Within this frozen world I'm able to walk freely and unnoticed
Heute stinkt die Stadt. Auf dem Weg nach unten fragt mich die Putzfrau im Aufzug, ob ich das Haus heute schon verlassen hätte und ob es heute heiß ist. Ja, heiß is es. Draußen stinkt’s nach Benzin und Urin von irgendwelchen Lebewesen, vermischt mit Schweiß- oder ähnlichen Körpergerüchen, die man im Vorbeigehen an gewissen Personen einatmet. Die Luft steht irgendwie. Meine Schuhe drücken, ich würde gerne barfuß gehen, aber in meinem Kopf ist dunkel ein gewisses Bild.
Als die Straßenbahn vor mir stehen bleibt, bekomm ich schon außerhalb fast das Gefühl zu ersticken und eigentlich sollte ich zu Fuß gehen, aber die Schuhe...
An der Kreuzung starrt mich ein Typ auf einem Motorrad lange an. Vermutlich sieht er nicht her, aber sein Kopf ist hier hin gedreht und das Visier seines Helms ist verspiegelt.
Toll, es ist warm. Die verliebten Pärchen und überhaupt alle können aus den Wohnungen herauskriechen. Ich fühle mich unwohl, wenn ich durch einen Park laufe und links und rechts von mir sitzen so viele Leute, lieber lauf ich außen herum.
Aber dann mach ich jetzt mal was für die Liebe. "Plakate", heute so gesehen.
Gigo, verzeih ihr!

(Ich habs nun 12 mal versucht, das Bild wird nicht größer. Es reicht, das ist sowieso nur für mein Amüsement und ich kann mir das auch so ansehen.)
So...Good night and good luck
