Nicht schön, aber selten

29.04.2008 um 23:04 Uhr

~-.-~ (nicht fähig zu einem Titel?)

Stimmung: gut? nur wieso? durcheinander...

Ich bin in Wien und das Wetter ist seltsam. Es laufen Menschenmassen durch die Stadt. Und ich habe von allem viel zu viel hier. Ich habe geschätzte 55 Oberteile ohne Ärmel oder Träger hier und ich trage davon vielleicht 5. Hasst noch jemand seine gesamte Garderobe?

Es gibt viel zu schreiben, aber nichts bekomm ich fertig ^^
Zum Beispiel haben Schandmaul also schon ewig ein neues Album und ich hab es erst jetzt entdeckt, weil ichs in einem Katalog gesehen habe. Und wieso steht immer noch "Folk You" auf ihren T-Shirts? (Der Name eines alten Instrumentals) Weil sich keiner "Fiddlefolkpunk" anziehen würde. Ja, den Namen finde ich blöd, aber das Lied dahinter ist richtig gut. Überhaupt ist das Album wieder eine Steigerung zum letzten (ist aber auch nicht schwer). So viel dazu.

Unser Hase, Babsie, ist heute Nacht gestorben. Ich weiß nicht, ganz richtig kommt mir das nicht vor.
Sterblichkeit ist ein Arschloch.
Vergänglichkeit ist ein Arschloch.

26.04.2008 um 19:42 Uhr

Just to tell you that I had my hair done

And I love it!

Grafoto

^^

22.04.2008 um 21:49 Uhr

Ja, der Himmel kann warten.

Das Leben macht mich hungrig und ich krieg nicht genug.

Da hockt ein kleines Häufchen Elend und fragt sich, warum er sich nicht meldet. Und weiß es eigentlich schon.

Ich habe einen weiteren Blog. Nicht seit gestern
und nicht seit heute. An anderer Stelle unter anderem Namen.
Er soll meine Spielwiese werden. Die viele Anfänge, die ich habe, will ich dort ordnen, in Kategorien mit Namen und Nummern.
Und vielleicht versuche ich mich auch wieder mal an Gedichten.
Vielleicht achte ich mehr auf meine Sprache.
Und vielleicht ist es mir egal, Alphabloggern und Erfolgsschriftstellern unterlegen zu sein.
Placebo. Ich werde gefallen. Jedenfalls mir, vielleicht. Mal sehen.
te iubesc

Ein bisschen weitermach-Musik?
Ein bisschen Sonne bitte, oder weiter unter dem rosa Pagodenschirm durchs Wasser.

"also am FR drehen wir die zeit zurück indem wir einfach ganz schnell rückwärts im kreis gehen"
Genau so!

Nein, viel Inhalt haben wir hier nicht ^^ das wird auch wieder kommen.

17.04.2008 um 17:51 Uhr

Heut bist echt am Semmerl.

"Ich sehe mich schon, wie ich morgen mit meinen Unterlagen bei der 
Prüfung sitze, sie unter den Tisch rutschen und ich heulend über dem 
Prüfungsbogen zusammenbreche, weil sie nur noch ein großer 
Papierscheiterhaufen sind."
"Dann ordne sie doch in ne Mappe.", antwortet sie mir.

Logisch, sauber, ordentlich, einfach. Wieso fällt mir das nicht ein?

Wieso? Siehe Überschrift. Zitat Samti. Und Recht hat sie. Ständig
rede ich Sinnlosigkeiten heute. Mehr als sonst.
Und dabei ist Germanys Next Topmodel erst heut Abend.
"Du könntest zu Uni hüpfen." Das ist nicht mal kreativ.
Für die Prüfung morgen fallen mir nur Beispiele aus Afrika
oder Japan ein. Aber ich habe heute noch nicht geweint.
Fröhlich. Innerlich fühl ich mich elend. Immerhin ist eine Zukunft
zerbrochen. Jetzt erst? würdest du vielleicht fragen, wenn ich das zu dir
sagen würde. Ja, jetzt erst.

Ich sitze am Teppich, im Kreis meiner Unterlagen.
Gleich hab ich sie eingeordnet, dann ist die Unordnung wenigstens minimiert.

