20.12.2007 um 15:19 Uhr
11.12.2007 um 09:36 Uhr
Hillary Clinton auf myspace
"Welcome to the largest Hillary grassroots campaign on myspace."
Der US-Wahlkampf macht nach youtube auch vor myspace nicht halt. Hillary Clinton hat gleich mehrere Profile, obwohl viele davon Fake sind (u.a. hier und hier und hier).
Das Profil
"Dear Mr. President" von Pink als Profil-Musik, Aufrufe zu Spenden, Verlinkung auf youtube-videos, Verlinkung auf andere Communities (zB. Hillary on Facebook , Hillary on Friendster ,...), Banners zum Downloaden, ein Chatroom ... kurz gesagt: Hillary und ihre Berater sind stark am Netzwerken.
Die Reaktionen
Hillary hat 59.360 Freunde (Stand: 11.Dezember 9:33). Beim Durchscrollen schätze ich so auf ca. 10 Kommentare jeden Tag. Auf Banner-Suche gehe ich jetzt noch nicht.. .
10.12.2007 um 15:00 Uhr
10questions
Die YouTube-Kampagne ist uns ja jetzt allen ein Begriff, doch gibt es noch einen wichtigen weiteren Aspekt, den ich in den ersten Einträgen zwar erwähnt, aber noch nicht thematisiert habe. Nämlich die Zensur durch CNN.
Wie gesagt wurden 40 von 3000 Einsendungen im Fernsehen abgespielt; doch ist diese Zensur eigentlich im Sinne von WEB2.0??
Auf stern.de gab es dazu im Bericht ein nettes Zitat vom Joshua Levy von techpresident.com: "Wenn CNN die totale redaktionelle Kontrolle über die Videos hat, die den Kandidaten gezeigt werden, zieht es der sogenannten Revolution des vom Nutzer erzeugten Inhalts den Boden unter den Füßen weg".
Um diesen Filter von YouTube - YouChoose zu entgehen, wurde die Plattform 10questions ins Leben gerufen. Bis 14. November können User ihre Videos zur Teilnahme verschicken. Was schließlich ausgewählt wird, entscheidet die Community.
05.12.2007 um 19:36 Uhr
Fernsehdebatten und YouTube II
"Jesus wäre zu smart, um sich für ein öffentliches Amt zu bewerben." - Eine weitere YouTube Fernsehdebatte.
St.Petersburg in Flordia - 28.11.2007
Nur noch wenige Woche zu den ersten Vorwahlen in den USA und die Debatten unter den Präsidentschaftskandidaten werden immer hitziger. Wie auch im Juni 2007 stellten sich die acht Anwärter auf die Spitzenkandidatur den Fragen der YouTube-Community.
Republikaner im Streit
Die Fragen der Republikaner vertieften sich vor allem auf umstrittenen Punkte wie illegale Einwandernung, Abtreibung und das Recht auf Waffenbesitz.
Die Republikaner Rudolph Guiliani (frühere New Yorker Bürgermeister) und Mitt Romney (Ex-Gouverneur von Massachusetts) gerieten in der Immigrationsfrage aneinander. Auch Senator McCain aus Arizona stritt mit Mitt Romney in der Frage der Zulässigkeit des "water boarding"- eine Methode, bei der Ertränken bei einem Verhör simuliert wird.
Über Jesus und die Todesstrafe
Mike Huckabee, Bapisten-Pastor und ehemaliger Goubeneur von Arkansas, sorgte für den Lacher des Abends. Auf die Frage, wie wohl Jesus Christus zur Todesstrafe stehen würde, antwortete Huckabee: "Jesus wäre zu smart, um sich für ein öffentliches Amt zu bewerben."
05.12.2007 um 18:05 Uhr
Die Suchmaschine auf YouTube
Wenn Fanclips mehr hergeben, als die der Verehrten ... zwei Anspieltipps!
Suchbegriff "Hillary Clinton"
In "Hott 4 Hill" besingt die Ex-"American Idol"-Teilnehmerin Taryn Southern ihr Idol Hillary Clinton.
Der Suchbegriff "Barack Obama"
Im Clip "I got a crush... on Obama" setzt das "Obama Girl" auf säuselnde Worte und Hüftgewackel.
05.12.2007 um 17:54 Uhr
Fernsehdebatten und YouTube I
Die amerikanische Wahlkampfmaschinerie entdeckt das WEB2.0; Politainment im neuen Format auf CNN.
Die Idee
Am 23. Juli 2008 wurden in einer Fernsehdebatte auf CNN acht demokratische Bewerber der Präsidentschaftskandidatur die Fragen der „YouTube“-Gemeinde gestellt. Die Fragen wurden nicht vom Moderator „vorgelesen“, sondern auf eine Videowall ins Studio gestreamt.
Die Kritik
Dieser Sendungsablauf suggeriert eine scheinbar barrierenfreie Interaktion zwischen Bürgern und Politikern; denn der User/WählerIn selbst stellt das amerikanische Gesundheitssystem, die Umweltpolitik und den Irak-Krieg in Frage.
40 Gesichter und Einzelschicksale rücken in den Mittelpunkt; ausgewählt (!) von CNN aus 3000 Einsendungen (laut APA).
Die "New York Times" rief bereits die "YouTube Election" aus und formuliert mit diesem neuen Terminus die Erfolgsformel der Politik von heute: Auch wenn der Inhalt gut sein mag, nichts lässt sich ohne gute Show verkaufen.
Artikel im Stern von Björn Maatz
Kommentar im Stern von Ralf Klassen
05.12.2007 um 17:44 Uhr
Die offizielle Homepage von YouTube - You Choose08
Mit "YouTube - You Choose08" stellt die wohl bekannteste File-Sharing Plattform ein Forum zur Präsidentschaftswahl 2008 in den USA.
Das Prinzip
Die Kandidaten - sowohl Demokraten als auch Rebublikaner - können sich auf "YouTube-You Choose08" durch Videos vorstellen und durch Videos mit der YouTube-Community kommunizieren.
Die Seite ist in "Issues" unterteilt; darunter finden sich die Kategorien "Education" , "Energy" , "Healthcare" , "Immigration", "Iraq" und "The Economy". Die Kandidaten geben in kurzen Videos jeweils ihre Standpunkte bekannt.
Gemeinsam mit CNN wurden die "YouTube Debates" gestartet, die die Fragen der YouTube-Community nach einer Filterung durch CNN in Fernsehdebatten an die Kandidaten weiterleitet.
- Aritkel auf heise.de über den Wahlkampf 2008 (19.10.2007)
