Frau Mitzis Rote Bar: Politisches und Privates

29.07.2004 um 01:57 Uhr

hab ein bisschen geputzt, frau mitzi

von: lilith

ja, schani. war wohl nötig.

jetzt schauts wieder besser aus, das lokal, gell.

ja, schani. gehns jetzt schlafen.

sie auch, frau mitzi.

 

28.07.2004 um 08:39 Uhr

frühstück

von: lilith

 

 

28.07.2004 um 07:44 Uhr

kitsch und kunst

von: lilith

guten morgen!

25.07.2004 um 21:19 Uhr

jetzt isses aber genug, frau mitzi!

von: lilith

ja, schani.

gemma zur tagesordnung über: a neues suppenrezept oder von mir aus die fiaker vorm parlament. oder die türken vor wien. - aber hörns auf zum debattiern, gell.

ja, schani.

der

 

25.07.2004 um 20:46 Uhr

kommentare

von: lilith

sind die bestätigung, dass hier jemand gelesen und es der mühe wert gefunden hat, seine spur zu hinterlassen. darum lege ich wert auf kommentare und darum hinterlasse ich auch in anderen blogs meine spur.

es muss ja nicht immer witzig, kontroversiell oder persönlich sein . "schöner text" tuts auch. "versteh ich nicht", "mag ich nicht" tuts auch. oder bloß: "x was here".

ich glaube nicht im ernst, dass mitzis bar-einträge 9000mal gelesen wurden. immerhin hat sich ca. 100mal wer der mühe gemacht.

ist doch schon was,

 

meint lil

  

25.07.2004 um 20:27 Uhr

zensur

von: lilith

schwieriges thema.

kinderpornografie oder werbung dafür würde ich sofort löschen. ebenso jeden aufruf zur gewalt, egal von wem.

blödes gefasel? löschen oder nicht löschen? (kann ich damit leben, denk ich)

beleidigendes, abwertendes oder aggressives feedback (kann ich damit leben, muss mich aber wehren dürfen)

andere blogger werden attackiert: löschen oder nicht löschen?

meinungen erbeten!

 

 

20.07.2004 um 02:15 Uhr

soviel zur

von: lilith

magersucht

 

20.07.2004 um 00:10 Uhr

endlich ein berg ohne gewitter, schani!

von: lilith

 

beim 2. versuch hats geklappt. nur ein paar regentropfen.

schön, frau mitzi! weitersuchen, gell.

 

16.07.2004 um 02:21 Uhr

Der Sessel von

von: lilith

Hans Moser

 

16.07.2004 um 02:09 Uhr

weiße mokka-zabaione mit beeren (4 portionen)

von: lilith

50 g kaffeebohnen mit 200 ml milch aufkochen und 1 stunde ziehen lassen. die milch durch ein sieb gießen, mit 50 g zucker, 4 eigelb und 30 ml kaffeelikör über einem heißen wasserbad cremig schlagen. 400 g gemischte beeren in einer schüssel anrichten und die creme darübergeben. mit minze- und zitronenmelisseblättern garnieren und sehr kalt servieren.

 

 

15.07.2004 um 00:33 Uhr

Latte Macchiato

von: lilith

Noch ein Kaffee von den Nachbarn:

Milch (am besten H-Milch) aufschäumen und in ein hohes Glas geben.

Heißen Espresso vorsichtig in die Milchkrone gießen.

Der Kaffee dringt durch die Milchkrone und setzt sich auf der dichten warmen Milch ab.

So entstehen die drei Schichten, die für den Latte Macchiato charakteristisch sind.

Variante: Zucker, Zimt oder Schokostreusel auf die Milchkrone streuen.

 

14.07.2004 um 07:06 Uhr

und was darf ich bringen?

von: lilith

Wiener Kaffee-Spezialitäten

ober.gif (1874 bytes)

Mokka oder Schwarzer

mokka.gif (1404 bytes)Kleiner bzw. großer Mokka. Bohnenkaffee mit feinporiger Creme ohne Milch.

Doppelmokka oder Mokka gespritzt

Mokka mit Weinbrand

Verlängerter

Mokka mit viel Wasser

Einspänner

Ein doppelter Mokka mit viel Schlagobers.

Türkischer

Mokka passiert

Brauner

Großer bzw. kleiner Brauner. Schwarzer mit Milch.

Kapuziner

Brauner mit wenig Milch

Gold

Brauner mit viel Milch

Kleiner Brauner

Doppelte Portion Bohnenkaffee mit Kaffeeobers serviert. Sattes Braun.

