Nicht schön, aber selten

28.10.2009 um 22:40 Uhr

Bier statt Sushi!

Der Japaner am Schottentor hat sich dem Markt angepasst und seine Makis durch Paletten voll Bier ersetzt.
Ich fange meinen Eintrag mit dem, für mich, eher negativeren Bild an, weil er nicht so enden soll...so wie mein Demo-Tag vorhin geendet hat.
Das, was davor war, ist nämlich wesentlich schöner zu erzählen. 
Ich war mit 10.000 Menschen auf der Straße und vielleicht liegt es ja daran, dass wir Herdentiere sind, aber ich bin unglaublich froh, dort gewesen zu sein. 
Erlebt habe ich heute Abend eine Demo, die sehr friedlich war, sehr gemütlich und, wie mir vorkam, sehr themenbezogen. Ich habe die Menschen diskutieren gehört, vor mir, neben mir, hinter mir. Und der Satz "Wo bist denn?" war auch oft zu hören. ^^

Im Audimax den Menschen zuzuhören, ist schwierig, weil es oft Gründe gibt, sich aufzuregen, aber was da auf die Beine gestellt wurde, gefällt mir. Da haben Studenten (und ich kann mir nur sehr, seehr peripher dazuzählen...nein, eigentlich garnicht) es geschafft, etwas ins Rollen zu bringen. 

Sie haben es geschafft, sich zu organisieren. Nicht sofort perfekt, aber aus dem Chaos haben sie versucht zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. Es gibt Arbeitsgruppen und Ansprechpersonen. Beratung und Gespräch.

Nein, ich kann nicht alles unterschreiben, was dort verkündet wird. Aber ich müsste bei jeder Wahl ungültig wählen, wenn ich nur Parteien unterstützen würde, mit denen ich zu 100% einer Meinung bin.

Leider war ich beim Marsch nicht bis zum Ende dabei, weil der Uni-Alltag nun doch ruft. Und leider kann ich in um Mitternacht nicht Luise Pop und Ja, Panik sehen, weil noch viel zu tun ist. Weil es Leistungsdruck gibt und das oft nicht zu unrecht (und weil ich für meinen Platz im Saal zu klein war und weil meine Augen Luft, die vor Zigarettenrauch greifbar wird, nicht vertragen). 

Mehr fällt mir gerade nicht ein, der Rest kommt dann in mein Buch?
Nikki war nie wegweg und gute Nacht

16.10.2009 um 20:25 Uhr

People are crazy but we are two of them

Mir tut alles weh. Die Woche begann mit einer Prüfung und dann gings los... 4 prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, mit jeweils 225 oder 250 freien Plätzen für die sich jeweils irgendetwas zwischen 400 und knapp 700 Leuten angemeldet haben. 
Stress und abwarten und...nun komme ich heim und Juli kommt nicht mehr. Seit Dienstag hat den Kater niemand mehr gesehen. Ich bin über den Abschied von Jeannie noch nicht hinweg. 
Momentan fühlt's sich einfach unangenehm an, hier zu sein. Ich will weg. Mal wieder.

11.10.2009 um 07:39 Uhr

Gehn wir das mit den Anreizen nochmal durch...

Mein Wecker arbeitet viel zu sehr mit Zwang und brachialen Tönen. Ich glaube ja, dass es schon egal ist, wann am Tag ich ihn höre und wie wach ich bin, ich reagiere immer mit "Ich will jetzt schlafen, dummes, lautes Ding".
Nun warte ich also auf den Wecker, der versucht, mich mit dem Duft von Kaffee und einem Schokocroissant zu wecken.
Und wo ich schon dabei bin...ich bin wach, wo ist mein Schokocroissant?!

06.10.2009 um 15:23 Uhr

OMG My chunky just got funky

Ich dachte ja vorhin, da könnte mir ja eventuell mein Freund aus dem Lift entgegenkommen. Das ist doch wohl nicht zu viel verlangt....es war dann aber doch die Hundesitterin unserer Nachbarn...und nebenbei...wow! Kurze, sehr hellblonde Haare, stachelig, Bikeroutfit...wieso ist mir nie aufgefallen, wie gut sie aussieht?
Jedenfalls hat ER es vor ein paar Minuten doch geschafft, vorbeizukommen. Wieso war ich am Ende die, die sich für die hysterisch-nervöse SMS entschuldigt hat? Wisst ihr Männer eigentlich, wie oft wir solche Phasen durchmachen?
Oh mann. Zwischen Aktion und Reaktion lagen 4 davon...oder 5? Und eigentlich sollte ich ja lernen.
Nun ists tatsächlich schon 5 Monate her, seit dem nächtlichen Geschirrspülen. Jubiläum!