Nicht schön, aber selten

19.01.2008 um 04:11 Uhr

Seltsam sei es und ungerecht, sagte Gauß,...

Stimmung: weiß nicht, hab Angst
Musik: Melissa Williams - Letter from the lost days

...so recht ein Beispiel für die erbärmliche Zufälligkeit der Existenz, daß man in einer bestimmten Zeit geboren und ihr verhaftet sei, ob man wolle oder nicht.
Es verschaffe einem einen unziemlichen Vorteil vor der Vergangenheit und mache einen zum Clown der Zukunft.
aus "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann. Empfohlen hm...vom Schwimmer.

In den neuen Zügen ist es sogar eine Freude, auf den (Teppich-)Böden zwischen zwei Abteilen zu sitzen, wo ich's doch gewohnt bin, mich fast schon zu freuen, wenn man auf den Zugtoiletten beim Spülen keine Schienen sehen kann.
Der Mann mir gegenüber, ebenfalls im Schneidersitz, hört über sein weißes Macbook ähnliche Dudelsackmusik wie ich. Denke ich. Seine ganze Erscheinung ist seltsam weiß-beige. Von den Haaren zur Hose. Er wirkt wie Tom Chaplin, wenn der (leicht) verschwitzt von der Bühne kommt. Ich mag ihn. 

- Du sprichst jetzt so leise.
- Ja? Hm...ist eben so...Stille...Du bist klein.
Das kam so unerwartet. Eine der besten "Beleidigungen", die ich je ertragen musste. ^^

Melissa Williams - Letter from the lost days