Nicht schön, aber selten

23.02.2009 um 00:42 Uhr

"Ein Haufen Leben am Hammerweg" oder "In jedem Menschen steckt ein Affe."

Das ist einer der seltenen Momente, in denen ich wünschte, mehr Leser zu haben, weil ich etwas zu sagen habe. Also wer das liest und vielleicht in OÖ lebt und vielleicht nach Traun kommen kann, der sollte das tun. Und wer das nicht kann, erzählt es bitte jemandem, der die Chance hat.

Mein Vater hat da die Leitung einer "Baustelle" übernommen...die Hammerweg-Siedlung.
9 Häuser in einer Sackgasse, jeweils 4 Wohnungen, die wiederum mit etwa 45m², teilweise von bis zu (oder mehr als?) 11 Personen bewohnt. Eine Arbeitersiedlung, die Mieten bis heute spottbillig.
Sanieren ist zu teuer, sie werden neu gebaut. Aber niemand muss ausziehen, es wird gewartet, bis die Häuser leer sind, weil die Bewohner ins Altersheim gehen oder...
Ich habe den ersten Neubau gesehen, er ist schön, die Lage ist toll. Die Bewohner wehren sich dagegen, auch verstänlich. Natürlich fehlt ihm die Geschichte, aber irgendwo haben auch die alten Bauten mit ihrer Geschichte begonnen. 

Und jetzt? Mit "Die zeigen da, wie die Leute früher gelebt haben." hat mein Vater mich doch noch dazu gebracht, mich anzuziehen. Erwartet habe ich also athmosphärische Fotos aus den 50ern.
Weit daneben...na...es gab auch diese Fotos, aber was einen dort erwartet, ist ein "temporäres Museum"...aufgeteilt auf die leerstehenden Wohnungen. 
Irgendetwas hat diese Siedlung, etwas besonderes, denn sie bringt seit Jahren immer wieder Künstler hervor - oder zieht sie an. Schriftsteller, Musiker, Maler. 
Allen voran Alenka Maly, Organisatorin. (Sie war dort, mit ihr konnte ich reden, was gut war, sehr gut, weil ich mehr erfahren konnte. Und ich werde nochmal kommen, um mehr Fotos zu machen, ja, danke für das Angebot ^^)
Gust Maly, ihr Vater, Musiker. Ihr Bruder, Leon Purviance, Musiker, den ich bereits im Hinterkopf kannte. Dessen Musik gut zu dem passt, was ich langsam zu schätzen lerne.

So, hier leg ich eine Pause ein. Ich werd Fotos einfügen, dazu hab ich heute keine Motivation mehr, aber was bis jetzt hier ist, stell ich schonmal online. Edit...Da ist mir irgendwie die Puste ausgegangen. Bin momentan zu müde, um über mehrere Tage Euphorie aufrecht zu erhalten, vor allem, weil ich sie scheinbar nicht weitergeben kann. Also...gut Nacht ^^

11.02.2009 um 00:26 Uhr

"Wikipedia als Quellenangabe zählt NICHT!"

Na aber der Spiegel Online schon! ^^ BildblogKlick! (Ich fürchte allerdings, dass da einigen Journalisten die Bild als Quelle zum Verhängnis wurde)

10.02.2009 um 09:24 Uhr

In an absolut world

Also ganz überzeugt bin ich nicht, vom Zusammenhang zwischen Werbung und Beworbenem, aber schön wärs ja doch. (Also für mich weniger, weil ich Berührungen nur bedingt zulasse, aber von der Gesamtsituation...ach)

09.02.2009 um 03:55 Uhr

"Und Cahit?"

Musik: Sisters Of Mercy - Temple Of Love

Ich schwenke momentan meine Aufmerksamkeit zwischen Clueso und Ja, Panik hin und her. Und habe den Überblick verloren. Ich laufe nachts nackt durch das Haus und mache Fotos. Ich versuche seit Wochen zu baden, es klappt nicht. Ich hab "Gegen die Wand" gesehen. Ich will mehr Mut zu tanzen.
Oder so.


06.02.2009 um 10:06 Uhr

Bei uns bläst beharrlich der Nordwind.

"I'm Cindy", kicher, "but you can call me Cinderella", kicher, kicher...

Ich komme gerade von der Lesung, noch hält die Euphorie...und wird wohl noch steigen, wenn ich gleich mit dem Buch beginne. Ich habe beide Teile signieren lasse, Daniel Glattauer auch aus der Nähe gesehen.
Hier springt kurz das Mehdchen ein, das sich freut, mit der süßen L. dort gewesen zu sein. Warum? Unter anderem, weil wir bei Männern meistens einer Meinung sind (außer bei meinen Ausreißern nach unten...) und weil wir ja beide bei den...abstrakten Traumprinzen die grauen Strähnen unerlässlich finden und weil er einen guten Stil hat und ein nettes Lächeln und weil er lustig und sympathisch ist...nein...falscher Ansatzpunkt.


Also...Ich habe mich vorher gefragt, ob ich enttäuscht sein werde. Von ihm enttäuscht zu sein war kaum zu erwarten, weil im Buch an vielen Stellen seine Intelligenz zu erkennen ist und auch sein Talent für Worte. 
Dass seine Stimme und die der eingespielten Emmi so ideal sein würden, war nicht garantiert...es war aber so, seine Stimme eher weicher, die der Emmi jünger, schärfer, frecher. Noch dazu passt er optisch ganz gut zu meinem Leo Leike.
Es wurde viel darüber gesprochen, wie überraschend gut er sich in Gefühle anderer ("Geschlechter") einfühlen kann. Ich weiß nicht...er schafft es, unglaublich glaubwürdige Charaktere zu konstruieren. ("Möchte ich mit einer Emmi leben? Nein. Aber zum Glück gibt es da ja noch einen Leo Leike.")
Hm...ich bin von Emmi nicht genervt, nur ehrlich überrascht, von Zeit zu Zeit.

