Bier statt Sushi!
Der Japaner am Schottentor hat sich dem Markt angepasst und seine Makis durch Paletten voll Bier ersetzt.
Ich fange meinen Eintrag mit dem, für mich, eher negativeren Bild an, weil er nicht so enden soll...so wie mein Demo-Tag vorhin geendet hat.
Das, was davor war, ist nämlich wesentlich schöner zu erzählen.Â
Ich war mit 10.000 Menschen auf der Straße und vielleicht liegt es ja daran, dass wir Herdentiere sind, aber ich bin unglaublich froh, dort gewesen zu sein.Â
Erlebt habe ich heute Abend eine Demo, die sehr friedlich war, sehr gemütlich und, wie mir vorkam, sehr themenbezogen. Ich habe die Menschen diskutieren gehört, vor mir, neben mir, hinter mir. Und der Satz "Wo bist denn?" war auch oft zu hören. ^^
Im Audimax den Menschen zuzuhören, ist schwierig, weil es oft Gründe gibt, sich aufzuregen, aber was da auf die Beine gestellt wurde, gefällt mir. Da haben Studenten (und ich kann mir nur sehr, seehr peripher dazuzählen...nein, eigentlich garnicht) es geschafft, etwas ins Rollen zu bringen.Â
Sie haben es geschafft, sich zu organisieren. Nicht sofort perfekt, aber aus dem Chaos haben sie versucht zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. Es gibt Arbeitsgruppen und Ansprechpersonen. Beratung und Gespräch.
Nein, ich kann nicht alles unterschreiben, was dort verkündet wird. Aber ich müsste bei jeder Wahl ungültig wählen, wenn ich nur Parteien unterstützen würde, mit denen ich zu 100% einer Meinung bin.
Leider war ich beim Marsch nicht bis zum Ende dabei, weil der Uni-Alltag nun doch ruft. Und leider kann ich in um Mitternacht nicht Luise Pop und Ja, Panik sehen, weil noch viel zu tun ist. Weil es Leistungsdruck gibt und das oft nicht zu unrecht (und weil ich für meinen Platz im Saal zu klein war und weil meine Augen Luft, die vor Zigarettenrauch greifbar wird, nicht vertragen).Â
Mehr fällt mir gerade nicht ein, der Rest kommt dann in mein Buch?
Nikki war nie wegweg und gute Nacht