Melange

melange.gif (1615 bytes)Bohnenkaffee mit aufgeschäumter/gequirlter Milch und Schokoladeflocken.

Fiaker

fiaker.gif (1774 bytes)Staubzucker und Kirschwasser erhitzt, doppelter Espresso mit viel Schlagobers, eine Kirsche obenauf.

Maria Theresia

Großer Mokka mit Orangenlikör, Staubzucker, Schlagobers und buntem Zuckerstreusel

Pharisäer

Zucker, Kakaopulver, Rum erhitzt, doppelter Mokka, Schlagobers, Zimt und Zitronenzeste

 

14.07.2004 um 07:04 Uhr

Türkenbelagerung 1683

von: lilith

Die Türken vor Wien 1683 - Stich (17704 bytes)

 

14.07.2004 um 06:58 Uhr

Die Kaffee-Legende

von: lilith

Als Türke verkleidet durchbrach Georg Franz Kolschitzky die feindlichen Linien der Türken, um Karl von Lothringen eine wichtige Botschaft zu überbringen. Für diese Heldentat wurde er reichlich belohnt. Mit einem Baugrund, einer Gewerbeberechtigung und mit Kriegsbeute der Türken. Darunter befanden sich unter anderem auch Säcke mit den mysteriösen dunklen Bohnen. Kolschitzky witterte ein Geschäft und so entstand das erste Wiener Kaffeehaus in der Nähe des Wiener Stephansdoms.
 

 

14.07.2004 um 06:46 Uhr

Wiener Kaffee

von: lilith

Wiener Kaffeehaus ist legendär - weltberühmt, ein Qualitätsbegriff, eine Institution, vielgeliebt, vielbeschrieben, vielbesucht, lebendig wie eh und jäh, anziehend, anheimelnd.

Zur Geschichte lässt sich sagen, dass sie mit einer Legende beginnt:
Man schreibt den 12. August 1683. Die Türken greifen mit aller Vehemenz die Stadt Wien an. Die heldenhaften Wiener unter der Führung Graf Starhembergs können den Ansturm noch einmal abwehren. Doch mit einem Schlag ist deutlich geworden, wie gefährlich die Lage der umzingelten Stadt ist. Man braucht Hilfe. Es wird ein Wiener Namens Georg Franz Kolschitzky auserkoren, als Bote Hilfe von Karl von Lothringen zu erbitten. Dieser war es, der zusammen mit Polenkönig Jan Sobjesky, die Türken tatsächlich vertrieb. Als Dank für seine Leistungen erbat sich Kolschitzky von den Stadtvätern, die ihn nach einer Belohnung fragten, einen anscheinend bescheidenen Wunsch: Er wünschte sich, die zurückgelassenen Kaffeesäcke aus dem Heereslager der Türken und ein Haus, wo er als erster Wiener dem Berufe des Kaffeesiedens nachgehen konnte. Dieses war das Haus zur blauen Flasche. Er röstete die grünlichen unansehnlichen Bohnen, mahlte sie und goss kochendes Wasser darüber. So entstand ein Getränk Kaffee genannt. Diesen schenkte er zunächst mit mäßigem Erfolg aus. Den Wienern schmeckte dieses bittere schwarzen Getränk nicht.

Durch ein Missgeschick gelangte eines Tages Zucker in die schwarze Brühe. Genau das fehlte dem Getränk. Ein paar weitere Experimente, etwas Milch in die Brühe, die Wiener Melange war geboren.

Die Wahrheit ist nüchterner. Erstens war Kolschitzky nicht der erste Kaffeesieder und zweitens war er nur ein kleiner Kundschafter wie Dutzende andere Kuriere. Der Einfachheit halber wurde er zur Symbolfigur der Kaffeesieder hochstilisiert, denn zur Entstehung der Kaffeehaustradition hat eine ganze Reihe von Persönlichkeiten beigetragen, deren Leistung einzig und allein Herrn Kolschitzky zugeschrieben wurden z. B. der Armenier Johannes Diodato auch Deodat genannt, dem für seine Verdienste als Kundschafter das Monopol der ersten Kaffeeausschank gleich für volle 20 Jahre verliehen wurde. Das Glück währte nicht sehr lange, denn bei der Belagerung Belgrads durch Prinz Eugen wollte sich der Listreiche wieder Lorbeeren als Kundschafter verdienen, wurde jedoch in eine Intrige verwickelt und als Doppelspion angeklagt. Er konnte sich nur mit Mühe und Not rehabilitieren. Auf diese Gelegenheit hatten vier andere Armenier nur gewartet. Isaak de Luca, Joseph Devich, Andre Ben und Philip Rudolph Perg bekamen ebenfalls im Jahre 1700, während der Regentschaft Kaiser Leopolds, die Konzession zur Kaffeeausschank. Zug um Zug ging es weiter. Im Jahr 1714 gab es bereits 11 konzessionierte Kaffeesieder in Wien. Die größten Gegner der Kaffeesieder waren damals die Wasserbrenner (Schnapsbrenner) die zum Ärger der Kaffeesieder unerlaubter Weise auch Kaffee ausschenkten. 1747 beendete Kaiserin Maria Theresia den Zwist, indem sie die beiden Bruderschaften zusammenlegte.

