Nicht schön, aber selten

31.12.2009 um 00:54 Uhr

Was. Wieso. Ich.

...sagte mein lieber Ex? Ex. Er - Der. Einer.
Die Vergangenheit ist tot, die Zukunft ist tot. Leb doch in der Gegenwart!
Zoom. Kann ich nicht. 
Ich mache Fotos, ich habe ein Gedankentagebuch, einen Blog, Eintrittskarten in meinem Kalender, meinem Portemonnaie.

...versteht er das nicht? Wie kann er das nicht verstehen.

Im Fernsehen läuft der Illusionist. Wann war ich bei dir, Schwamm? Als ich da lag, um 5 Uhr, mein Zug ging um 7,  25 Minuten habe ich geschlafen, während diesem Film. Oder dem nächsten? Erinnerst du dich? Wie ging es dir damals? Sie war weg, du bist irgendwo mit ihr gegangen.

...mag Silvester nicht. Mag Fondue, aber das Feuerwerk stört mich, stört die Katze in und die Katze bei mir. Es ist ein willkürlich fest gesetzter Tag, auch das Jahrzehnt, das so bedeutend ist...wieso nicht 12 Jahre? Wieso werd ich so rührselig?

30.12.2009 um 20:21 Uhr

Ein.Jahr

Für einen Jahrzehnt-Rückblick fühl ich mich noch zu jung. Aber der Jahresrückblick, auch diesmal bei To01 geklaut, der kommt wieder. Das Jahresende fühlt sich nicht gut an, muss ich zugeben.
Vielleicht poste ich das noch bei Facebook? Aber wahrscheinlich nicht. 

zu wenig: aufraffen.
♥wort: frei (sein müssen).
farbe: tattooschwarz.
fehlt: jeannie (&juli)
zustand: in angst.
genügend: Worte.
film: Gegen die Wand.
musik: Gustav, nicht?
buch: Alle sieben Wellen.
gern+immer wieder: den weg beschreiben...beschreiten?
viel zu oft: nach unten gesehen.
wunsch: es schaffen, wirklich.

27.12.2009 um 20:41 Uhr

Kami heißt er jetzt...

Und hat mein Herz im Sturm erobert.

Das neue Jahr beginnt also mit einer weiteren Station auf dem Weg zu "Alte Frau, alleine mit sehr vielen Katzen.".

Kami

23.12.2009 um 00:10 Uhr

Scary Cat looking for a name!

Wie in Das Dorf der Verdammten, oder?
Hilfe...wir haben ihn ja als Blacky bekommen, aber irgendwie passt mir der Name nicht wirklich.

Kitty

18.12.2009 um 10:58 Uhr

Cookie Crisis

Es gibt Tage, da nervt diese Stadt gewaltig. Und es gibt Tage, da nervt der Advent enorm. Und wenn das an einem Tag zusammen trifft, ist "genervt" kein wirklich ausreichendes Wort, um meinen Gefühlszustand zu beschreiben.
Gestern wars so.
Ich war einkaufen, auf der Mariahilferstraße...üble Straße zur Vorweihnachtszeit. Und es ist nun mal so, ich gehe auf dem Zahnfleisch und obwohls mir irgendwie gut geht, ist jede zusätzliche Belastung eine Katastrophe.
Und so stand ich um halb 5 in einer Nische, zum 4. Mal an dem Tag völlig in Tränen aufgelöst, und wusste nicht, wie ich heimkommen soll...weil U-Bahn keine Option war, ich hätte die Leute nicht ertragen, so voll wie sie in dieser Zeit ist und gehen genau so wenig, aus exakt demselben Grund.
Ich weine zu viel. Und grundlos ^^

Aber dann kam ich heim und da wartete ein Päckchen aus Schweden. Mit Schokolade, mit Geschenken.
Mein süßer Träumer...danke!

Ich mag Weihnachten. Egal, was ist. Guten Tag! 

10.12.2009 um 03:05 Uhr

Prediger ist tot.

Mein Fenster war gerade lange offen. Es ist eisig hier.
Ich möchte, dass du antwortest. Ich bin schwach, im Moment.
Ich fühle mich überfordert. Meine Unsicherheit hemmt mich, verkrampft mich, ich kann nicht reden und will es nicht. Vielleicht, weil auch nicht viel hinter meinen Worten steckt.
Ich kann nicht aufhören, dir zu schreiben.
IchIchIch.
Wir haben heute beim Pubquiz fast gewonnen. Wir werden morgen den Praxisteil in neue Sphären heben. Oder in neue versenken.
Das Fenster ist geschlossen. Ich werde noch eine Serienfolge schauen. Meine Augen brennen und mir tut mein Herz weh. Tut es wirklich. 
Ich möchte nicht mehr hier sein, ich will heim, woauchimmer das ist.

09.12.2009 um 01:42 Uhr

Fool on the hill

Ich kann Gefühle eben nicht kontrollieren. Ich bin eben immer wieder offen und dann verletzlich und dann erst recht wieder offen. Ich warte ja auf den Moment, wo ich mich wieder verschließen kann und unabhängig werde von allen, aber es geht nicht mehr so schnell, damals war es besser.

Heute ist dieser Raum wieder eng. Die Wände kommen näher und meine Lungen können sich kaum mit Luft füllen.
Ich werde jetzt duschen gehen. Ich werde das Fenster öffnen um kalte Luft zu atmen.
Ich werde irgendwann einschlafen, mit nassen Haaren und feuchten Augen.