Nicht schön, aber selten

28.09.2007 um 23:37 Uhr

Peeping Tom

Das ist doch dieser Sänger von System of a Down, oder? Hat ihm jemand gesagt, dass er alleine auch wie alle klingt?

Ich weiß nicht genau, was der letzte Eintrag sollte...und ich erinnere mich nicht mehr ans Schreiben.

Und nun werde ich versuchen, 12zig Ideen für Einträge in einen zu packen und das so schnell wie möglich, weil eine webcam-session, sogar mit Ton, mich um mein Datenguthaben gebracht, eigentlich weit darüber hinauskatapultiert hat.

Heute bin ich an einem Geschäft vorbeigegangen. Ein kleiner Junge, 2-3 Jahre, kommt heraus. Er trägt ein Bilderbuch, das etwa halb so hoch ist wie er. Er stellt sich in die Mitte des Weges und schmeißt das Buch mit voller Wucht auf den Boden. Das nenne ich Aktionismus! Aus tiefstem Herzen.

Also...ich habe mein Ferialpraktikum am Mittwoch beendet und thihihiii...es war toll. Abgesehen davon, dass die Leute mich mal wieder zu schönen Namen inspiriert haben, war es eine wirklich angenehme, erfreuliche Zeit.
Zum Abschied gab es Kekse für mich, was in einer etwas unangenehmen Situation endete, weil ich nun einmal kein Alleinunterhalter bin. Und auch sonst mit der Schüchternheit viel zerstöre. Weil ich dann rede, ohne nachzudenken. Oder dumm lache. Auf jeden Fall verliere ich sogar das bisschen Schlagfertigkeit, das ich eh nicht besitze.
Ich nenne sie mal ... C.J. lies mich wieder an "gut aussehende Männer dürfen nicht gut riechen" denken - das entstammt ja auch einem Ferialpraktikum - weil sie wunderbar aussieht, intelligent und humorvoll ist und dazu noch einen ganz wunderbaren Stil hat. Ich kann ihr doch nicht alles vergönnen, oder? Irgendwo muss ich doch eifersüchtig werden. Hab ich erwähnt, dass sie ein bezauberndes Lächeln hat?
Aber es kommt kein Neid auf, nicht im geringsten. Nur weitere Freude, dort gearbeitet zu haben, weil sie so unglaublich nett ist. Auch zu mir. Ferialangestellte. Unbekannt. Ich soll anrufen. Mal einen Kaffee. Oder wenn ich vielleicht was brauche. Für ein psychologisches Praktikum. Sie wüsste da was.
Ich würde es wirklich gern machen, sie anrufen. Vermutlich werde ich zu feige sein, ich hoffe nicht. Vielleicht war es einfach nur ihre liebe Art und sie meinte es nicht wirklich ernst. Es wird sich zeigen.
Also...Ally, C.J., der junge Gott, der Alte vom Berg, die Ente, der Chef und die Liebe nebenan.
Falls wir uns nicht mehr sehen, guten Tag, guten Abend und lebt wohl!

Seit gestern nenne ich endlich einen wunderschönen, tief schwarzen Reibstein mein Eigen. Man benutzt ihn, um Tusche zur Kalligraphie herzustellen.
Die Tuschestange habe ich schon lange, allerdings musste ich bisher trotzdem mit der Fertigtusche zurecht kommen. Und das macht wenig Spaß. Sie ist für meinen Geschmack viel zu flüssig und außerdem in der Farbe nicht konstant genug. Man kennt es ja von Tinte, dass vor dem Absetzen der Strich dunkler wird. Nur an diesen Stellen ist die Tusche durch den Pinsel wirklich schwarz, ansonsten eher grau.
Selbst gemischte Tusche ist tief schwarz. Ich kann mir die Konsistenz selber aussuchen.
Ich habe viel zu wenig Übung, ja. Mein Striche sind bei der Kalligraphie wie beim Rest meiner handschriftlichen Versuche eher zittrig. Aber mit dieser festeren Tusche bin ich auf seltsame Weise lockerer. So kann ich mir vorstellen, ausdauernder zu trainieren.

Ich fühle mich gerade sehr schwach. Ich bin nicht krank, aber ich habe seit etwa einem Jahr fast immer irgendetwas, das mir ein wenig weh tut. Mal der Magen, mal der Kopf, mal die Augen. Ich sollte jetzt meine Tasche packen, morgen gehts wieder nach Wien. Sehr einschüchternd. Und ich lerne. Ich weiß nicht genau, ob ich da hin will.
Sag, du liebst mich. Hol mich, wir suchen eine Wohnung. Wir streichen sie. Wir richten sie ein. Wenn du willst, brennen wir sie nieder. Mach es daheim.

Ich habe eine Haube gekauft. Sie ist schlabberig und gestreigt. Vermutlich, weil in dem Laden Travis lief. Und das hat mich ganz euphorisch gemacht. Fast hätte ich noch einen Mantel gekauft, den ich nie anziehen werde. So habe ich noch einen Rock gekauft, den ich nie anziehen werde. Und Strümpfe, die ich immer unter Hosen verstecken werde.
Und ich besitze meine erste Johnny Cash-CD. Aus Versehen die mit "Hurt".

Den Rest habe ich vergessen, verdrängt, verschlucke ich.
Und hier - weil ich auf den bayerischen Dialekt stehe, obwohl er fast wie unserer hier klingt, aber eben noch besser und weil es so gut gemacht ist:


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