In der Stadt mit Loch
Stimmung: irgendwie theatralisch
Musik: Klavier ^^
Ich sitze an meinem Laptop...an einem Hotspot...in einem Eck-Kaffee in Wien. Ich trinke Heiße Schokolade mit Mandellikör und direkt vor mir spielt ein Pianist ein Lied, das ich kenne, aber nicht wirklich. (und nun "how deep is your love")
Es wäre so altmodisch, wenn nicht der Bildschirm vor mir wäre.
Vl les ich dann noch eine Zeitung im Halter ^^
"Zu Hause" ist Samti und ich hab gerade das Gefühl, sie mobbt mich und bald kommen die zwei andren und ich will hier bleiben und langsam immer schummrigen werden, währends draußen noch dämmriger wird.
Die drei Tage Mörder-Vorlesung sind vorbei, es war kaum sinnvoll und teilweise relativ unterhaltsam, ich hab mit ein paar Leuten gesprochen und noch mehr beobachtet.
Es sind 1900 Leute angemeldet für 480 Plätze an der Uni und wenn ich nicht schon fast im Delirium wär...
Und die Sprache...Hochdeutsch...so viele Deutsche in diesem Studienzweig, gegenüber denen ich nicht in meinem Dialekt wie ein Landei wirken will (und das strengt mich so sehr an) und die Wiener...mit ihrem Hochdeutsch, das fast (aber nur fast) noch angestrengter klingt, als das meine (eine wirklich nette, intelligente cheerleaderin sagte "im prater kannst urgut essen. urteuer, aber urgut)
Neben mir saß alle drei Tage (oder eher ich neben ihm) ein bezaubernder Typ...vermutlich hat er nie mit jemandem ein Wort gewechselt, immer nur gelesen. Und wünschte allen in der näheren Umgebung "Gesundheit".
Ich hab einer meine Nummer gegeben und wünsche mir eigentlich, mit niemandem mehr reden zu müssen, außer mit meinem Kater und einem gewissen Schwamm.
Und ich könnte noch so viel belangloseres schreiben, aber ich nütze die knappe Internet-Zeit jetzt, um noch ein paar andere Blogs zu lesen ^_^ *winkt aus Wien*
