Nicht schön, aber selten

01.05.2007 um 00:47 Uhr

Ich fühle mich wie ein Festkörper, der tun will, was nur Flüssigkeiten können.

Was mein Leben momentan nicht schlecht, aber kompliziert macht, sind nicht die Irrungen und Wirrungen sozialer Kontakte, sonder zwei einfache Tatsachen...
1. Ich bin richtig krank. Begonnen hats mit ziemlich plakativen Kopf- und Halsschmerzen und nun gehts über in andere Formen: Hustenreiz, der indirekt zu beißendem Halsschmerz führt und das schreckliche Schwindelgefühl. ^^ Nein, ich weiß, dass es viel schlimmer sein könnte.
2. Spinnen. Gott, wie ich sie hasse. Ich wache gestern um halb 8 auf, nach gefühlten 2 Stunden Schlaf. Ich schlaf wieder ein und als ich nochmal 2 Stunden später die Augen öffne, sitzt mir gegenüber auf meinem Kuschelsessel eine Urzeit-Spinne. Und weil mein Vater sie nicht töten oder rausbringen konnte, sondern auf mein Bett fallen ließ, schlafe ich jetzt auf einer nicht ausgezogenen Ausziehcouch. 

So, heute ist Walpurgisnacht und ich komme nicht dazu, etwas zu machen. Dafür hab ich gestern Nacht ein Buch herausgekramt...mein erstes von Nick Hornby...Speaking with the Angel. Er ist der Herausgeber und ein Teil vom Erlös kommt TreeHouse zu Gute, eine Organisation, die sich um die Förderung und Ausbildung von autistischen Kindern kümmert (www.autismus.de).
Die Geschichten, die er dafür gesammelt hat, sind alle irgendwie...besonders ^^ Die, die er beigesteuert hat, zum Beispiel. Sie heißt "Nipplejesus" und genau...darum gehts auch. Bei der Geschichte geht es mir wie bei den meisten...Ich kann sie wohl tausend Mal lesen, weil sie mir jedes Mal neu vorkommt.
Gerade habe ich festgestellt, dass ein Beitrag von Colin Firth dabei ist.
Mein Liebling ist aber die Kurzgeschichte von Melissa Bank, "Wunder-Bar". Hm...ich sollte wirklich die englische Originalversion lesen...ich bin mir nicht sicher, ob es eine etwas unbeholfene Übersetzung ist, oder so beabsichtigt, oder ich ein Banause. Aber ich mag es trotzdem, es zu lesen, hab es sicher schon -zig mal getan. Ich frage mich, wie sie im Original heißen kann und lese gerade, dass es "The Wonder Spot" ist, was mir ja schon weniger abgelutscht vorkommt, wie Wunder-Bar.
Jedenfalls steckt die Geschichte voller...hm...Natürlichkeit. ^^ Der Eintrags-Titel stammt auch daraus.
"Letzte Wünsche" ist auch eine wunderbare Geschichte, die ich nicht nochmal lesen will, aus ähnlichen Gründen wie "Nachdem ich in den Fluss geworfen wurde und bevor ich ertrank".
Ich weiß auch nicht. Das Buch habe ich damals nicht nach dem Autor gekauft, sondern rein nach dem Namen. Der deutsche Einband gefällt mir, mit dem originalen hätte ich es vielleicht nicht genommen. Ich habe High Fidelity bis heute nicht gesehen und dass es von Hornby ist, wusste ich sowieso nicht. Aber so hats mich zu Englisch-Matura geführt.

Ich glaube, ich habe Fieber? ^^ Ja, ich fürchte, ich bekomm Fieber. 
Um den Hals trage ich keinen Schal, sondern eine Art Schlauch, wie ich sie bei T. schon mal gesehen habe. Vor langer Zeit, als es noch kalt wurde.
Gehabt euch wohl, bis danndann!
Und ich tippe auf Januschka 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenrougenoir schreibt am 03.05.2007 um 03:07 Uhr:Und ich will High Fidelity auch mal lesen, weil ich den Film nie sehe, wenn erkommt *g*.

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