Mitte des 18.Jahrhunderts gab es in den Grundzügen schon alles, was heute zur Tradition gehört. Man fand dort Zeitungen, spielte Billard, Karten und das legendäre Glas Wasser wurde damals wie heute zum Kaffee gereicht. Die erste große Blüte des Wiener Kaffeehauses begann in der Josefinischen Zeit (Ende des 18. Jhdt.) In der Vorstadt entstanden zahlreiche Kaffeehäuser und im Zentrum eröffneten die ersten bereits luxuriös ausgestatteten Kaffeehäuser, wie das berühmte Taroni am Graben. Der Italiener Taroni war auch der Erste, der vor seinem Kaffeehaus einen Gastgarten errichtete, den berühmten Schanigarten.

mehr

13.07.2004 um 01:35 Uhr

preisbloggen, die letzte

von: lilith

xy12, machopan, rollblau, powerwoman, und alle anderen ...

wir warn auf dem falschen dampfer! wir hätten uns nicht fragen sollen, wie wir ein sinnloses weblog in die charts kriegen, sondern wie wir uns gegenseitig "preisbloggen"!

jetzt haben wir den scherrm auf - keiner von uns hat es in die letzten 30 geschafft. sowas aber auch.  und wen wähl ich jetzt?

(Aus den unten aufgeführten Listen der am häufigsten in einer Kategorie nominierten Weblogs kann nun jeweils eines ausgewählt werden. Nach dem Absenden des Formulars muss das Voting noch per Email aktiviert werden! zitat)

beim nächsten derartigen großereignis mobilisier ich meine VERWANDTSCHAFT. und dann wollma doch mal schaun, wer das beste weblog im netz hat.

gell, schani!

preisbloggen, die 1.

preisbloggen, die 2

ghört auch zum thema!

weiterlesen bei xy12

noch ein alter hut : die beliebtheitsskala hängt hier wie überall vom einschleimfaktor ab. (lobst du meinen mist, dann lob ich deinen.)

 

13.07.2004 um 00:00 Uhr

mitternachtseinlage

von: lilith

Illustration: Jürg Furrer

transparenz und intellektuelle redlichkeit:

authentizität
originalität
übereinstimmung von form und inhalt, design
persönlicher standpunkt
wird versprochenes eingelöst?
sprachliche kompetenz
beherrschung des themas
kommunikationsfreude und diskussionsbereitschaft
relevanz
lesbarkeit
humor
lesen macht spaß

 

(und um was scheren sich die herrn von der jury? um gefakte auflagenzahlen. naj. da kann man nix machen.) 

 

12.07.2004 um 02:19 Uhr

Aphrodisierendes Elektuar

von: lilith

Nimm:

Blätter des Eisenkrauts (Verbena officinalis)
Wurzeln von Mannstreu (Eryngium campestre)
eingelegten Ingwer (Zinigiber officinale)
ein Dektot aus Hahnhoden und Milch
ein  Filtrat aus aus Zapfen der Strandkiefer, die du vorher in Milch eingelegt hast
Mandelkuchen
einen Tag lang in Honig eingelegte Walnüsse (Juglans regia)
Zwiebelsamen.

Hack die festen Zutaten so klein wie möglich und laß sie in einem Krug einen Bodensatz bilden. Schüttle die Flüssigkeit ab und misch alles gut durch. Nach zehn Tagen mischst du das Ganze zu gleichen Teilen mit einem Sirup aus eingelegter Zedernrinde. Verrühr alles lange und gründlich, dann ist dein wunderbares Elektuar fertig.

Ein Gläschen nach jeder Mahlzeit, und du wirst den Stachel des Fleisches wieder spüren.

siehe

 

12.07.2004 um 00:00 Uhr

mitternachtseinlage

von: lilith

 

11.07.2004 um 17:20 Uhr

bloggen: eine männliche domäne?

von: lilith

Die Jury

besteht aus:

preisbloggen