Wir nehmen diesen unscheinbaren, langweilig beigen
Eintrag und werten ihn durch "poppen" auf.
Denn das Wort zieht anscheinend die Leute an.
Ich habe einen Eintrag mal "Anleitung zum Poppen in der Mikrowelle" genannt.
Wegen der Beschreibung von Mikrowellenpopcorn!
Und mit diesem Wort haben 20% der Suchbegriffe meiner Seite zu tun?!
Ja...20% sind, in ganzen Personen gerechnet, immer noch
verschwindend wenige, aber ... wer von
euch googelt "Poppen ist schön" oder "poppen anleitung"...
Mich würde auch interessieren, was mit dem Suchwort "selten" kommen sollte.
Und könnte sich der bezaubernde Mensch melden, der "Plüschbakterien" gesucht hat?

Schönes Wochenende euch allen! Und schönes Wetter!

te iubesc

15.04.2008 um 12:32 Uhr

how to save a life

Stimmung: zu vernachlässigen

hope is nothing but the carrot dangling in front of an eel to make him go on



diese tage, die das ende eines lebens markieren
das jetzt hat mit der letzten zeit nichts zu tun
es ist etwas hinzugekommen
etwas zu erwartendes,
mit dem ich eigentlich gerechnet habe
aber ich dachte, es würde noch dauern
das tut es nie

ich dachte, ich könnte vorher wenigstens noch spaß haben
ich dachte, ich könnte dann verständnisvoll sein
ruhig, glücklich für den anderen
eine freundin, so gut, wie man sie sich wünschen würde
aber das bin ich nicht
ich schreie dir nicht ins gesicht,
das ist das äußerste, was ich bieten kann
sag mal, machst du es mir besonders schwer?
muss das, was du mir erzählst, lyrisch sein?
ich hasse mich für das gerade
für viel, aber das gerade besonders
und ich will es niemandem erzählen
das ist es nicht wert, ich bin selber schuld
hoffnungen.

ich halte das nicht mehr aus
noch mal und noch mal
ich fordere es vermutlich heraus
ich bin lieber ein unglückliches mädchen
als ein glückliches
ich will nicht das nicht mehr



(ich werde jetzt videos einfügen, das heißt, ich kann das nach der beruhigung nicht mehr gefahrlos ändern. ich entschuldige mich also sofort. es ist ein unterschied zwischen mir hier und mir da draußen)

15.04.2008 um 12:32 Uhr

how to save a life

Stimmung: zu vernachlässigen

hope is nothing but the carrot dangling in front of an eel to make him go on



diese tage, die das ende eines lebens markieren
das jetzt hat mit der letzten zeit nichts zu tun
es ist etwas hinzugekommen
etwas zu erwartendes,
mit dem ich eigentlich gerechnet habe
aber ich dachte, es würde noch dauern
das tut es nie

ich dachte, ich könnte vorher wenigstens noch spaß haben
ich dachte, ich könnte dann verständnisvoll sein
ruhig, glücklich für den anderen
eine freundin, so gut, wie man sie sich wünschen würde
aber das bin ich nicht
ich schreie dir nicht ins gesicht,
das ist das äußerste, was ich bieten kann
sag mal, machst du es mir besonders schwer?
muss das, was du mir erzählst, lyrisch sein?
ich hasse mich für das gerade
für viel, aber das gerade besonders
und ich will es niemandem erzählen
das ist es nicht wert, ich bin selber schuld
hoffnungen.

ich halte das nicht mehr aus
noch mal und noch mal
ich fordere es vermutlich heraus
ich bin lieber ein unglückliches mädchen
als ein glückliches
ich will nicht das nicht mehr



(ich werde jetzt videos einfügen, das heißt, ich kann das nach der beruhigung nicht mehr gefahrlos ändern. ich entschuldige mich also sofort. es ist ein unterschied zwischen mir hier und mir da draußen)

12.04.2008 um 10:45 Uhr

Im Saum ihres langen, knapp über dem Asphalt tanzenden Kittels waren Pfaufederaugen eingestickt.

...aus Natura morta von Josef Winkler

Ich bin gestern mit einem Nachtbus gefahren. Vor mir, gleich zum Fahrer setzt sich ein anderer Busfahrer, 
der gerade Feierabend hat. An einer Kreuzung fragt der aktive den anderen, ob es stimmt, wenn er da vorne links 
abbiegt, um zum Schwedenplatz zu kommen. 
"Vor zwei Wochen zum letzten Mal gefahren.", sagt er noch entschuldigend.
"Ich glaub, ich bin's vor 10 Jahren zum letzten Mal gefahren."
Ja danke, sehr beruhigend.

