir die einzelnen Produkte von Bestandteilen, die ungenießbar oder unbekömmlich sind. Und schließlich bringen wir die getrennten und gereinigten Stoffe in einer Weise zusammen, die sie veredelt und zum köstlichen Mahl gestaltet. Das ist pure Alchemie.
gibt es ein getränk aus yukkapalmen. und es gibt nur dieses, auch für die kinder.
es ist leicht alkoholisch. angeblich deshalb, weil die frauen, die es brauen, hineinspucken. neuerdings soll man andere möglichkeiten der fermentierung entdeckt haben. auffällig ist, dass die menschen dieser stämme immer lachen und fröhlich sind. trotz all der armut.
dazu essen sie frösche und fische.

wahrscheinlich sind unsere suppen nur so gut, weil wir sie so oft kosten.
aus:
(VON ÄRZTEN UND KÖCHEN)
Körper und Küche spiegeln den Kosmos wieder! Das ist eine der beiden grundlegenden Vorstellungen, auf denen mittelalterliches Kochen bis weit in die Mitte des 16. Jahrhunderts fußte. Als Sinnbild aller Lebensprozesse galt das Garen: Die Sonne garte Samen zu Pflanzen, garte diese Pflanzen zur Reife; sie wurden vom Koch zu Speisen gegart. Im Körper garte der Magen das Gegessene weiter, und schlussendlich garte die Leber den Mageninhalt zu den "Lebenssäften" Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle. Unvergartes wurde ausgeschieden.
Die antike Elemente- und Säftelehre, die das Verhältnis dieser vier "Kardinalsäfte" beschrieb, bildete die zweite Prämisse der mittelalterlichen Ernährungs- und Gesundheitstheorie: Das Gleichgewicht der Säfte, die in ihren Qualitäten den vier Elementen Luft, Wasser, Feuer und Erde zugeordnet wurden, musste durch eine ausgewogene Ernährung aufrechterhalten werden.
Stimmung: müde. zufrieden.
- hab meine rede gehalten, schani.
- und wie wars, frau mitzi?
- nicht schlecht, glaub ich. kurz genug, dass sich die zuhörer nicht gelangweilt haben. und lang genug, um alles wichtige unterzubringen. naja. bin nicht unzufrieden.
- na also, frau mitzi. ich habs ja gleich gsagt.
- ja schon schani. aber die nerven, gell, die nerven!
Stimmung: ängstlich
- morgen muss ich a rede halten, schani!
- wird schon net so schlimm wern, frau mitzi!
- furchtbar wirds. garantiert.
- aba gehns. sie machn das schon.
- ich kann ja jetzt schon die zunge kaum bewegen.
- schlafens a bissl. dann züngelts wieder flott, gell.
da ich der meinung bin, dass relevante aussagen über qualität nur nach befragung der benutzer gemacht werden können, möchte ich eine umfrage starten:
welche blogs sind eure persönlichen top ten? (warum?)
da das mit der umfrage-funktion nicht möglich ist, bitte in diesem eintrag als kommentar!
liebe grüße!