Ich mache mir jetzt Tee und setz mich zum Buch. 
Ach...und verzeiht mir diesen Eintrag ^^ mein Autogramm hab ich übrigens auch erwarten können

05.02.2009 um 18:15 Uhr

Ist gut. Emmi.

So...ich bin unzufrieden mit mir, suche nach einer Bestrafung. Aber nicht heut Abend, denn da...gibt's Daniel Glattauer. Yay!
Er ist der Meinung, Leo und Emmi müssen sich treffen. Ich auch. 
Montags, als "Alle sieben Wellen" überraschend doch schon zu kaufen war, konnt ich mich nur mit einem Ersatzkauf ("Meine Preise"!! Bernhard!! Freeude!) zurückhalten. Hätt ichs gekauft, hätt ichs gelsen, ich kenne mich.
Und wer schreibt die OÖN-Kritik? Peter Grubmüller, mein...Lieblingsautor...von den 3, die ich dort wiedererkennen kann. 5 Sterne von 6.

Die Sache mit diesem Buch, also dem Vorgänger, Gut gegen Nordwind, ist...es ist ein E-Mail-Roman, den von einem Briefroman nur die kurzen Zeiträume zwischen den Nachrichten unterscheiden. Die Sprache hat nichts von Internet. 
Die Charaktere sind es, die es so umwerfend machen. Kein Buch habe ich so oft weitergegeben wie dieses und niemand war nur "lauwarm begeistert". Ich geb es allerdings auch nur den "richtigen" Personen.

In einem Satz...ich freue mich! (und bin ein wenig nervös...könnt es zu einer Enttäuschung werden, den Autor sprechen zu hören?)

05.02.2009 um 10:33 Uhr

Und das Herz, es lässt das Sausen nicht.sein.

Musik: Mia. Mausen

In der Psychologie gibt es in Bezug auf Entscheidungen das "Rubikonmodell" von Heckhausen. 
Der Rubikon war der Fluss, den Caesar überschritt und somit den Krieg erklärte.
"Wenn ich die Wahl einmal getroffen habe, Psychologie zu studieren, dann habe ich den Rubikon überschritten; dann ist Krieg."
Das sagte einer meiner Professoren, ich hab diesen Satz aufgeschrieben, er besitzt eine ganz eigene Energie, finde ich.
Ich kämpf weiter, auch wenn das ganze, verdammte Leben Krieg ist. Alles wird kaputt, um mich herum. Handy, Ipod, Cam. Und ich habs nicht verdient, etwas neues zu bekommen. Noch nicht, vielleicht garnicht mehr.

Leider kann ich das Video (vorspulen, auf 1:55, wenigstens), das ich gern hätte, nicht einbetten, bei Vimeo ist es garnicht zu finden. 
Ich weiß auch immer noch nicht, was ich von Mia. halte, aber ich lerne, sie zu mögen.
Also... Mia. Mausen!

Ich kann auch Monster sein.

01.02.2009 um 03:45 Uhr

Hier sollte...

...nun eigentlich einer der Sätze stehen, die ich mir heute Abend merken wollte. Aber was soll ich sagen, ich kann nicht bei einem rekonstruieren, ob er nun deutsch oder englisch war.

Auf das Konzert heute wollte ich wegen Marilies Jagsch und sie allein wär es auch schon wert gewesen. 
Danke, Kleiner, ohne dich wär ich nicht gegangen.
Auch wenn ihr Teil nur 30 Minuten dauerte...dann kam meine eigentliche Entdeckung. B.Fleischmann zusammen und auch mal ganz ohne seine "Vorbands" Aber Das Leben Lebt, Sweet William van Ghost und eben Marilies Jagsch.
Das Problem...wenn mich etwas mitnimmt, so wie dieses Gummibein es geschafft hat, dann will ich danach still sein und alleine...herumlaufen, herumfahren, so lang, bis meine Gedanken wieder greifbar sind. Tut mir Leid, wenn ich etwas sonderbar war.
Ich fahre dich also heim und als ich mich am Rückweg natürlich verfahre und das per SMS mitteile, kommt die einzig richtige Reaktion: "Jetzt richtig? Bin bei dir"...ich hab keinen Zweifel, dass du da raus findest, ohne als Geisterfahrer zu enden, aber ich denk an dich. Danke ^^ nochmal.

Der Poetry Slam gestern (der 30. für Linz, der 1. für mich) war auch ein Highlight, auf hohem Niveau. Besonders, aber nicht nur, die bezaubernde Siegerin Mieze Medusa, die ich endlich mal persönlich sehen konnte. Beim nächsten (26.2., Solaris) bin ich sicher wieder und auch beim großen SchwÖster-Slam im April (übrigens moderiert von Mieze Medusa und Markus Köhler).
Und morgen gibts Brunch mit Benjamin Button.

Ich geh jetzt Haare waschen, weil die coolen Kinder mir immer noch den Rauch an den Kopf blasen.

Und vorher...nicht genau die Lieder, die ich ausgesucht hätte, aber immerhin, man sieht die heutige Belegschaft.


B. Fleischmann - FM4 LIVE In-Studio Session from Toolshed Media on Vimeo.

Und zu den Ö-Slams gibt's auch genug online.