Es gibt hier einen Blog (und noch viele mehr), den ich sehr gern lese.
Das Tagebuch von einem chinesischen Jungen. Er studiert Deutsch 
und erzählt hier aus seinem Leben, teilweise auch, um sein Deutsch zu verbessern.
Ich halt es für eine riesige Bereicherung für Blogigo.
Aber jetzt wird's richtig interessant, denn heute äußert er sich über Tibet.
Ich werde jetzt nicht meine Meinung (oder Rage?) dazu kundtun,
weil es mir dann vorkommen würde, als würd ich ihn hier nur vorführen.
Und so eloquent wie Lyriost könnte ich es sowieso nicht.

Nun denn...guten Morgen!

08.04.2008 um 22:48 Uhr

Darum

Ich war gerade mit Samti im Kino.

"Es ist leichter, als es aussieht, deswegen sind wir beide jetzt noch hier, nicht?"
"Tut es Ihnen Leid?"
"Dass ich es versucht habe oder dass es mir nicht gelungen ist?"
tiefer Blick
"Es steht Ihnen gut, so ohne Bart."

Das fehlt mir. Diese...Gefühl. Taktgefühl. Ich hätte nachgefragt. Ich hätte mir noch nicht mal das entweder-oder ausgesucht, ich hätte beides wissen wollen. Nicht nur pausieren, sondern ihn ziehen lassen, den Moment, nachzufragen. Und nicht darum trauern.
Ich kann nicht einfach abbrechen, etwas unbeantwortet stehen lassen. Oder ungefragt. Ich versuche, auf alles einzugehen. Manchmal ist es garnicht wichtig.
Aber das sollte man trainieren können.

"Der Speichen dreimal zehn
Auf einer Nabe stehn.
Eben dort, wo sie nicht sind,
Ist des Wagens Brauchbarkeit."
Lao-Tse

06.04.2008 um 20:44 Uhr

you love until you don't, you try until you can't, you laugh until you cry

Stimmung: uiui
Musik: GÃ¥te - Du som er ung

Mir gehts nicht besonders gut heute. Diese Woche.
Nicht wegen Menschen, von der Seite war es wenigstens akzeptabel. Der Rest. Es war vorhersehbar kräfteraubend, aber es ging mehr schief, als sein musste.
Alles überkreuzt sich, fällt zusammen, strengt an. Ich fühle mich überfordert und ich sehe keine Verschnaufpause, weil das, was Freizeit ist, nur neuen Stress bedeutet.
Ich weiß nicht, ob ich das alles schaffe, weil ich nicht schnell genug bin. Nicht klug genug und vermutlich auch nicht stark genug, selbst wenn ich das gerne glauben würde.
Und ich bin Eine unter vielen. Und das ist es, was ich mir selber immer einreden wollte, um nicht verletzlich zu sein, aber man glaubt es ja doch nicht. Und wie bei mir reicht dann ein Stoß gegen die linke Schulter.
Gerade wirkt alles einfach zu schwer.

Und um hieraus jetzt etwas zu machen, was man eventuell akzeptieren kann...ein paar Zeilen, die ich schon lange schreiben wollte. Zu My Blueberry Nights.

I'm The King Of White Chips 
Der Film hätte zwei Stunden dauern sollen, drei, die ganze Nacht.
Bis ich weiß, was an Norah Jones' Nase ist und woher ich auf der Stelle Blaubeerkuchen kriege.
Noch während des Abspanns hole ich meinen Block und notiere im Dunkeln in doppelter Schriftgröße kreuz und quer Textzeilen. Die ich nie weiterverarbeiten werde, natürlich, aber die immerhin da sind und ein Anfang. Ein Neubeginn. Inspiration die eben doch existiert.
I'm the king of white chips. Ein weißer Chip für den Versuch, aufzuhören. Und noch einer für den nächsten. Ein Anfang ohne Ziel.
Ich habe gerade Bilder gesehen. Traumhafte, bunte Bilder. Und einen Stapel Postkarten. Eine Postkarte für jeden Versuch, sie zu finden. Aber sie kommt zurück, ohne gefunden worden zu sein.

Nein, die Musik passt nicht zur Stimmung dieses Eintrags. Oder zu meiner. Und das Video ist kein Meisterwerk. Aber ich kann nicht aufhören, das Lied zu hören.


you cry until you laugh
and everyone must breathe
until their dying breath