la boîte à me faire belle
Stimmung: kalt
Musik: tv
Erst dache ich, der Kater hat mich dazu erzogen, ihn zu streicheln, bevor er frisst. Mittlerweile geht er von Zeit zu Zeit völlig sinnlos dorthin, wo sein Fressen steht, wenn ich ihn streichle.
Offensichtlich wickle ich Wolle instinktiv so auf wie meine Großmutter.
Ich habe auf einem Kunsthandwerksmarkt ganz großartige gestrickte Stulpen gesehen. An diesem Stand hab ich mir schon im Vorjahr eine gestrickte Brosche gekauft, die Röcke sind mir leider zu teuer...und die Stulpen versuch ich jetzt nachzustricken. Allerdings ist Stricken für mich der pure Stress. Ich versteh auch nicht, wieso man nicht mit Häkelnadeln stricken kann. Aber es wird, es wird. Ich bin nach ein paar Minuten zu faul, beim "2 glatt, 2 verkehrt" mitzuzählen oder sehe nicht hin und verliere eine Masche. Ich kann wirklich besser sticken. So...aber dem Handwerk hab ich nun genug Zeilen gewidmet.
"web 2.0 ... die webseite wird zur applikation und nicht mehr zur einfachen webseite"
Aja...einmal im Kreis schauen. Wikipedia befragen, was "Applikation" so wirklich ist (Einem Ausdruck einen Wert zuordnen?! :/). Lächeln. Und nicken. Es gibt tatsächlich Menschen, die "Web 2.0" sinnvoll und nicht ironisch verwenden.
Na dann gut Nacht
Ich zähle mir aus, durch welches Loch ich stechen muss, bevor ich die Nadel ansetze. Besonders, wenn der Stich diagonal geht und/oder eine andere Linie kreuzt. Ich merke es mir anhand dickerer Fäden oder größere Löcher. Wenn die Linie danach wirklich gerade wird, stellt sich ein Gefühl von Sieg ein...wenn sie doch einen Knick hat, das Gefühl, es gewusst zu haben. Ich gewinne immer.
