Nicht alles ist (P)rosa

10.05.2008 um 01:52 Uhr

De Schleifn

De Schleifn Wenn's mit dir amoj zu End gehn sollt und du gehst den letzten Weg, daun kriagst von mir de Schleifn. Von mir kriagst daun aus Leinwaund a Schleifn ned aus Papier, damit's a länga hojt. De Bluman werdn si zu Bergen häufen, damit du's woarm host und net kojt. Da Pforrer wird aus sein Büachl lesn, a Chor wird singan und a paar werdn rean du wärst im Lebn immer ehrlich gwesn werdn's sogn. Sog, mechst du des hern?

02.12.2006 um 13:42 Uhr

Über mich

Erwin Harbich, Journalist und ehrenamtlicher Berater auf sozialer Ebene, wurde 1955 geboren. Durch seinen Doku – Spielfilm „Aus dem Dunkel“, den er 2002 gemeinsam mit anderen freiwilligen Mitarbeitern, Statisten und Laien drehte, zeigt er bereits einen seiner Lebensabschnitte, in welchem er die bittere Erfahrung von sozialer Not und gleichzeitig seine Überlebensstrategie schildert.Diese bestand nicht nur aus dem Erlernen sämtlicher Berufe und aus dem Bezwingen sämtlicher Hürden im Sozialsystem. Seine Autobiographie zeigt beinahe stellvertretend für viele andere Menschen, die sämtliche Höhen und Tiefen des Lebens bereits gespürt haben, den wahren Optimisten, der trotz aller Schicksalsschläge der Welt immer noch ein Lächeln schenken kann. Er hat die Gabe, seine Umwelt mit Musik und Lyrik zu erfreuen. Er lernte viele Prominente kennen, hat sich ganz bewusst für „seinen“ Platz in der Gesellschaft entschieden und erzählt in seinem Buch nicht nur über seine ganz speziellen Erinnerungen. T.J. Chochola, 2002                   Johnny Tekamacin (Erwin Harbich)

01.01.2006 um 13:21 Uhr

"Minderwertik"

„Minderwertigkeitskomplexe“

 

Es gibt ein einfaches Mittel gegen Minderwertigkeitskomplexe: Sich nicht wichtig zu nehmen und vor anderen nicht erwähnen.

Wer ständig von seinen Nöten und Kümmernissen spricht und auf Mitgefühl aus ist, macht sich unbeliebt. Wer dagegen seine Mängel weder beklagt noch erwähnt, sondern sich auf anderen Gebieten auszuzeichnen sucht, wer seinen Schmerz nicht verrät und seine Enttäuschungen mit einem Lächeln trägt, der Gewinnt aus dieser Überwindung ungeahnte Kräfte. Er fühlt  sich nicht mehr Minderwertig, sondern weiß, was er leisten kann.

 

01.01.2006 um 13:12 Uhr

Credo!

Credo!  (Glaubensbekenntnis)

 

Ich als Journalist bin, solange nicht Vertragsmäßig zu Zeitgeistigkeit und Schleimerei verpflichtet, oder eine erfolgreiche Schiene bis zum endgültigen Untergang ausbeutend, ein unberechenbares, scheues undurchschaubares Wesen, durch Selbstbefriedigung resistent gegen die Anmache und Anträge irgend welcher dubioser Personen, die mich gerne als Haustier oder als Hofnarr halten würden. Ich bin fähig, unter extremen Umständen zu leben und zu Arbeiten, im Dreck zu wühlen um darin Material zu fin

Ich durchstreife die Städte und Länder und halte den Blick gegen den Himmel, übersehe aber nicht die Kleintiere, die den Boden Bevölkern.

Ich bin verdreckt, durch die Umstände meiner Schlafplätze gegeben manchmal Verlaust oder Verwanzt, Verkatert, unrasiert, riechend, aber deshalb in meiner Würde nicht gemindert.

Ich begegne der fülle des Lebens mit meiner ganzen Person. Ich kann deine Lust, dein Verlangen und deine Unlust oder Angst riechen.

Ich bin frei, habe den Mut, die Herausforderung des Lebens anzunehmen, E.t.c.:

 

Ps: Es ist wie es ist. Ich stelle das Anrecht, Kompliziert, kaputt und schwierig zu sein.